IHK

IHK und das Haus der kleinen Forscher

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Fünf mainfränkische Kindertagesstätten sind jetzt offiziell „Haus der kleinen Forscher“. Mit der Auszeichnung der Kitas in der IHK ist die Gesamtzahl der zertifizierten Kindertagesstätten in Mainfranken auf neun angewachsen.

Im Rahmen der Zertifizierung der fünf neuen „Häuser der kleinen Forscher“ verlängerten die Netzwerkpartner IHK Würzburg-Schweinfurt, Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bezirk Unterfranken, Stadt Schweinfurt und die Stiftung „Haus der Kleinen Forscher“ ihren Rahmenvertrag. Dadurch ist gewährleistet, dass das Projekt weitere fünf Jahre in Mainfranken durchgeführt und von der IHK finanziert werden kann.

 Es ist nie zu früh...

„Warum unterstützt die IHK ein Projekt in einem Kindergarten?“, fragte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Bode und lieferte gleich die Antwort: „Wir sind der Meinung, dass es nie zu früh ist, Kinder spielerisch an Naturwissenschaften und Technik heranzuführen. Gerade für unsere technisch geprägte Region sind Fachkräfte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) wichtig. Daher sehen wir unser Engagement als eine sinnvolle und langfristige Investition für die Fachkräftesicherung in Mainfranken. Mit unterschiedlichen Projekten – vom Haus der kleinen Forscher über die Wissenswerkstatt in Schweinfurt bis zur Plattform Tecnopedia wecken wir Begeisterung für Technik - vom Kindergarten bis zur Berufsorientierung.“, so Bode weiter.

Neugier und Ideen wecken

Ines Seiler, Referentin für Netzwerke bei der Stiftung Haus der Kleinen Forscher, Berlin, stellte Ziele und Inhalte der Initiative vor. Sie findet besonders wichtig, dass die Initiative bei Kindern „Neugier und Ideen weckt.“ Das „Haus der kleinen Forscher“ mache zudem die Arbeit der Erzieher in den Kindergärten sichtbar, ergänzte Anna Rüthlein, Netzwerkkoordinatorin AWO Netzwerk Unterfranken. Die AWO führt Schulungen für Erzieher durch, damit diese den Kindern ein attraktives und abwechslungsreiches Betreuungsangebot anbieten können. Martin Ulses, Bezirksgeschäftsführer AWO, betonte die Bedeutung der Initiative, die Kinder spielerisch an Naturwissenschaft heran führt und so Ängste abbaut. Die Verlängerung des Rahmenvertrages der IHK mit der AWO und der Stadt Schweinfurt, vertreten durch Karola Rumpel vom Stadtjugendamt Schweinfurt, gäbe für weitere fünf Jahre Planungssicherheit.

Zertifizierte Kindertagesstätten

Etwa die Hälfte der rund 600 mainfränkischen Kindertagesstätten beteiligt sich am Projekt „Haus der kleinen Forscher“. Besonders engagierte Kindertagesstätten, die ihre Mitarbeiter regelmäßig zu Fortbildungen schicken und die Experimente in ihren Einrichtungen umsetzen, können als offizielles „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert werden, wie aktuell der Katholische Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt, der Katholische Kindergarten St. Sebastian in Zellingen, die Evangelische Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen, der Städtische Kindergarten in Lohr am Main und der Katholische Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg. Vertreter der Kindergärten stellten ihre Projekte vor und erhielten im Anschluss Zertifikat und Plakette aus den Händen der Netzwerkpartner.

