Jugendberufsagentur Würzburg gegründet

"Kein Jugendlicher darf uns verlorengehen"

Eine Kooperationsvereinbarung zur Schaffung einer Jugendberufsagentur haben jetzt die Stadt Würzburg, die Würzburger Agentur für Arbeit, das Jobcenter Stadt Würzburg und das Staatliche Schulamt für die Stadt und den Kreis Würzburg unterzeichnet. Das Projekt soll Jugendlichen im Alter von 15 bis 25 beim Eintritt ins Berufsleben helfen.

„Die Jugendberufsagentur richtet sich in erster Linie an junge Menschen, die Probleme beim Übergang von der Schule ins Berufsleben haben“, erläuterte Hülya Düber, Sozialreferentin der Stadt Würzburg, bei der Unterzeichnung der Vereinbarung. Mit dem Vorhaben solle eine ganzheitliche, gebündelte Struktur geschaffen werden, die Jugendlichen in allen Lebenslagen Hilfe bieten könne. „Mittelfristig wollen wir die Agentur so weiterentwickeln, dass ein Angebot aus einer Hand an einem Ort entsteht, so Düber. „Wir wollen eine One-Stop-Qualitätshilfe, um die jungen Menschen zu erreichen“, ergänzte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

Die Jugendberufsagentur solle keine Behörde neuen Typus‘ werden, hob Stefan Beil hervor. Laut dem Geschäftsführer der Würzburger Agentur für Arbeit soll der Mehrwert vielmehr darin liegen, dass die Jugendlichen eben nicht von einer Behörde zur nächsten laufen müssten.

Projekt setzt bereits bei Schülern an

Das Vorhaben richtet sich nach Aussage der Beteiligten besonders an zwei Zielgruppen richten. Zum einen sind dies Schüler ab der achten Klasse der Mittelschule, bei denen sich Probleme beim Übergang ins Erwerbsleben bereits abzeichnen. Hierzu setzt die Jugendberufsagentur auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Schulsozialarbeitern, allgemeinem Sozialdienst und den Lehrkräften an den Mittelschulen.

Zum anderen will die Jugendberufsagentur sich an Jugendliche richten, die den Einstieg ins Berufsleben nicht geschafft haben, beispielsweise bereits eine Ausbildung abgebrochen haben und arbeitslos sind. „Von diesen jungen Menschen darf uns keiner verlorengehen“, formulierte Stefan Beil den Anspruch der Jugendberufsagentur.

Damit dies gelingt, soll die Einrichtung „nahe an den Menschen sein“, wie Gunter Kunze betonte. Der Leiter des Fachbereichs Jugend und Familie bei der Stadt Würzburg erklärte, dass die Jugendberufsagentur mit einem konstanten Angebot an die Jugendlichen herankommen wolle.

In zwei Modellstadtteilen, Lindleinsmühle und Heuchelhof, sind die Kooperationspartner bereits aktiv. Beteiligt sind dabei der allgemeine Sozialdienst und der Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Würzburg, die Berufsberatung der Würzburger Arbeitsagentur und das Team U25 des Jobcenters der Stadt Würzburg. Mit im Boot sind außerdem die Leiter der beiden Mittelschulen in den Stadtteilen, ein Vertreter des staatlichen Schulamts sowie Vertreter der Träger der Berufseinstiegsbegleitung.

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Die Jugendberufsagentur solle keine Behörde neuen Typus‘ werden, hob Stefan Beil hervor. Laut dem Geschäftsführer der Würzburger Agentur für Arbeit soll der Mehrwert vielmehr darin liegen, dass die Jugendlichen eben nicht von einer Behörde zur nächsten laufen müssten.

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Zum anderen will die Jugendberufsagentur sich an Jugendliche richten, die den Einstieg ins Berufsleben nicht geschafft haben, beispielsweise bereits eine Ausbildung abgebrochen haben und arbeitslos sind. „Von diesen jungen Menschen darf uns keiner verlorengehen“, formulierte Stefan Beil den Anspruch der Jugendberufsagentur.

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