Jahresbericht veröffentlicht

Castellbank erzielt 2021 deutliche Ergebnissteigerung

Der Jahresüberschuss liegt mit 5,1 Mio. Euro trotz Corona-Einschränkungen und hoher Investitionen über den eigenen Erwartungen. Der Umbau zeigt Wirkung: Operative Erlöse steigen um 14 %. Die harte Kernkapitalquote liegt mit 16,5 % bereits über dem Mindestziel. Vorstandssprecher Ingo Mandt: „Wir haben durch die laufende Transformation der Bank vieles auf den richtigen Weg gebracht. Dies zeigt sich nach dem ersten Jahr bereits in den Zahlen.“

Die Fürstlich Castell’sche Bank hat im Geschäftsjahr 2021 den Jahresüberschuss von 3,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,1 Mio. Euro gesteigert und damit die eigenen Erwartungen übertroffen. Dies gelang trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und höherer Kosten für den laufenden Umbau der Bank zu einem wertebasierten Vermögensverwalter. Die nahezu komplette Umstellung der Produkt- und Leistungspalette sowie ein verbessertes Ressourcenmanagement trugen zu einem deutlichen Anstieg der operativen Erlöse und zum Wachstum der verwalteten Kundenvermögen bei.

Ingo Mandt, Vorstandssprecher, kommentiert: „Seit dem Start der Transformation im zweiten Halbjahr 2020 haben wir vieles auf den richtigen Weg gebracht. Was wir aus eigener Kraft verändern konnten, haben wir erfolgreich verändert. Dies zeigt sich bereits im Zahlenwerk, aber auch im Zulauf, den unsere Bank von neuen Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern derzeit erfährt. Unser Selbstverständnis als Vermögensverwalter für Kunden aller Vermögens- und Einkommensstufen, der auf Basis des klaren Wertesystems unserer Eigentümer agiert, ist ein Alleinstellungsmerkmal der Fürstlich Castell’schen Bank in dem unübersichtlichen deutschen Bankenmarkt. Jetzt geht es darum, Tempo und Intensität des Wandels beizubehalten. Dabei haben wir das Jahr 2024, wenn die Bank ihr 250-jähriges Jubiläum feiert, fest im Blick.“

Wichtige Erfolgskennzahlen 2021

Die operativen Erlöse stiegen 2021 insgesamt um 14 % auf 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 34,0 Mio. Euro). Neben höheren Beteiligungserträgen war vor allem die Stabilisierung des Zinsergebnisses trotz des Niedrig- und Nullzinsumfelds erfreulich. Die Provisionserträge nahmen erstmals seit vier Jahren wieder zu: Dabei wirkten sich die umfassende Erneuerung der Produktpalette im Vermögensmanagement und die Erhöhung der verwalteten Kundenvermögen (+10 % auf 2,0 Mrd. Euro per 31. Dezember 2021) positiv aus.

Die Verwaltungsaufwendungen zeigten in Summe einen Anstieg um 7,9 Mio. Euro auf 33,2 Mio. Euro, was vor allem auf die Zukunftsinvestitionen für den Umbau der Bank zurückzuführen war, insbesondere in IT-Systeme, Personal und Prozesse.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit stieg deutlich von 5,6 Mio. Euro auf 9,0 Mio. Euro (+60 %).

Nach Steuern und nach der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken (§ 340g HGB) als zusätzliche Vorsorge verblieb der Jahresüberschuss von 5,1 Mio. Euro.

Durch eine verbesserte Kapitalallokation und Ressourcensteuerung konnte die Bank die risikogewichteten Aktiva (RWA) 2021 um rund 10 % reduzieren. Dies und die positive Ergebnisentwicklung führten zur Verbesserung der harten Kernkapitalquote (CET 1) um 2,6 Prozentpunkte auf 16,5 % per 31. Dezember 2021. Damit wurde das Mindestziel einer Quote von 16 %, welche weit über der gesetzlichen Vorgabe liegt, bereits übertroffen.

Ausblick zeigt weitere Umbaupläne

Die Fürstlich Castell’sche Bank investiert auch 2022 in erheblichem Umfang in den Umbau, der bis zum Jubiläumsjahr 2024 abgeschlossen werden soll. Der weitere Ausbau des Produktangebots, vor allem im Bereich Private Markets/nachhaltige Vermögensanlage, die Verbesserung der Servicequalität für die Kunden sowie die Neuordnung und maßvolle Expansion des Standortnetzes haben dabei unverändert Priorität. Die angekündigte Eröffnung der neuen Filiale in Bamberg ist für das 4. Quartal 2022 geplant.

