Erweiterung der Gebietsbetreuung in Bayern

Jahrestagung bei der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege

Die Bayerischen Gebietsbetreuer trafen sich vor kurzem zu ihrer Jahrestagung bei der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege (ANL) in Laufen.

Aus Unterfranken mit dabei waren Christian Salomon und Judith Henkel, Gebietsbetreuer Grünland Naturpark Spessart, Simone Hepp, Gebietsbetreuerin Schwarze Berge und Sinn-grund, Torsten Kirchner, Gebietsbetreuer Bayerische Hohe Rhön, Birgit Binzenhöfer und Otto Elsner Gebietsbetreuer Hassberge und Christiane Brandt, Gebietsbetreuerin Mu-schelkalk. Besonders erfreulich sei die nunmehr auf 56 gestiegene Zahl der betreuten Gebiete. So sind im Regierungsbezirk Unterfranken inzwischen sieben Gebietsbetreuungen eingerichtet. Die Themen der Tagung waren sehr vielfältig, von organisatorischen Dingen über fachliche Informationen bis zum Erfahrungsaustausch untereinander.

Ein wichtiger Punkt war die Einrichtung von Naturpark-Rangern, die von der Bayerischen Staatsregierung im letzten Jahr beschlossen wurde. 24 der 56 Gebietsbetreuungen sind in Naturparken angesiedelt, wo künftig bis zu 60 Naturpark-Ranger tätig sein sollen. Die Aufgabengebiete der Ranger und der Gebietsbetreuer seien sehr artverwandt, betonte Wolfram Güthler vom Bayerischen Umweltministerium. Er sah die Arbeit der Gebietsbe-treuer vor allem auf der konzeptionellen und organisatorischen Ebene. Die Ranger würden hier unterstützende Tätigkeiten wahrnehmen und als „Praktiker“ informelle bis kontrollierende Aufgaben in den Gebieten ausführen.

Blühpakt Bayern

Die Gebietsbetreuer begrüßten diese personelle Aufstockung im Naturschutz. Dass die Zusammenarbeit mit den Naturpark-Rangern bei Kooperation und fruchtbaren Absprachen gut gelingen könne, davon waren alle Gebietsbetreuerinnen und Gebietsbetreuer überzeugt.

Henning Werth, Sprecher der bayerischen Gebietsbetreuer, betonte die gute und gewinnbringende Zusammenarbeit mit den Rangern im südlichen Oberallgäu: Gemeinsam könne man erst stark sein zum Wohl unseres Natur- und Kulturerbes. Die Herausforderungen wachsen angesichts der starken Zunahme der Freizeitnutzung - wie man am Beispiel der Mountainbike-Entwicklung in Bayern sehen kann, so Eric Beißwenger MdL, umweltpolitischer Sprecher der CSU, der als Mitinitiator der neuen Rangerstellen in Bayern gilt.

Weiteres Thema der Tagung war der Blühpakt Bayern, der von Dr. Stephan Niederleitner vom Bayerischen Umweltministerium vorgestellt wurde. Auch hier wurde deutlich, dass die Gebietsbetreuer dort, wo es in ihren Aufgabenbereichen möglich ist, dieses Projekt mit unterstützen.

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