„Ohne Helm geht gar nicht!“

Fahrradsicherheitstraining für Senioren geht in die 2. Runde

Zu dieser Jahreszeit sieht man sie wieder überall: E-Bikes. Der Trend zu Fahrrädern mit Tretunterstützung ist kaum zu übersehen und auch die Zahlen bestätigen dies. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 4,2 Millionen Fahrräder verkauft, jedes vierte hiervon war ein Elektrorad (980.000).

Gerade für ältere Menschen sind E-Bikes ein Anreiz, sich (wieder) häufiger auf das Fahrrad zu schwingen. Aus Sicht der Gesundheitsförderung ist dies erfreulich, so bringt Fahrradfahren den Kreislauf in Schwung, verbrennt Kalorien und stärkt Muskelkraft, Ausdauer und Koordination. Jedoch sind zeitgleich im Jahr 2018 auch 455 Radfahrer gestorben, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 15 Prozent bedeutet.

Aufgrund der Wichtigkeit des Themas und der positiven Resonanz des Fahrrad-Sicherheitstrainings im vergangenen Jahr lag es Landrat Eberhard Nuß sehr am Herzen, die Bürger*innen des Landkreises über die Sicherheit rund um Fahrrad und E-Bike zu informieren. Daher lud er im Rahmen der Seniorenwochen alle interessierten Radler*innen gemeinsam mit den Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschule der Polizeiinspektion Würzburg-Land zu „Sicherheit rund um`s Fahrrad“ ins Landratsamt ein. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der stellvertretenden Landrätin Karen Heußner, die sich über die zahlreichen interessierten Radler*innen freute und auch gleich selbst aufs Rad stieg.

Bevor sich die Teilnehmer*innen ganz praktisch auf den Sattel schwangen, vermittelte Polizeihauptmeisterin Annette Schmiedl den Anwesenden zunächst im Rahmen eines Vortrages theoretisches Basiswissen zu Helm, richtiger Kleidung, Alkoholgrenzen, Unfallursachen etc. „Mir wird angst und bange, wenn ich sehe, wie viele Radfahrer ohne Helm unterwegs sind oder beim Linksabbiegen nicht nach hinten schauen. Und das, obwohl das Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen zunimmt und die Unfallgefahr steigt“, so die Leiterin der Jugendverkehrsschule der Polizeiinspektion Würzburg-Land. Ihr Vortrag informierte sehr anschaulich mit Hilfe von vielen praktischen Tipps und Videos über die sichere Nutzung von Fahrrad und E-Bike.

Eine gelungene Veranstaltung

Nach einer kurzen Mittagspause trotzten die Teilnehmer*innen dem Wetter und gingen über zu den praktischen Übungen auf dem Besucherparkplatz des Landratsamtes. Beim Abfahren des Motorik-Parcours und dessen einzelner Stationen wurden sie dabei von den Verkehrserziehern der Polizeiinspektion Würzburg-Land, Polizeihauptkommissar Reiner Mader von der Verkehrswacht Würzburg sowie dem Erthal-Sozialwerk bestens angeleitet und unterstützt. Hermann Lutz vom Fahrradservice des Erthal-Sozialwerk Würzburg hatte sich bestens gerüstet und diverse Pedelecs (E-Bikes mit Tretunterstützung bis max. 25 km/h) zum Ausprobieren bereitgestellt.

Nach der Bewältigung des Parcours herrschte eine ausgelassene Stimmung unter den Teilnehmer*innen, sodass sich viele noch im Anschluss bei einer Tasse Kaffee zusammenfanden und sich über ihr neu erlerntes Fachwissen austauschten.

„Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung, die auf jeden Fall in irgendeiner Form weitergeführt werden sollte. Ich bin begeistert von der guten Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen“, resümierte die stellvertretende Landrätin Karen Heußner, die die gesamte Veranstaltung begleitete und ebenfalls hochmotiviert den aufgebauten Fahrrad-Parcours meisterte.

