Schuricht zeigt Familiensinn

„Kein Mitarbeiter ist bei uns eine Nummer“

Der 34-Jährige Daniel Schuricht leitet mit seiner Mutter Barbara den Familienbetrieb Profiroll Schuricht GmbH in Veitshöchheim und ermutigt Jugendliche, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen und dabei auch Fehler in Kauf zu nehmen.

Daniel Schuricht lernte einst den Beruf des Kfz-Mechatronikers und ist heute Meister im Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk. Worin besteht für ihn der Reiz seines Berufs? „Unser Handwerk zeichnet sich durch eine hohe Vielfalt aus. Wir arbeiten sowohl mit mechanischen Teilen als auch mit hochwertigen Automatisierungslösungen. Wir montieren und reparieren außen liegenden Sonnenschutz in großen Abmessungen sowie den kleinteiligen Insektenschutz und innen liegenden Sonnenschutz“, erläutert der 34-Jährige.

Was sollten Jugendliche in die Ausbildung mitbringen?

Was braucht ein Jugendlicher an Talenten und Fähigkeiten, um den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers zu erlernen? „Da ist zum einen das Wissen und das Gespür für Metalle, Stoffe, Gewebe, Motoren und Steuerungen. Der Mitarbeiter sollte sich für Technologie begeistern und ebenso ein Verständnis dafür haben“, schildert der Geschäftsführer, der einst sein Hobby zum Beruf machte. Schon vor Beginn seiner Ausbildung schraubte er an Autos herum und begann folglich seine Lehre bei einem KFZ-Betrieb.

 Dass er von einem Handwerk zum anderen wechselte, war auch seinem persönlichen Plan geschuldet. So stand es fest, dass er nach der Kfz-Ausbildung in den Betrieb seiner Mutter wechselt. „Ich wollte allerdings zuvor etwas anderes machen, was nichts mit Sonnenschutz zu tun hat“.

So vielseitig das Handwerk ist, so unterschiedlich sind die Tätigkeiten von Daniel Schuricht im Alltag. „Ich kümmere mich um die Beratung vor Ort, das Aufmaß und die technische Planung von Sonnenschutz- und Insektenschutzanlagen. Außerdem teile ich mir die Geschäftsführung mit meiner Mutter. Wir besprechen uns regelmäßig und treffen meist einvernehmlich Entscheidungen“. Langeweile ist für ihn ein Fremdwort.

Wer Interesse an einem Ausbildungsberuf bei Profiroll Schuricht hat, kann zwischen folgenden Lehren auswählen: Da ist zum einen der Beruf des Sonnenschutzmechatronikers und zum anderen die Ausbildung zum Bürokaufmann/frau.

„Für Praktika sind wir immer offen!“

Weil die Wahl des Ausbildungsberufs vielen Jugendlichen nicht leichtfällt, bietet man im Familienbetrieb jedes Jahr mehrere Praktika an. „Dafür sind wir immer offen, ob für einen Tag oder mehrere Wochen“, sagt Daniel Schuricht. Daneben nimmt man jedes Jahr am sogenannten „Girls Day“ teil und bietet Betriebsführungen für Schülergruppen an.

Fragt man den Veitshöchheimer nach seinen Orientierungshilfen für Jugendliche, überlegt er nicht lange: „Als junger Mensch sollte man vieles ausprobieren“. Wo aber liegt für ihn das eigentliche Problem? „Ich meine, der Weg für Jugendliche wird zu früh vorgegeben – und ist oft abhängig von der schulischen Laufbahn“. Daher spricht er sich dafür aus, diesen mehr Möglichkeiten bei der Auswahl des Berufs einzuräumen. 

Abbruch der Ausbildung "kein Scheitern"

Was aber ist, wenn man eine falsche Berufswahl getroffen hat? „Das hat für mich nichts mit Scheitern zu tun, wenn man die Ausbildung abbricht“, sagt er. Solche Erfahrungen sind - aus seiner Sicht - für einen Jugendlichen besonders wichtig – und quasi das „Lehrgeld“ im übertragenen Sinne. Sie fördern die berufliche Entwicklung und ebenso die persönliche Reife. 

Eine Ausbildung oder einen Job bei Profiroll Schuricht zu haben hat einen großen Vorteil: Kein Mitarbeiter ist bei uns eine „Nummer“. „Mein Anspruch ist es, auf jeden Mitarbeiter persönlich einzugehen,“ meint der Juniorchef. Er stellt dabei hohe Ansprüche an sich und sein Team.

