Standort stärken nach der Krise

Brossardt: „Zentrale Nachteile Kostenbelastung und Bürokratie beseitigen“

Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht Chancen für eine Steigerung des bayerischen Bruttoinlandsprodukts um gut drei Prozent - unter der Voraussetzung, dass die Wirtschaft in den nächsten Wochen geöffnet bleibt.

 Das sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf dem Kongress „Standort stärken nach der Krise“ der vbw Bezirksgruppe Unterfranken. „Optimistisch sind wir auch deshalb, weil in der Krise wieder einmal deutlich wurde, dass unser Wirtschaftsstandort sehr robust ist“, so Brossardt weiter. 

Zur Stärkung des Standorts nach der Krise sieht die vbw drei wichtige Stellschrauben, an denen die Politik künftig drehen muss: „Der Fachkräftemangel bleibt ein akutes Problem für die Unternehmen im Freistaat – Corona hat daran nichts geändert. Zudem haben wir ein Kostenproblem. Das betrifft insbesondere die Bereiche Arbeit, Energie und Steuern. Und schließlich macht die überbordende Bürokratie den Unternehmen zu schaffen. Vor allem auf bundespolitischer Ebene gefällt sich der Staat derzeit als Regulierer – und wird damit zum Blockierer. Maßnahmen wie das Sorgfaltspflichtengesetz, das Betriebsrätestärkungsgesetz oder die Frauenquote in Unternehmensvorständen verlangsamen den konjunkturellen Aufholprozess unnötig“, so Brossardt weiter.

Nach seinen Worten ist es daher kein Wunder, dass die Investitionsdynamik der deutschen Firmen an den Auslandsstandorten schon seit geraumer Zeit deutlich höher ist als im Inland.

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Zur Stärkung des Standorts nach der Krise sieht die vbw drei wichtige Stellschrauben, an denen die Politik künftig drehen muss: „Der Fachkräftemangel bleibt ein akutes Problem für die Unternehmen im Freistaat – Corona hat daran nichts geändert. Zudem haben wir ein Kostenproblem. Das betrifft insbesondere die Bereiche Arbeit, Energie und Steuern. Und schließlich macht die überbordende Bürokratie den Unternehmen zu schaffen. Vor allem auf bundespolitischer Ebene gefällt sich der Staat derzeit als Regulierer – und wird damit zum Blockierer. Maßnahmen wie das Sorgfaltspflichtengesetz, das Betriebsrätestärkungsgesetz oder die Frauenquote in Unternehmensvorständen verlangsamen den konjunkturellen Aufholprozess unnötig“, so Brossardt weiter.

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