„Ohne Helm geht gar nicht!“

Fahrradsicherheitstraining für Senioren geht in die 2. Runde

Zu dieser Jahreszeit sieht man sie wieder überall: E-Bikes. Der Trend zu Fahrrädern mit Tretunterstützung ist kaum zu übersehen und auch die Zahlen bestätigen dies. Im Jahr 2018 wurden insgesamt 4,2 Millionen Fahrräder verkauft, jedes vierte hiervon war ein Elektrorad (980.000).

Gerade für ältere Menschen sind E-Bikes ein Anreiz, sich (wieder) häufiger auf das Fahrrad zu schwingen. Aus Sicht der Gesundheitsförderung ist dies erfreulich, so bringt Fahrradfahren den Kreislauf in Schwung, verbrennt Kalorien und stärkt Muskelkraft, Ausdauer und Koordination. Jedoch sind zeitgleich im Jahr 2018 auch 455 Radfahrer gestorben, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 15 Prozent bedeutet.

Aufgrund der Wichtigkeit des Themas und der positiven Resonanz des Fahrrad-Sicherheitstrainings im vergangenen Jahr lag es Landrat Eberhard Nuß sehr am Herzen, die Bürger*innen des Landkreises über die Sicherheit rund um Fahrrad und E-Bike zu informieren. Daher lud er im Rahmen der Seniorenwochen alle interessierten Radler*innen gemeinsam mit den Verkehrserziehern der Jugendverkehrsschule der Polizeiinspektion Würzburg-Land zu „Sicherheit rund um`s Fahrrad“ ins Landratsamt ein. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der stellvertretenden Landrätin Karen Heußner, die sich über die zahlreichen interessierten Radler*innen freute und auch gleich selbst aufs Rad stieg.

Bevor sich die Teilnehmer*innen ganz praktisch auf den Sattel schwangen, vermittelte Polizeihauptmeisterin Annette Schmiedl den Anwesenden zunächst im Rahmen eines Vortrages theoretisches Basiswissen zu Helm, richtiger Kleidung, Alkoholgrenzen, Unfallursachen etc. „Mir wird angst und bange, wenn ich sehe, wie viele Radfahrer ohne Helm unterwegs sind oder beim Linksabbiegen nicht nach hinten schauen. Und das, obwohl das Verkehrsaufkommen auf unseren Straßen zunimmt und die Unfallgefahr steigt“, so die Leiterin der Jugendverkehrsschule der Polizeiinspektion Würzburg-Land. Ihr Vortrag informierte sehr anschaulich mit Hilfe von vielen praktischen Tipps und Videos über die sichere Nutzung von Fahrrad und E-Bike.

Eine gelungene Veranstaltung

Nach einer kurzen Mittagspause trotzten die Teilnehmer*innen dem Wetter und gingen über zu den praktischen Übungen auf dem Besucherparkplatz des Landratsamtes. Beim Abfahren des Motorik-Parcours und dessen einzelner Stationen wurden sie dabei von den Verkehrserziehern der Polizeiinspektion Würzburg-Land, Polizeihauptkommissar Reiner Mader von der Verkehrswacht Würzburg sowie dem Erthal-Sozialwerk bestens angeleitet und unterstützt. Hermann Lutz vom Fahrradservice des Erthal-Sozialwerk Würzburg hatte sich bestens gerüstet und diverse Pedelecs (E-Bikes mit Tretunterstützung bis max. 25 km/h) zum Ausprobieren bereitgestellt.

Nach der Bewältigung des Parcours herrschte eine ausgelassene Stimmung unter den Teilnehmer*innen, sodass sich viele noch im Anschluss bei einer Tasse Kaffee zusammenfanden und sich über ihr neu erlerntes Fachwissen austauschten.

„Es war wirklich eine gelungene Veranstaltung, die auf jeden Fall in irgendeiner Form weitergeführt werden sollte. Ich bin begeistert von der guten Zusammenarbeit der verschiedenen Institutionen“, resümierte die stellvertretende Landrätin Karen Heußner, die die gesamte Veranstaltung begleitete und ebenfalls hochmotiviert den aufgebauten Fahrrad-Parcours meisterte.

nach oben