IHK

In sieben Stunden zum eigenen Unternehmen

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Wer sein eigenes Unternehmen aufbaut, benötigt drei Dinge: Know-how, Kontakte und Kapital. Die IHK Würzburg-Schweinfurt bot Gründungsinteressierten und Jungunternehmern mit der diesjährigen Gründermesse Mainfranken erneut die Möglichkeit, schnell und ohne Umwege mit regionalen Institutionen und Organisationen ins Gespräch zu kommen.

Zahlreiche Interessierte informierten sich in der Wirtschaftskammer über die erforderlichen Schritte für eine Existenzgründung, Möglichkeiten der Finanzierung mit öffentlichen Mitteln, Steuer- und Sozialversicherungsthemen oder Unternehmensnachfolge.

„Wir freuen uns über die außerordentlich positive Resonanz in diesem Jahr. Zusammen mit 19 Ausstellern – von der Agentur für Arbeit, den Gründerteams der Hochschulen, Gründerzentren der Region oder der Steuerberaterkammer, bis hin zur LfA Förderbank Bayern – konnten wir den Besuchern sieben Stunden lang Fragen zur Selbstständigkeit beantworten.“, so Dr. Sascha Genders, IHK-Bereichsleiter Existenzgründung und Unternehmensförderung. Rund 250 persönliche Beratungsgespräche halfen konkret, den unterschiedlichsten Vorhaben und Ideen den letzten Schliff zu geben und die Weichen für die richtigen Schritte in Sachen Selbstständigkeit zu stellen. Die Palette neuer Geschäftsideen, die im Rahmen der Gründermesse an den Ständen der Aussteller besprochen wurden, war vielfältig, wie lange nicht – von Tourismus und Gastronomie über Softwareentwicklung und Online-Shops, Personalvermittlung, Transportwesen sowie Gesundheitsdienstleistungen, Psychoanalytik und Life-Style-Trends.

Gute Marktchancen für Existenzgründer

Laut Gründungsreport 2013 des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sinkt die Anzahl an Existenzneugründungen bundesweit und auch in Mainfranken – geschuldet der guten Arbeitsmarktlage und der Reform der staatlichen Gründungsförderung. „Wer heute gründet, der tut dies, weil er will, nicht weil er muss. Gründer sind heute deutlich besser vorbereitet und ihre Konzepte sind vielfach wohl durchdacht.“, fasst Genders die Lage zusammen. Positiv sei ferner das Umfeld für Existenzgründungen, so der IHK-Gründungsexperte: Die Zinsen für Gründungskredite seien niedrig, das Informationsangebot hoch und die Möglichkeiten, Geschäftskontakte zu knüpfen, vielfältig. Nicht zuletzt die im Vergleich zu den Vorjahren gestiegene Besucherzahl der Gründermesse verbunden mit positiven Prognosen beim Gründungswachstum lassen das IHK-Gründungsteam positiv vorausblicken.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Zwar hängt der Gründungserfolg wesentlich von der richtigen Idee ab, mangelnde Vorbereitung kann aber eine gute Idee zum Scheitern bringen. Um Chancen und Risiken richtig abzuwägen rät die IHK Gründungswilligen, einen hohen Stellenwert auf den Business-Plan zu legen. „Nur die konsequente und eigene Planung zeigt bereits vor Beginn des Vorhabens, wie hoch der Kapitalbedarf ist, wie sich die Marktsituation darstellt, welche Umsätze, Kosten und welcher Gewinn zu erwarten sind, ob der Standort der richtige ist und wie der Kapitalbedarf finanziert werden kann oder ob die Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist.“, so Dr. Genders. Wie eine Geschäftsplanung aufzustellen ist, sei schnell erlernbar, ebenso die Gründungsformalitäten, die Auswahl der passenden Rechtsform, steuerliche Anforderungen oder rechtliche Pflichten eines Gründers. Die IHK bietet regelmäßig Seminare und Beratung für Existenzgründer an, um sie bei der Erstellung ihres Business-Planes zu unterstützen.

Gründerwoche

Die Gründermesse Mainfranken war eingebettet in die diesjährige Gründerwoche des Bundeswirtschaftsministeriums vom 18. bis 24. November 2013. Neben der Gründermesse bot die IHK am 19. November einen Informationstag zur Altersvorsorge für Selbstständige an und am 20. November 2013 die vierte Veranstaltung des Jahres aus der Reihe „BusinessClass – Forum nur für Frauen“ ein.

