Auszeichnung

Ehrenpreis des Landkreises geht an Weingut Max Markert aus Eibelstadt

Bereits zum vierten Mal – nach den Jahren 1995, 2003 und 2010 – geht der Ehrenpreis des Landkreises Würzburg an das Weingut Max Markert aus Eibelstadt.

Bei der Weingala des Fränkischen Weinbauverbandes wurde in diesem Jahr der 2018er Eibelstadter Kapellenberg, Weißer Burgunder, Spätlese trocken, aus dem Familienweingut von Max Markert mit dem Ehrenpreis des Landkreises ausgezeichnet. Dass der prämierte Wein ein ganz besonderes Tröpfchen ist und diese Auszeichnung absolut verdient hat, wusste Landrat Nuß schon vor der Weingala: bereits im Herbst besuchte er Hannelore und Max Markert in ihrem Weingut und verkostete den Wein, der als einer der „Lieblingsweine“ angeboten wird. 

Max Markert unterscheidet in seinem Weingut zwischen Brotzeitweinen, also Weinen für jeden Tag, Bocksbeutelweinen, den fränkischen Klassikern, und eben den Lieblingsweinen. Secco, Traubensaft und Balsam-Essig runden das vielfältige Angebot ab. Alle Weine werden von Max Markert und seinem Kellermeister Thomas Heil schonend an- und ausgebaut. Beide verfolgen die Philosophie, die natürlichen Gegebenheiten zu respektieren und die Weinberge behutsam und nachhaltig zu bewirtschaften.

Klimawandel als große Herausforderung

So haben sich die beiden Wein-Macher im Sonnenjahr 2019 beispielsweise dazu entschlossen, die Reben erst sehr spät zu entblättern, um die empfindlichen Früchte vor Sonnenbrand zu schützen. Auch Dünger wird im Weingut Markert nur wenig eingesetzt, Max Markert setzt stattdessen lieber auf „grüne Weinberge“, wo Wicken und andere Pflanzen den Boden schützen und versorgen. Schädlinge werden durch den Einsatz von natürlichen Feinden bekämpft und durch eine aufwändige Blattarbeit an den Reben schließt der erfahrene Winzer Pilzerkrankungen von vornherein weitgehend aus.

Der Klimawandel birgt für die Winzer eine große Herausforderung, berichtete Max Markert beim Besuch des Landrats. Weinlagen liegen naturgemäß an Sonnenhängen, junge Rebstöcke wurzeln jedoch noch nicht tief genug, um sich selbst ausreichend mit Wasser zu versorgen. Deshalb setzt Max Markert bei jungen Reben schon seit vielen Jahren auf Tröpfchenbewässerung. Alte Reben dagegen – die ältesten im Weingut sind aktuell 47 Jahre alt - wurzeln bis zu 15 Metern tief und sind auf menschliche Hilfe zur Wasserversorgung nicht mehr angewiesen.

„Klasse statt Masse ist die Philosophie von Max Markert – und diese Klasse schmeckt man einfach“, zeigte sich Landrat Eberhard Nuß bei der Weinverkostung begeistert. „Der Ehrenpreis 2019 geht völlig zu Recht an das Weingut Markert. Ich freue mich, dass damit Ihre nachhaltige und schonende An- und Ausbaumethoden einmal mehr gewürdigt und prämiert werden!“

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Der Klimawandel birgt für die Winzer eine große Herausforderung, berichtete Max Markert beim Besuch des Landrats. Weinlagen liegen naturgemäß an Sonnenhängen, junge Rebstöcke wurzeln jedoch noch nicht tief genug, um sich selbst ausreichend mit Wasser zu versorgen. Deshalb setzt Max Markert bei jungen Reben schon seit vielen Jahren auf Tröpfchenbewässerung. Alte Reben dagegen – die ältesten im Weingut sind aktuell 47 Jahre alt - wurzeln bis zu 15 Metern tief und sind auf menschliche Hilfe zur Wasserversorgung nicht mehr angewiesen.

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