Der Katholische Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt

Maike Wieschal, die das Projekt im Katholischen Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt durchführt, präsentierte das „Fliegerprojekt“. Segelflieger und Rettungshubschrauber inspirierten ihre Kita-Kinder zu Fragen wie „Wie weit fliegt ein Flugzeug?“, „Wie startet und landet ein Flugzeug?“ und „Warum bleiben Flugzeuge in der Luft, obwohl sie so schwer sind?“. Diese Fragen führten zu intensiven Nachforschungen der kleinen Forscher über die Entwicklung der Luftfahrt von den Gebrüdern Wright bis zu Graf Zeppelin, Nachbauten (Papierflieger) und sogar zu einem Ausflug zum Flughafen Mühlbach. Neben Experimenten zum Fallverhalten verschiedener Gegenstände, stand den Kleinen auch ein echter Pilot, Vater eines der Kinder, Rede und Antwort.

Der Katholische Kindergarten St. Sebastian in Zellingen

Vom katholischen Kindergarten St. Sebastian in Zellingen nahmen Anja Wiesmann und Kindergartenleiterin Katrin Gehret die Auszeichnung entgegen. Die Experimente ihrer Kindergruppe, die hauptsächlich aus vier- bis fünfjährigen bestand, beschäftigte sich mit dem Thema: „Luft – das unsichtbare Element“. Inspiriert wurden sie durch die Frage der Kinder im Herbst: „Warum fliegen eigentlich die Blätter durch die Luft?“ und „Warum wackelt der Vorhang über der Heizung?“. Kleine Fragen des Alltags, die zu Experimenten und weiteren Fragen rund um das Element Luft führten.

Die Evangelische Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen

In verschiedenen Gruppen von der Kleinkindgruppe bis zu den Großen beschäftigten sich die Schützlinge der Evangelischen Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen mit dem Element Wasser. Erzieherin Carina Klotsch führte die Kinder experimentell an viele Fragen rund um das nasse Element heran. Highlight der ganz Kleinen waren alle Experimente, die sie in direkten Kontakt mit Pfützen, Rasensprengern und Ähnlichem brachten, während die größeren Fragen stellten, wie „Wie viel Wasser gibt es auf der Welt?“ und „Warum verschwindet Schnee im warmen Wasser?“ Außerdem führten sie Experimente mit Wassergeräuschen durch und bastelten ein Aquarium.

Der Katholische Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg

Der Katholische Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg wurde bereits zum zweiten Mal zertifiziert, das erste Mal noch, bevor es das mainfränkische Netzwerk der AWO gab. Andrea Zoller und Heike Schulz, präsentierten das Projekt „Mit allen Sinnen unterwegs“. Unter dem Motto „Milch macht neugierig“ erkundeten ihre Schützlinge die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten von Milch. Auch die Farbe schwarz stand im Mittelpunkt von Experimente genau wie Versuche mit Klangschalen und Plastikflaschen.

Bei allen Erzieherinnen wurde deutlich, wie begeistert Kinder und Erwachsene an die Erforschung dieser kleinen Rätsel des Alltags heran gehen, so Ines Sailer bei der Auszeichnung.

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Vertreterinnen des Katholischen Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt, des Katholischen Kindergarten St. Sebastian in Zellingen, der Evangelischen Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen und des Katholischen Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg nahmen Urkunde und Plakette aus den Händen der Netzwerkpartner entgegen.

BU 2

Die Netzwerkpartner freuen sich über die Verlängerung des Rahmenvertrages „Haus der kleinen Forscher“ um weitere fünf Jahre. Im Bild (vorne, sitzend, von links): Martin Ulses, Geschäftsführung AWO Bezirksverband Unterfranken e.V., Jürgen Bode, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK-Würzburg-Schweinfurt, und Karola Rumpel, Netzwerkkoordinatorin Netzwerk Stadt Schweinfurt, mit Anna Rüthlein, Netzwerkkoordinatorin AWO Netzwerk Unterfranken (hinten links stehend) und Ines Seiler, Referentin Netzwerke, der Stiftung Haus der Kleinen Forscher, Berlin (hinten rechts stehend).