BU 1: Das Team der IHK-Gründungsberatung (v. l.): Dr. Sascha Genders, Bereichsleiter, Daniela Issing und Sonja Weigel.


BU 2: Mehr als 250 persönliche Beratungen halfen Gründungswilligen bei der Planung ihrer Selbstständigkeit. „Das Erfolgsrezept der Gründermesse ist, dass Interessierte alle notwendigen Informationen aus erster Hand und an einem Ort erhalten.“, dankte IHK-Bereichsleiter Dr. Sascha Genders allen Mitausstellern.

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Zahlreiche Interessierte informierten sich in der Wirtschaftskammer über die erforderlichen Schritte für eine Existenzgründung, Möglichkeiten der Finanzierung mit öffentlichen Mitteln, Steuer- und Sozialversicherungsthemen oder Unternehmensnachfolge.

„Wir freuen uns über die außerordentlich positive Resonanz in diesem Jahr. Zusammen mit 19 Ausstellern – von der Agentur für Arbeit, den Gründerteams der Hochschulen, Gründerzentren der Region oder der Steuerberaterkammer, bis hin zur LfA Förderbank Bayern – konnten wir den Besuchern sieben Stunden lang Fragen zur Selbstständigkeit beantworten.“, so Dr. Sascha Genders, IHK-Bereichsleiter Existenzgründung und Unternehmensförderung. Rund 250 persönliche Beratungsgespräche halfen konkret, den unterschiedlichsten Vorhaben und Ideen den letzten Schliff zu geben und die Weichen für die richtigen Schritte in Sachen Selbstständigkeit zu stellen. Die Palette neuer Geschäftsideen, die im Rahmen der Gründermesse an den Ständen der Aussteller besprochen wurden, war vielfältig, wie lange nicht – von Tourismus und Gastronomie über Softwareentwicklung und Online-Shops, Personalvermittlung, Transportwesen sowie Gesundheitsdienstleistungen, Psychoanalytik und Life-Style-Trends.

Gute Marktchancen für Existenzgründer

Laut Gründungsreport 2013 des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sinkt die Anzahl an Existenzneugründungen bundesweit und auch in Mainfranken – geschuldet der guten Arbeitsmarktlage und der Reform der staatlichen Gründungsförderung. „Wer heute gründet, der tut dies, weil er will, nicht weil er muss. Gründer sind heute deutlich besser vorbereitet und ihre Konzepte sind vielfach wohl durchdacht.“, fasst Genders die Lage zusammen. Positiv sei ferner das Umfeld für Existenzgründungen, so der IHK-Gründungsexperte: Die Zinsen für Gründungskredite seien niedrig, das Informationsangebot hoch und die Möglichkeiten, Geschäftskontakte zu knüpfen, vielfältig. Nicht zuletzt die im Vergleich zu den Vorjahren gestiegene Besucherzahl der Gründermesse verbunden mit positiven Prognosen beim Gründungswachstum lassen das IHK-Gründungsteam positiv vorausblicken.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Zwar hängt der Gründungserfolg wesentlich von der richtigen Idee ab, mangelnde Vorbereitung kann aber eine gute Idee zum Scheitern bringen. Um Chancen und Risiken richtig abzuwägen rät die IHK Gründungswilligen, einen hohen Stellenwert auf den Business-Plan zu legen. „Nur die konsequente und eigene Planung zeigt bereits vor Beginn des Vorhabens, wie hoch der Kapitalbedarf ist, wie sich die Marktsituation darstellt, welche Umsätze, Kosten und welcher Gewinn zu erwarten sind, ob der Standort der richtige ist und wie der Kapitalbedarf finanziert werden kann oder ob die Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist.“, so Dr. Genders. Wie eine Geschäftsplanung aufzustellen ist, sei schnell erlernbar, ebenso die Gründungsformalitäten, die Auswahl der passenden Rechtsform, steuerliche Anforderungen oder rechtliche Pflichten eines Gründers. Die IHK bietet regelmäßig Seminare und Beratung für Existenzgründer an, um sie bei der Erstellung ihres Business-Planes zu unterstützen.

Gründerwoche

Die Gründermesse Mainfranken war eingebettet in die diesjährige Gründerwoche des Bundeswirtschaftsministeriums vom 18. bis 24. November 2013. Neben der Gründermesse bot die IHK am 19. November einen Informationstag zur Altersvorsorge für Selbstständige an und am 20. November 2013 die vierte Veranstaltung des Jahres aus der Reihe „BusinessClass – Forum nur für Frauen“ ein.

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