Gemeinschaft Mainfranken Bier

Gambrinus-Verleihung 2013

Bild 1
Bild 2

Dorothee Bär erhält Gambrinus-Preis der Gemeinschaft Mainfranken Bier.

Die Gemeinschaft Mainfranken Bier e. V. hat die  Bundestagsabgeordnete und stellvertretende CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär mit dem „Mainfränkischen Gambrinus 2013“ ausgezeichnet. Der Vorsitzende der Gemeinschaft, Karl-Heinz Pritzl, würdigte Dorothee Bär als Politikerin, die erkannt habe, dass Neues und Bewährtes – wie unsere Heimat – gleichermaßen in unserer Gesellschaft Bestand haben müssten.

Grenzen, die nicht überschritten werden sollten

Es gebe aber auch Grenzen, die nicht überschritten werden dürften, sagte Pritzl in seiner Laudatio. Er wandte sich vor allem gegen eine weitgehend unregulierte Nutzung der umstrittenen Fracking-Technologie zur Schiefergas-Gewinnung und sprach von beträchtlichen Umweltrisiken für die  Trinkwasserversorgung: „Wir Brauer, die wir uns dem Reinheitsgebot verpflichtet haben, benötigen reines, qualitativ einwandfreies Wasser“. Deshalb reiche es nicht aus, Fracking nur in Wasserschutzgebieten auszuschließen.

Pritzl forderte außerdem eine intensivere Erforschung der möglichen Risiken und verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfungen, mindestens auch überall dort, wo Lebensmittel- und Getränkehersteller Wasser nutzen.

Qualität und Reinheit

Für die Gemeinschaft Mainfranken Bier geht es nach den Worten ihres Vorsitzenden auch darum, ihre Grundphilosophie zu bewahren: „Sie ist geprägt durch unsere originären Produkte auf einem hohen Qualitätsniveau und mit einem hohen Identitätsfaktor“. Pritzl sieht darin auch einen wichtigen Beitrag dafür, „dass unsere Heimat nicht in einem globalen Einerlei untergeht“. Frau Bär, habe sich im Deutschen Bundestag für ein Moratorium in der Fracking-Problematik stark gemacht. Sie habe auch erkannt, warum es so wichtig ist, keine vollendeten Tatsachen zu schaffen, bevor die Hausaufgaben nicht  erledigt sind, so Pritzl.

Gemeinschaft Mainfranken Bier

Der Gemeinschaft Mainfranken Bier gehören derzeit sieben Brauereien in den Regionen Würzburg und Main-Rhön an. Der Zusammenschluss besteht seit 1986. Den Gambrinus verleiht die Gemeinschaft seit 1987. Vor Dorothee Bär wurden 21 Preisträger ausgezeichnet, darunter Barbara Stamm, Wolfgang Bötsch oder Michael Glos. Im letzten Jahr erhielt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann die Trophäe. Der Gambrinus-Preis ist eine holzgeschnitzte Figur des legendären „Bierheiligen“ Gambrinus. 

Als Gemeinschaft Mainfranken Bier sind zusammengeschlossen die Privatbrauerei Öchsner (Ochsenfurt), die Wernecker Bierbrauerei (Werneck), die Kauzen-Bräu (Ochsenfurt), die Brauerei Friedrich Düll (Krautheimer / (Volkach-Krautheim), die  Privatbrauerei Kesselring ( Marktsteft), die Brauerei Göller (Zeil) und die Rother Bräu (Hausen in der Rhön).

Foto: pth / Elmar Behringer

Bildunterschriften

Bild 1: Karl-Heinz Pritzl, Vorsitzender der Gemeinschaft Mainfranken Bier, überreicht den Mainfränkischen Gambrinus 2013 an Dorothee Bär.

Bild 2: Die Mitglieder der Gemeinschaft Mainfranken Bier feiern Dorothee Bär, die Preisträgerin 2013, bei der pth-mediaberatung GmbH in Würzburg. Im Bild (v. l.): Hans Jörg Lang, Wernecker Bierbrauerei, Karl-Heinz Pritzl, Kauzen-Bräu, Dorothee Bär, MdB (CDU/CSU), Peter-Michael Himmel, Privatbrauerei Kesselring, Dietrich Oechsner, Privatbrauerei Oechsner, Franz-Josef Göller, Brauerei Göller und Georg Weydringer, Rother Bräu.

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Grenzen, die nicht überschritten werden sollten

Es gebe aber auch Grenzen, die nicht überschritten werden dürften, sagte Pritzl in seiner Laudatio. Er wandte sich vor allem gegen eine weitgehend unregulierte Nutzung der umstrittenen Fracking-Technologie zur Schiefergas-Gewinnung und sprach von beträchtlichen Umweltrisiken für die  Trinkwasserversorgung: „Wir Brauer, die wir uns dem Reinheitsgebot verpflichtet haben, benötigen reines, qualitativ einwandfreies Wasser“. Deshalb reiche es nicht aus, Fracking nur in Wasserschutzgebieten auszuschließen.

Pritzl forderte außerdem eine intensivere Erforschung der möglichen Risiken und verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfungen, mindestens auch überall dort, wo Lebensmittel- und Getränkehersteller Wasser nutzen.

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Der Gemeinschaft Mainfranken Bier gehören derzeit sieben Brauereien in den Regionen Würzburg und Main-Rhön an. Der Zusammenschluss besteht seit 1986. Den Gambrinus verleiht die Gemeinschaft seit 1987. Vor Dorothee Bär wurden 21 Preisträger ausgezeichnet, darunter Barbara Stamm, Wolfgang Bötsch oder Michael Glos. Im letzten Jahr erhielt der bayerische Innenminister Joachim Herrmann die Trophäe. Der Gambrinus-Preis ist eine holzgeschnitzte Figur des legendären „Bierheiligen“ Gambrinus. 

Als Gemeinschaft Mainfranken Bier sind zusammengeschlossen die Privatbrauerei Öchsner (Ochsenfurt), die Wernecker Bierbrauerei (Werneck), die Kauzen-Bräu (Ochsenfurt), die Brauerei Friedrich Düll (Krautheimer / (Volkach-Krautheim), die  Privatbrauerei Kesselring ( Marktsteft), die Brauerei Göller (Zeil) und die Rother Bräu (Hausen in der Rhön).

Foto: pth / Elmar Behringer

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Bild 2: Die Mitglieder der Gemeinschaft Mainfranken Bier feiern Dorothee Bär, die Preisträgerin 2013, bei der pth-mediaberatung GmbH in Würzburg. Im Bild (v. l.): Hans Jörg Lang, Wernecker Bierbrauerei, Karl-Heinz Pritzl, Kauzen-Bräu, Dorothee Bär, MdB (CDU/CSU), Peter-Michael Himmel, Privatbrauerei Kesselring, Dietrich Oechsner, Privatbrauerei Oechsner, Franz-Josef Göller, Brauerei Göller und Georg Weydringer, Rother Bräu.

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