vbw lädt zum 15. Aschaffenburger Schlossgespräch ein

"Die Einsatzmöglichkeiten für KI scheinen fast unbegrenzt"

Beim 15. Aschaffenburger Schlossgespräch drehte sich alles um das Thema Künstliche Intelligenz.

Karl-Heinz Burkhart, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bezirksgruppe Unterfranken der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), erläuterte in seinem Grußwort: „Die Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz erscheinen fast unbegrenzt. Deshalb wird in diesem Bereich mit höchstem Eifer geforscht, entwickelt und produziert – um die Produktivität der Wirtschaft zu erhöhen und unser Arbeitsleben zu erleichtern. Uns ist klar: Wir müssen die großen Chancen der Robotik nutzen und die modernsten Robotersysteme möglichst schnell bei uns entwickeln und einsetzen. Bayern und Europa müssen Leitregionen für Robotik sein.“ 

Burkhart wies darauf hin, dass Künstliche Intelligenz von Anfang an eine wichtige Rolle in der Arbeit des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft gespielt hat: „Der Zukunftsrat hat bereits 2015 betont, wie wichtig innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für den Einsatz automatisierter Systeme sind.“ Auch in seiner aktuellen Studie „Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen“ beschäftigt er sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz. „Gerade im Gesundheitssektor wächst die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz. Sie kann beispielsweise beim Einsatz in Assistenzsystemen einen wesentlichen Fortschritt in der Medizin bringen“, so Burkhart.

Automatisiertes Fahren wird auf jeden Fall kommen

Ein anderes Thema, mit dem sich die vbw in Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz schon länger auseinandersetzt, ist das automatisierte Fahren. Dazu Burkhart: „Es wird auf jeden Fall kommen. Die höchste Automatisierungsstufe, das ‚autonome Fahren‘, kann technisch bereits bis Ende der 2020er-Jahre erreicht werden. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass autonomes Fahren bei uns als technologieführendem Automobilstandort entwickelt, getestet und zur Marktreife gebracht wird. Wenn wir es nicht machen, tun es andere.“

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist ein geeigneter Rechtsrahmen. Dazu Burkhart: „Wir meinen: Das geltende Recht ist im Grundsatz gut geeignet, den heutigen Stand der Technik abzubilden. Zumindest solange klar ist, dass KI-Systeme nur unterstützende Funktion haben und letztlich immer der Mensch die Entscheidung trifft.“

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vbw lädt zum 15. Aschaffenburger Schlossgespräch ein

"Die Einsatzmöglichkeiten für KI scheinen fast unbegrenzt"

Beim 15. Aschaffenburger Schlossgespräch drehte sich alles um das Thema Künstliche Intelligenz.

Karl-Heinz Burkhart, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Bezirksgruppe Unterfranken der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), erläuterte in seinem Grußwort: „Die Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz erscheinen fast unbegrenzt. Deshalb wird in diesem Bereich mit höchstem Eifer geforscht, entwickelt und produziert – um die Produktivität der Wirtschaft zu erhöhen und unser Arbeitsleben zu erleichtern. Uns ist klar: Wir müssen die großen Chancen der Robotik nutzen und die modernsten Robotersysteme möglichst schnell bei uns entwickeln und einsetzen. Bayern und Europa müssen Leitregionen für Robotik sein.“ 

Burkhart wies darauf hin, dass Künstliche Intelligenz von Anfang an eine wichtige Rolle in der Arbeit des Zukunftsrats der Bayerischen Wirtschaft gespielt hat: „Der Zukunftsrat hat bereits 2015 betont, wie wichtig innovationsfreundliche Rahmenbedingungen für den Einsatz automatisierter Systeme sind.“ Auch in seiner aktuellen Studie „Gesundheit und Medizin – Herausforderungen und Chancen“ beschäftigt er sich mit dem Thema Künstliche Intelligenz. „Gerade im Gesundheitssektor wächst die Bedeutung von Künstlicher Intelligenz. Sie kann beispielsweise beim Einsatz in Assistenzsystemen einen wesentlichen Fortschritt in der Medizin bringen“, so Burkhart.

Automatisiertes Fahren wird auf jeden Fall kommen

Ein anderes Thema, mit dem sich die vbw in Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz schon länger auseinandersetzt, ist das automatisierte Fahren. Dazu Burkhart: „Es wird auf jeden Fall kommen. Die höchste Automatisierungsstufe, das ‚autonome Fahren‘, kann technisch bereits bis Ende der 2020er-Jahre erreicht werden. Wir müssen jetzt alles dafür tun, dass autonomes Fahren bei uns als technologieführendem Automobilstandort entwickelt, getestet und zur Marktreife gebracht wird. Wenn wir es nicht machen, tun es andere.“

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist ein geeigneter Rechtsrahmen. Dazu Burkhart: „Wir meinen: Das geltende Recht ist im Grundsatz gut geeignet, den heutigen Stand der Technik abzubilden. Zumindest solange klar ist, dass KI-Systeme nur unterstützende Funktion haben und letztlich immer der Mensch die Entscheidung trifft.“

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