 

Bilder: IHK

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IHK und das Haus der kleinen Forscher

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Fünf mainfränkische Kindertagesstätten sind jetzt offiziell „Haus der kleinen Forscher“. Mit der Auszeichnung der Kitas in der IHK ist die Gesamtzahl der zertifizierten Kindertagesstätten in Mainfranken auf neun angewachsen.

Im Rahmen der Zertifizierung der fünf neuen „Häuser der kleinen Forscher“ verlängerten die Netzwerkpartner IHK Würzburg-Schweinfurt, Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bezirk Unterfranken, Stadt Schweinfurt und die Stiftung „Haus der Kleinen Forscher“ ihren Rahmenvertrag. Dadurch ist gewährleistet, dass das Projekt weitere fünf Jahre in Mainfranken durchgeführt und von der IHK finanziert werden kann.

 Es ist nie zu früh...

„Warum unterstützt die IHK ein Projekt in einem Kindergarten?“, fragte der stellvertretende IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Bode und lieferte gleich die Antwort: „Wir sind der Meinung, dass es nie zu früh ist, Kinder spielerisch an Naturwissenschaften und Technik heranzuführen. Gerade für unsere technisch geprägte Region sind Fachkräfte im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) wichtig. Daher sehen wir unser Engagement als eine sinnvolle und langfristige Investition für die Fachkräftesicherung in Mainfranken. Mit unterschiedlichen Projekten – vom Haus der kleinen Forscher über die Wissenswerkstatt in Schweinfurt bis zur Plattform Tecnopedia wecken wir Begeisterung für Technik - vom Kindergarten bis zur Berufsorientierung.“, so Bode weiter.

Neugier und Ideen wecken

Ines Seiler, Referentin für Netzwerke bei der Stiftung Haus der Kleinen Forscher, Berlin, stellte Ziele und Inhalte der Initiative vor. Sie findet besonders wichtig, dass die Initiative bei Kindern „Neugier und Ideen weckt.“ Das „Haus der kleinen Forscher“ mache zudem die Arbeit der Erzieher in den Kindergärten sichtbar, ergänzte Anna Rüthlein, Netzwerkkoordinatorin AWO Netzwerk Unterfranken. Die AWO führt Schulungen für Erzieher durch, damit diese den Kindern ein attraktives und abwechslungsreiches Betreuungsangebot anbieten können. Martin Ulses, Bezirksgeschäftsführer AWO, betonte die Bedeutung der Initiative, die Kinder spielerisch an Naturwissenschaft heran führt und so Ängste abbaut. Die Verlängerung des Rahmenvertrages der IHK mit der AWO und der Stadt Schweinfurt, vertreten durch Karola Rumpel vom Stadtjugendamt Schweinfurt, gäbe für weitere fünf Jahre Planungssicherheit.

Zertifizierte Kindertagesstätten

Etwa die Hälfte der rund 600 mainfränkischen Kindertagesstätten beteiligt sich am Projekt „Haus der kleinen Forscher“. Besonders engagierte Kindertagesstätten, die ihre Mitarbeiter regelmäßig zu Fortbildungen schicken und die Experimente in ihren Einrichtungen umsetzen, können als offizielles „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert werden, wie aktuell der Katholische Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt, der Katholische Kindergarten St. Sebastian in Zellingen, die Evangelische Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen, der Städtische Kindergarten in Lohr am Main und der Katholische Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg. Vertreter der Kindergärten stellten ihre Projekte vor und erhielten im Anschluss Zertifikat und Plakette aus den Händen der Netzwerkpartner.

