Kulturpreis Bayern verliehen

Bayernwerk zeichnet Luna Burkert für Bachelorarbeit aus

Luna Burkert hat den Bayerischen Kulturpreis in der Sparte Wissenschaft erhalten. Sie wurde für ihre Bachelorarbeit an der Hochschule für Musik Würzburg geehrt. Die Würzburgerin wurde azusammen mit 32 weiteren Wissen-schaftlerinnen und Wissenschaftlern bayerischer Hochschulen und Universitäten mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Den Bayerischen Kulturpreis verleiht die Bayernwerk AG zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissen-schaft und Kunst.

Die Preisverleihung hat im Rahmen eines Festakts mit rund 250 Gästen in den Münchener Eisbach Studios stattgefunden. Mehrere regionale Fernsehsender haben das 100-minütige Programm mit verschiedenen Show-Acts live übertragen. Moderatorin Nina Sonnenberg führte durch den Abend. Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks, betonte, wie wichtig es sei, sich die Leistung der Wissenschaft bewusst zu machen: „Die Menschen in Wissenschaft und Forschung leisten unverzichtbare Beiträge für das tägliche Leben und die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft. Der Kulturpreis Bayern ist immer auch ein Zeichen großen Respekts vor besonderen Leistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bayerischen Hochschullandschaft.“

Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Wissenschaft und Forschung sind die Schlüssel, um auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb zu brillieren. Mit der Hightech Agenda investieren wir in ein attraktives und breit aufgestelltes Ökosystem aus Spitzenforschungseinrichtungen und innovativem Unternehmertum. Der wissenschaftliche und kreative Ideenreichtum der Preisträgerinnen und Preisträger ist beeindruckend! Hier zeigt sich: In Bayern ist der Boden für Wissenschaft und Forschung äußerst fruchtbar!“

Elementare Musikpraxis für Kinder mit Behinderungen

Luna Burkert wurde für ihre Bachelorarbeit im Studienfach Elementare Musikpädagogik geehrt. In ihrer Bachelorarbeit beschäftigt sich Luna Burkert mit der Anwendung von Methoden aus der Elementaren Musikpraxis bei der Arbeit mit Menschen mit Behinderungen. Der Fokus liegt dabei auf der sogenannten kinästhetischen Sensibilisierung, also der tiefensensiblen Wahrnehmung. Die Ausgangsfrage der Arbeit lautet: Kann die kinästhetische Sensibilisierung von Kindern mit körperlich-geistigem Förderbedarf durch die Methoden der Elementaren Musikpraxis positiv beeinflusst werden? Sie betrachtet dabei den Stellungssinn, den Bewegungssinn und den Kraft- und Muskelsinn.

Außerdem recherchierte Luna Burkert unter anderem bildungspolitische Missstände sowie Chancen von Inklusion in Deutschland und eruierte Vorbilder für eine funktionierende Inklusion durch und mit Musik(-schulen). Im praktischen Teil des Projekts überprüfte die Wissenschaftlerin ihre Thesen am Zentrum für motorische und körperliche Entwicklung in Würzburg-Heuchelhof. Dabei stellte sich heraus, dass sich die Methoden der Elementaren Musikpraxis vor allem bei grobmotorischen Bewegungen positiv auf Körper- und Selbstwahrnehmung auswirken.

Opernsängerin Golda Schultz ist Sonderpreisträgerin

Am selben Abend hat das Bayernwerk auch den Kulturpreis Bayern in der Sparte Kunst verliehen. Die diesjährigen Preisträger sind der Countertenor Valer Sabadus, die Band Sportfreunde Stiller, der Fotograf Olaf Unverzart, die Künstlerin und Lyrikerin Augusta Laar sowie die Schauspielerin Lucy Wilke. Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kultur, überreichte den diesjährigen Sonderpreis an die Opernsängerin Golda Schultz. Die Preisträgerinnen und Preisträger in der Sparte Kunst werden von einer Fachjury ausgewählt, während die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von ihrer jeweiligen Hochschule, Universität oder Kunsthochschule benannt werden. Die Preise in der Sparte Kunst und der Sonderpreis sind mit jeweils 5.000 Euro dotiert, der Wissenschaftspreis mit jeweils 2.000 Euro. Alle Preisträger erhalten außerdem die vom Schwandorfer Bildhauer Peter Mayer entworfene Bronzestatue „Gedankenblitz“.

Lange Tradition

Seit 2005 verleiht das Bayernwerk in Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst den Bayerischen Kulturpreis. Die Tradition geht aber noch länger zurück, denn 1959 wurde erstmals der Kulturpreis Ostbayern verliehen.

Wer die Sendung verpasst hat, kann sie nachträglich online sehen. Dort sind auch die Steckbriefe aller Wissenschaftspreisträgerinnen und -preisträger zu finden.

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Die Preisverleihung hat im Rahmen eines Festakts mit rund 250 Gästen in den Münchener Eisbach Studios stattgefunden. Mehrere regionale Fernsehsender haben das 100-minütige Programm mit verschiedenen Show-Acts live übertragen. Moderatorin Nina Sonnenberg führte durch den Abend. Dr. Egon Leo Westphal, Vorstandsvorsitzender des Bayernwerks, betonte, wie wichtig es sei, sich die Leistung der Wissenschaft bewusst zu machen: „Die Menschen in Wissenschaft und Forschung leisten unverzichtbare Beiträge für das tägliche Leben und die Zukunftsgestaltung unserer Gesellschaft. Der Kulturpreis Bayern ist immer auch ein Zeichen großen Respekts vor besonderen Leistungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der bayerischen Hochschullandschaft.“

Der Bayerische Kunst- und Wissenschaftsminister Markus Blume betonte: „Wissenschaft und Forschung sind die Schlüssel, um auch in Zukunft im internationalen Wettbewerb zu brillieren. Mit der Hightech Agenda investieren wir in ein attraktives und breit aufgestelltes Ökosystem aus Spitzenforschungseinrichtungen und innovativem Unternehmertum. Der wissenschaftliche und kreative Ideenreichtum der Preisträgerinnen und Preisträger ist beeindruckend! Hier zeigt sich: In Bayern ist der Boden für Wissenschaft und Forschung äußerst fruchtbar!“

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