Castell-Bank mit solider Bilanz für 2020

"Gute Grundlage für den geplanten Umbau der Bank“

Die Fürstlich Castell’sche Bank, die älteste Bank Bayerns, hat in dem herausfordernden Corona-Jahr 2020 eine insgesamt solide Geschäftsentwicklung verzeichnet und wichtige Kennzahlen verbessert. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit erhöhte sich um rund 1 Million Euro auf 5,6 Millionen Euro, der Jahresüberschuss lag wegen einer höheren Steuerbelastung mit 3,2 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert (3,5 Mio. Euro).

Im Ergebnis ist eine umfangreiche bilanzielle Vorsorge in Form pauschalisierter Wert­berichtigungen und eine Zuführung zu den Reserven nach § 340f HGB (Vorsorge für allgemeine Bankrisiken) verarbeitet. Die Verwaltungsaufwendungen konnten um knapp 10 % reduziert werden, und die Kernkapitalquote legte um 1,4 Prozentpunkte auf den soliden Wert von 14,4 % zu (Ende 2019: 13,0 %).

"Jederzeit für die Kunden da"

Zins- und Provisionsüberschuss blieben im vergangenen Jahr unter den entsprechenden Vorjahreswerten. Dabei wirkte sich die erhebliche Volatilität aller Anlageklassen im ersten Halbjahr 2020 nach dem Ausbruch der weltweiten COVID-19-Pandemie sowie die anhaltenden Null- und Negativzinsen der Zentralbanken dämpfend aus. Die Umstellung des Geschäftsbetriebs der Bank als Folge des Corona-bedingten Lockdowns auf dezentrale Home-Office-Funktionen erfolgte zügig und ohne größere Reibungsverluste. „Wir waren auch und gerade im Krisenjahr 2020 jederzeit für unsere Kundinnen und Kunden da“, so Ingo Mandt, seit 1. April 2021 Vorstandssprecher der Fürstlich Castell’schen Bank.

Neuausrichtung ist eingeleitet

Die Bank hat bereits im vergangenen Jahr eine umfassende strategische Neuausrichtung eingeleitet, die mit einer Neubesetzung des Managements verbunden ist. Dabei wird das Institut weiterhin fest in seiner fränkischen Kernregion verankert sein und sich konsequent als Vermögensverwalter mit klar definierter Zielgruppe und ausgeweitetem Produkt- und Leistungsangebot positionieren.

Ausbau bei nachhaltigen Anlagen

Vorstandssprecher Ingo Mandt: „Das Zahlenwerk des vergangenen Jahres ist eine solide Grundlage für den geplanten Umbau der Bank. Es zeigt aber auch, dass wir in unseren Kerngeschäften die Ertragskraft steigern und uns bei Produktangebot und Servicefunktionen zeitgemäßer ausrichten müssen. Deshalb arbeiten wir intensiv an einer neuen Aufstellung von Vermögensverwaltung und Asset Management, an dem Ausbau unseres Produktangebots, gerade im Bereich nachhaltiger Kapitalanlagen, sowie an einem attraktiven Serviceangebot für unsere Kunden im digitalen Zeitalter. Bei allen Veränderungen wird die Fürstlich Castell’sche Bank ihren Grundsatz, auf Basis fester Werte langfristig im Interesse ihrer Kunden zu agieren, beibehalten.“

Erneuerung im Vorstand

Am 1. Juni 2021 werden Thomas Rosenfeld und Stephan Wycisk in das Management der Bank eintreten. Thomas Rosenfeld kommt von der BW-Bank nach Würzburg und wird die Zuständigkeit für das gesamte Kundengeschäft übernehmen. Er wird nach Vorlage der BaFin-Genehmigung in den Vorstand eintreten und ist designierter Vorstandssprecher. Stephan Wycisk wechselt von der Privatbank Oddo BHF zur Fürstlich Castell’schen Bank und wird ab Juni im Vorstand für die Bereiche Marktfolge, Risikomanagement und Finanzen zuständig sein. Zudem ist geplant, Christian Hille, seit 2. November 2020 Generalbevollmächtigter der Bank, nach Erteilung der behördlichen Genehmigung in den Vorstand für den Bereich Vermögensverwaltung & Fondsmanagement zu berufen. Vorstandssprecher Ingo Mandt wird nach der Etablierung des neuen Managements wieder in den Aufsichtsrat wechseln, dessen Vorsitzender er bis Ende März 2021 war.

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Im Ergebnis ist eine umfangreiche bilanzielle Vorsorge in Form pauschalisierter Wert­berichtigungen und eine Zuführung zu den Reserven nach § 340f HGB (Vorsorge für allgemeine Bankrisiken) verarbeitet. Die Verwaltungsaufwendungen konnten um knapp 10 % reduziert werden, und die Kernkapitalquote legte um 1,4 Prozentpunkte auf den soliden Wert von 14,4 % zu (Ende 2019: 13,0 %).

"Jederzeit für die Kunden da"

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Neuausrichtung ist eingeleitet

Die Bank hat bereits im vergangenen Jahr eine umfassende strategische Neuausrichtung eingeleitet, die mit einer Neubesetzung des Managements verbunden ist. Dabei wird das Institut weiterhin fest in seiner fränkischen Kernregion verankert sein und sich konsequent als Vermögensverwalter mit klar definierter Zielgruppe und ausgeweitetem Produkt- und Leistungsangebot positionieren.

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Am 1. Juni 2021 werden Thomas Rosenfeld und Stephan Wycisk in das Management der Bank eintreten. Thomas Rosenfeld kommt von der BW-Bank nach Würzburg und wird die Zuständigkeit für das gesamte Kundengeschäft übernehmen. Er wird nach Vorlage der BaFin-Genehmigung in den Vorstand eintreten und ist designierter Vorstandssprecher. Stephan Wycisk wechselt von der Privatbank Oddo BHF zur Fürstlich Castell’schen Bank und wird ab Juni im Vorstand für die Bereiche Marktfolge, Risikomanagement und Finanzen zuständig sein. Zudem ist geplant, Christian Hille, seit 2. November 2020 Generalbevollmächtigter der Bank, nach Erteilung der behördlichen Genehmigung in den Vorstand für den Bereich Vermögensverwaltung & Fondsmanagement zu berufen. Vorstandssprecher Ingo Mandt wird nach der Etablierung des neuen Managements wieder in den Aufsichtsrat wechseln, dessen Vorsitzender er bis Ende März 2021 war.

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