Der Katholische Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt

Maike Wieschal, die das Projekt im Katholischen Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt durchführt, präsentierte das „Fliegerprojekt“. Segelflieger und Rettungshubschrauber inspirierten ihre Kita-Kinder zu Fragen wie „Wie weit fliegt ein Flugzeug?“, „Wie startet und landet ein Flugzeug?“ und „Warum bleiben Flugzeuge in der Luft, obwohl sie so schwer sind?“. Diese Fragen führten zu intensiven Nachforschungen der kleinen Forscher über die Entwicklung der Luftfahrt von den Gebrüdern Wright bis zu Graf Zeppelin, Nachbauten (Papierflieger) und sogar zu einem Ausflug zum Flughafen Mühlbach. Neben Experimenten zum Fallverhalten verschiedener Gegenstände, stand den Kleinen auch ein echter Pilot, Vater eines der Kinder, Rede und Antwort.

Der Katholische Kindergarten St. Sebastian in Zellingen

Vom katholischen Kindergarten St. Sebastian in Zellingen nahmen Anja Wiesmann und Kindergartenleiterin Katrin Gehret die Auszeichnung entgegen. Die Experimente ihrer Kindergruppe, die hauptsächlich aus vier- bis fünfjährigen bestand, beschäftigte sich mit dem Thema: „Luft – das unsichtbare Element“. Inspiriert wurden sie durch die Frage der Kinder im Herbst: „Warum fliegen eigentlich die Blätter durch die Luft?“ und „Warum wackelt der Vorhang über der Heizung?“. Kleine Fragen des Alltags, die zu Experimenten und weiteren Fragen rund um das Element Luft führten.

Die Evangelische Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen

In verschiedenen Gruppen von der Kleinkindgruppe bis zu den Großen beschäftigten sich die Schützlinge der Evangelischen Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen mit dem Element Wasser. Erzieherin Carina Klotsch führte die Kinder experimentell an viele Fragen rund um das nasse Element heran. Highlight der ganz Kleinen waren alle Experimente, die sie in direkten Kontakt mit Pfützen, Rasensprengern und Ähnlichem brachten, während die größeren Fragen stellten, wie „Wie viel Wasser gibt es auf der Welt?“ und „Warum verschwindet Schnee im warmen Wasser?“ Außerdem führten sie Experimente mit Wassergeräuschen durch und bastelten ein Aquarium.

Der Katholische Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg

Der Katholische Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg wurde bereits zum zweiten Mal zertifiziert, das erste Mal noch, bevor es das mainfränkische Netzwerk der AWO gab. Andrea Zoller und Heike Schulz, präsentierten das Projekt „Mit allen Sinnen unterwegs“. Unter dem Motto „Milch macht neugierig“ erkundeten ihre Schützlinge die verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten von Milch. Auch die Farbe schwarz stand im Mittelpunkt von Experimente genau wie Versuche mit Klangschalen und Plastikflaschen.

Bei allen Erzieherinnen wurde deutlich, wie begeistert Kinder und Erwachsene an die Erforschung dieser kleinen Rätsel des Alltags heran gehen, so Ines Sailer bei der Auszeichnung.

BU 1

Vertreterinnen des Katholischen Kindergarten St. Josef in Bad Neustadt, des Katholischen Kindergarten St. Sebastian in Zellingen, der Evangelischen Kindertageseinrichtung St. Michael in Kitzingen und des Katholischen Kindergarten „Unsere liebe Frau“ in Würzburg nahmen Urkunde und Plakette aus den Händen der Netzwerkpartner entgegen.

BU 2

Die Netzwerkpartner freuen sich über die Verlängerung des Rahmenvertrages „Haus der kleinen Forscher“ um weitere fünf Jahre. Im Bild (vorne, sitzend, von links): Martin Ulses, Geschäftsführung AWO Bezirksverband Unterfranken e.V., Jürgen Bode, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK-Würzburg-Schweinfurt, und Karola Rumpel, Netzwerkkoordinatorin Netzwerk Stadt Schweinfurt, mit Anna Rüthlein, Netzwerkkoordinatorin AWO Netzwerk Unterfranken (hinten links stehend) und Ines Seiler, Referentin Netzwerke, der Stiftung Haus der Kleinen Forscher, Berlin (hinten rechts stehend).

 

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