FH-Logistiker entwickeln Industrieprojekt

FH-Logistiker entwickeln Industrieprojekt

Das Institut für angewandte Logistik (IAL) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt entwickelt im Rahmen eines Industrieprojekts ein Verfahren zur Berechnung des Product Carbon Footprints (PCF).

Das Projekt wird von der Hans-Wilhelm Renkhoff Stiftung in Marktheidenfeld gefördert. Die Projektleitung hat Professor Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt.

Der weltweite Klimawandel ist nicht nur seit den Klimakonferenzen in Cancun, Mexico oder Kopenhagen in aller Munde, sondern seit fast zehn Jahren ein viel diskutiertes Thema für Unternehmen und Länderregierungen. Alle Staaten haben das gemeinsame Ziel festgelegt, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Unterzeichnerstaaten insgesamt bis 2020 ihre CO2-Emissionen um 25 bis 40 Prozent unter den Stand von 1990 absenken. Unternehmen werden und müssen einen Beitrag zur Senkung der CO2 Emission leisten.

Hierzu gibt es erste analytische Instrumente, die Emissionen im Unternehmen und für Produkte zu erfassen. Zurzeit gibt es allerdings noch keine festgelegten Verfahren und Methoden, um diese Werte zu ermitteln. Das Institut für angewandte Logistik der Hochschule Würzburg-Schweinfurt entwickelt im Rahmen eines Projekts eine systematische Methodik zur Bestimmung eines Product Carbon Footprints. Die Berechnung des PCF erfasst alle Emissionen, die ein Produkt verursacht, und zeigt somit den so genannten ökologischen Fußabdruck des Produktes.

Das im Projekt ausgewählte Produkt, ein technischer Sonnenschutz, kann bei seiner Nutzung CO2-Emissionen vermindern und eignet sich deshalb besonders für dieses Vorhaben. Im Sommer bedarf es einer geringeren Kühlung der Gebäude und im Winter entstehen weniger Heizkosten. Somit kann die Anwendung des Produktes C02-Emissionen einsparen.

Der Umweltgedanke soll entlang der gesamten Supply Chain (Lieferketten-Management)integriert werden. Der PCF berücksichtigt alle Prozesse im Unternehmen, die CO2 verursachen. Nach der Ermittlung des PCF werden Handlungsoptionen aufgezeigt, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Hierzu wird eine Checklist erarbeitet, und es werden wirksame Maßnahmen entlang der Supply Chain eingeleitet. Ziel ist es, diese Vorgehensweise zu standardisieren, um weitere Produkte zu berechnen und die Nachhaltigkeit des Unternehmens voranzutreiben.

Die Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts sollen dann für weitere Produkte auch anderer Unternehmen zukünftig genutzt werden. Diese werden einen wesentlichen Beitrag zum Kompetenzschwerpunkt „Nachhaltigkeitsmanagement und Green Logistics“ am IAL sein.

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Das Institut für angewandte Logistik (IAL) der Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt entwickelt im Rahmen eines Industrieprojekts ein Verfahren zur Berechnung des Product Carbon Footprints (PCF).

Das Projekt wird von der Hans-Wilhelm Renkhoff Stiftung in Marktheidenfeld gefördert. Die Projektleitung hat Professor Dr. Ulrich Müller-Steinfahrt.

Der weltweite Klimawandel ist nicht nur seit den Klimakonferenzen in Cancun, Mexico oder Kopenhagen in aller Munde, sondern seit fast zehn Jahren ein viel diskutiertes Thema für Unternehmen und Länderregierungen. Alle Staaten haben das gemeinsame Ziel festgelegt, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Unterzeichnerstaaten insgesamt bis 2020 ihre CO2-Emissionen um 25 bis 40 Prozent unter den Stand von 1990 absenken. Unternehmen werden und müssen einen Beitrag zur Senkung der CO2 Emission leisten.

Hierzu gibt es erste analytische Instrumente, die Emissionen im Unternehmen und für Produkte zu erfassen. Zurzeit gibt es allerdings noch keine festgelegten Verfahren und Methoden, um diese Werte zu ermitteln. Das Institut für angewandte Logistik der Hochschule Würzburg-Schweinfurt entwickelt im Rahmen eines Projekts eine systematische Methodik zur Bestimmung eines Product Carbon Footprints. Die Berechnung des PCF erfasst alle Emissionen, die ein Produkt verursacht, und zeigt somit den so genannten ökologischen Fußabdruck des Produktes.

Das im Projekt ausgewählte Produkt, ein technischer Sonnenschutz, kann bei seiner Nutzung CO2-Emissionen vermindern und eignet sich deshalb besonders für dieses Vorhaben. Im Sommer bedarf es einer geringeren Kühlung der Gebäude und im Winter entstehen weniger Heizkosten. Somit kann die Anwendung des Produktes C02-Emissionen einsparen.

Der Umweltgedanke soll entlang der gesamten Supply Chain (Lieferketten-Management)integriert werden. Der PCF berücksichtigt alle Prozesse im Unternehmen, die CO2 verursachen. Nach der Ermittlung des PCF werden Handlungsoptionen aufgezeigt, um den CO2-Ausstoß zu verringern. Hierzu wird eine Checklist erarbeitet, und es werden wirksame Maßnahmen entlang der Supply Chain eingeleitet. Ziel ist es, diese Vorgehensweise zu standardisieren, um weitere Produkte zu berechnen und die Nachhaltigkeit des Unternehmens voranzutreiben.

Die Erfahrungen und Ergebnisse des Projekts sollen dann für weitere Produkte auch anderer Unternehmen zukünftig genutzt werden. Diese werden einen wesentlichen Beitrag zum Kompetenzschwerpunkt „Nachhaltigkeitsmanagement und Green Logistics“ am IAL sein.

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