Der Vorstand geht in seiner Planung für die kommenden Jahre, sofern keine weiteren Verwerfungen an den Kapital- und Finanzmärkten oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse eintreten, von weiter steigenden operativen Erlösen, einem stetigen Wachstum der verwalteten Kundenvermögen und von einer weiter steigenden Kernkapitalquote aus. Die Verwaltungsaufwendungen werden 2022 noch von den Investitionen in den Umbau geprägt sein und werden in den Folgejahren abnehmen.

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Die Fürstlich Castell’sche Bank hat im Geschäftsjahr 2021 den Jahresüberschuss von 3,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,1 Mio. Euro gesteigert und damit die eigenen Erwartungen übertroffen. Dies gelang trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie und höherer Kosten für den laufenden Umbau der Bank zu einem wertebasierten Vermögensverwalter. Die nahezu komplette Umstellung der Produkt- und Leistungspalette sowie ein verbessertes Ressourcenmanagement trugen zu einem deutlichen Anstieg der operativen Erlöse und zum Wachstum der verwalteten Kundenvermögen bei.

Ingo Mandt, Vorstandssprecher, kommentiert: „Seit dem Start der Transformation im zweiten Halbjahr 2020 haben wir vieles auf den richtigen Weg gebracht. Was wir aus eigener Kraft verändern konnten, haben wir erfolgreich verändert. Dies zeigt sich bereits im Zahlenwerk, aber auch im Zulauf, den unsere Bank von neuen Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern derzeit erfährt. Unser Selbstverständnis als Vermögensverwalter für Kunden aller Vermögens- und Einkommensstufen, der auf Basis des klaren Wertesystems unserer Eigentümer agiert, ist ein Alleinstellungsmerkmal der Fürstlich Castell’schen Bank in dem unübersichtlichen deutschen Bankenmarkt. Jetzt geht es darum, Tempo und Intensität des Wandels beizubehalten. Dabei haben wir das Jahr 2024, wenn die Bank ihr 250-jähriges Jubiläum feiert, fest im Blick.“

Wichtige Erfolgskennzahlen 2021

Die operativen Erlöse stiegen 2021 insgesamt um 14 % auf 38,7 Mio. Euro (Vorjahr: 34,0 Mio. Euro). Neben höheren Beteiligungserträgen war vor allem die Stabilisierung des Zinsergebnisses trotz des Niedrig- und Nullzinsumfelds erfreulich. Die Provisionserträge nahmen erstmals seit vier Jahren wieder zu: Dabei wirkten sich die umfassende Erneuerung der Produktpalette im Vermögensmanagement und die Erhöhung der verwalteten Kundenvermögen (+10 % auf 2,0 Mrd. Euro per 31. Dezember 2021) positiv aus.

Die Verwaltungsaufwendungen zeigten in Summe einen Anstieg um 7,9 Mio. Euro auf 33,2 Mio. Euro, was vor allem auf die Zukunftsinvestitionen für den Umbau der Bank zurückzuführen war, insbesondere in IT-Systeme, Personal und Prozesse.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit stieg deutlich von 5,6 Mio. Euro auf 9,0 Mio. Euro (+60 %).

Nach Steuern und nach der Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken (§ 340g HGB) als zusätzliche Vorsorge verblieb der Jahresüberschuss von 5,1 Mio. Euro.

Durch eine verbesserte Kapitalallokation und Ressourcensteuerung konnte die Bank die risikogewichteten Aktiva (RWA) 2021 um rund 10 % reduzieren. Dies und die positive Ergebnisentwicklung führten zur Verbesserung der harten Kernkapitalquote (CET 1) um 2,6 Prozentpunkte auf 16,5 % per 31. Dezember 2021. Damit wurde das Mindestziel einer Quote von 16 %, welche weit über der gesetzlichen Vorgabe liegt, bereits übertroffen.

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Der Vorstand geht in seiner Planung für die kommenden Jahre, sofern keine weiteren Verwerfungen an den Kapital- und Finanzmärkten oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse eintreten, von weiter steigenden operativen Erlösen, einem stetigen Wachstum der verwalteten Kundenvermögen und von einer weiter steigenden Kernkapitalquote aus. Die Verwaltungsaufwendungen werden 2022 noch von den Investitionen in den Umbau geprägt sein und werden in den Folgejahren abnehmen.

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