Staatspräsident, Bürgermeister und Regierungschef

Irisches Freundschaftstreffen in Kürnach

Eine schöne Tradition sind die europäischen Begegnungen in Kürnach. Dabei kommt es zum regelmäßigen Austausch zwischen Kürnacherinnen und Kürnacher mit Menschen aus Portugal, Ungarn, Rumänien und auch Irland.

Die Eröffnung des Kiliani-Volksfestes nutzte auch 2019 eine irische Delegation aus dem County Cavan mit Bürgermeister Shane P. O'Reilly und Regierungspräsident Tommy Ryan, um auch bei den Freunden in Kürnach vorbeizuschauen. Zunächst empfing Bürgermeister Thomas Eberth die Delegation im Alten Rathaus der Gemeinde Kürnach. Hier wurde im Miteinander über die Zukunft Europas, den drohenden Brexit und die Bedeutung Europas diskutiert. Der County Cavan liegt im Nordosten von Irland und grenzt direkt an Nordirland an. Daher hat die Brexitdiskussion für diese Region eine besondere Bedeutung und Dramatik. Man war sich einig, dass Europa fest zusammenstehen muss, um die Herausforderungen der Zukunft in der Welt zu meistern. Bürgermeister Eberth betonte: „Nur durch den persönlichen Austausch der Menschen kann das Herz Europas berührt und Verständnis füreinander gelebt werden.“

Daher ist der irische Besuch in Kürnach immer ein freudiger Anlass. Er ist mittlerweile zu einem Treffen von Freunden geworden. Auch die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Colette Herrmann lobte die friedensstiftende Zusammenarbeit zwischen Kürnach und Cavan. Neben dem Empfang im Alten Rathaus durfte die Delegation, begleitet von einigen Kürnachern, auch den irischen Staatspräsident Michale D. Higgins und seine Ehefrau in der Universitätsbibliothek in Würzburg treffen und mit ihm diskutieren. Natürlich war auch genug Zeit für ein gemeinsames Gruppenfoto für die Delegation aus Irland und Kürnach. Shane P. O'Reilly scherzte: „Jetzt müssen wir schon nach Deutschland fliegen, um unseren irischen Staatspräsidenten zu treffen.“

Ein Zeichen für die Partnerschaft Europas

Daneben wurde auch die Sonderausstellung mit dem Kiliansevangelia besichtigt. In der Universitätsbibliothek konnte der wertvolle Handschriftenbestand mit wichtigen Zeugnissen der irischen Kloster- und Buchkultur besichtigt werden. Für die irische Delegation, die aus dem Heimatort des Heiligen Kilian stammt, war dies ein besonderer und auch emotionaler Höhepunkt. „Der Heilige Kilian missionierte um 689 die Franken. Dieser, vor mehr als 1300 Jahren als Wandermissionar aus Irland kommenden Frankenapostel, ist in Würzburg ein bedeutender Märtyrer und in der Kilianskrypta aufgebahrt“, erläuterte Bürgermeister Eberth.

Nach dem offiziellen Teil mit dem Staatspräsidenten in Würzburg ging es zurück nach Kürnach. Gemeinsam wurde als sichtbares Zeichen der Freundschaft für alle Menschen ein Freundschaftsschild enthüllt. „Mit diesem Schild wollen wir die Partnerschaft Europas und die Freundschaft zwischen Kürnach und Cavan für alle erlebbar machen“, erklärten die Bürgermeister Thomas Eberth und Shane P. O'Reilly. Nach diesem offiziellen Teil war dann ausgiebig Gelegenheit für ein gemütliches Zusammensein. Gemeinsam wurde die fränkische Braukultur in Krautheim kennengelernt und die Krautheimer Brauerei besichtigt. Bei Brotzeit und Getränken wurde über Irland und Deutschland mit ihren historischen gemeinsamen Hintergründen, aber auch über regionale Besonderheiten und Kulturen diskutiert. Auch Susanne John, Mitglied im Partnerschaftskomitee, freute sich über diese wunderbare

Begegnung. „Aus den bisherigen Treffen sind Freundschaften entstanden. Genau dies stärkt die europäische Union an der Basis“, so John.

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Daher ist der irische Besuch in Kürnach immer ein freudiger Anlass. Er ist mittlerweile zu einem Treffen von Freunden geworden. Auch die Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Colette Herrmann lobte die friedensstiftende Zusammenarbeit zwischen Kürnach und Cavan. Neben dem Empfang im Alten Rathaus durfte die Delegation, begleitet von einigen Kürnachern, auch den irischen Staatspräsident Michale D. Higgins und seine Ehefrau in der Universitätsbibliothek in Würzburg treffen und mit ihm diskutieren. Natürlich war auch genug Zeit für ein gemeinsames Gruppenfoto für die Delegation aus Irland und Kürnach. Shane P. O'Reilly scherzte: „Jetzt müssen wir schon nach Deutschland fliegen, um unseren irischen Staatspräsidenten zu treffen.“

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Daneben wurde auch die Sonderausstellung mit dem Kiliansevangelia besichtigt. In der Universitätsbibliothek konnte der wertvolle Handschriftenbestand mit wichtigen Zeugnissen der irischen Kloster- und Buchkultur besichtigt werden. Für die irische Delegation, die aus dem Heimatort des Heiligen Kilian stammt, war dies ein besonderer und auch emotionaler Höhepunkt. „Der Heilige Kilian missionierte um 689 die Franken. Dieser, vor mehr als 1300 Jahren als Wandermissionar aus Irland kommenden Frankenapostel, ist in Würzburg ein bedeutender Märtyrer und in der Kilianskrypta aufgebahrt“, erläuterte Bürgermeister Eberth.

Nach dem offiziellen Teil mit dem Staatspräsidenten in Würzburg ging es zurück nach Kürnach. Gemeinsam wurde als sichtbares Zeichen der Freundschaft für alle Menschen ein Freundschaftsschild enthüllt. „Mit diesem Schild wollen wir die Partnerschaft Europas und die Freundschaft zwischen Kürnach und Cavan für alle erlebbar machen“, erklärten die Bürgermeister Thomas Eberth und Shane P. O'Reilly. Nach diesem offiziellen Teil war dann ausgiebig Gelegenheit für ein gemütliches Zusammensein. Gemeinsam wurde die fränkische Braukultur in Krautheim kennengelernt und die Krautheimer Brauerei besichtigt. Bei Brotzeit und Getränken wurde über Irland und Deutschland mit ihren historischen gemeinsamen Hintergründen, aber auch über regionale Besonderheiten und Kulturen diskutiert. Auch Susanne John, Mitglied im Partnerschaftskomitee, freute sich über diese wunderbare

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