Aus Fehlern zu lernen ist wertvoll

Noch etwas ist ihm wichtig: Daniel Schuricht will Azubis und Praktikanten ermutigen selbständig zu arbeiten, auch wenn dann Fehler passieren – vor, während und nach der Lehre. Frei nach dem Motto: Erfolg im Beruf ist wichtig, doch aus manchen Fehlern lernen wir am meisten. Allzu gerne stellt er Menschen „mit Köpfchen und Geschick“ ein - unabhängig vom Alter. „Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig und sind interessiert an Menschen, die auch Verantwortung übernehmen“. Dafür braucht es – das weiß er selbst am besten – auch eine Bereitschaft zur Fehlertoleranz. „Wenn der Mitarbeiter Angst vor Strafen hat, lähmt dies sein eigenständiges Arbeiten und Entscheidungen zu treffen“.

Auch Senioren sind bei Profiroll Schuricht willkommen! Was ihn so erfreut: „Die Mitarbeiter im Alter von 60 oder mehr haben andere Wertvorstellungen und ein besonders Zugehörigkeitsgefühl zu unserer Firma. Zwei unserer Teilzeitkräfte wohnen in Veitshöchheim und kommen bei ihren Spaziergängen öfter mal auf ein „Hallo“ kurz bei uns rein“. Wenn das kein Indiz für eine hohe Identifikation mit dem Familienbetrieb ist?

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Daniel Schuricht lernte einst den Beruf des Kfz-Mechatronikers und ist heute Meister im Rollladen- und Sonnenschutztechnikerhandwerk. Worin besteht für ihn der Reiz seines Berufs? „Unser Handwerk zeichnet sich durch eine hohe Vielfalt aus. Wir arbeiten sowohl mit mechanischen Teilen als auch mit hochwertigen Automatisierungslösungen. Wir montieren und reparieren außen liegenden Sonnenschutz in großen Abmessungen sowie den kleinteiligen Insektenschutz und innen liegenden Sonnenschutz“, erläutert der 34-Jährige.

Was sollten Jugendliche in die Ausbildung mitbringen?

Was braucht ein Jugendlicher an Talenten und Fähigkeiten, um den Beruf des Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikers zu erlernen? „Da ist zum einen das Wissen und das Gespür für Metalle, Stoffe, Gewebe, Motoren und Steuerungen. Der Mitarbeiter sollte sich für Technologie begeistern und ebenso ein Verständnis dafür haben“, schildert der Geschäftsführer, der einst sein Hobby zum Beruf machte. Schon vor Beginn seiner Ausbildung schraubte er an Autos herum und begann folglich seine Lehre bei einem KFZ-Betrieb.

 Dass er von einem Handwerk zum anderen wechselte, war auch seinem persönlichen Plan geschuldet. So stand es fest, dass er nach der Kfz-Ausbildung in den Betrieb seiner Mutter wechselt. „Ich wollte allerdings zuvor etwas anderes machen, was nichts mit Sonnenschutz zu tun hat“.

So vielseitig das Handwerk ist, so unterschiedlich sind die Tätigkeiten von Daniel Schuricht im Alltag. „Ich kümmere mich um die Beratung vor Ort, das Aufmaß und die technische Planung von Sonnenschutz- und Insektenschutzanlagen. Außerdem teile ich mir die Geschäftsführung mit meiner Mutter. Wir besprechen uns regelmäßig und treffen meist einvernehmlich Entscheidungen“. Langeweile ist für ihn ein Fremdwort.

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„Für Praktika sind wir immer offen!“

Weil die Wahl des Ausbildungsberufs vielen Jugendlichen nicht leichtfällt, bietet man im Familienbetrieb jedes Jahr mehrere Praktika an. „Dafür sind wir immer offen, ob für einen Tag oder mehrere Wochen“, sagt Daniel Schuricht. Daneben nimmt man jedes Jahr am sogenannten „Girls Day“ teil und bietet Betriebsführungen für Schülergruppen an.

Fragt man den Veitshöchheimer nach seinen Orientierungshilfen für Jugendliche, überlegt er nicht lange: „Als junger Mensch sollte man vieles ausprobieren“. Wo aber liegt für ihn das eigentliche Problem? „Ich meine, der Weg für Jugendliche wird zu früh vorgegeben – und ist oft abhängig von der schulischen Laufbahn“. Daher spricht er sich dafür aus, diesen mehr Möglichkeiten bei der Auswahl des Berufs einzuräumen. 

Abbruch der Ausbildung "kein Scheitern"

Was aber ist, wenn man eine falsche Berufswahl getroffen hat? „Das hat für mich nichts mit Scheitern zu tun, wenn man die Ausbildung abbricht“, sagt er. Solche Erfahrungen sind - aus seiner Sicht - für einen Jugendlichen besonders wichtig – und quasi das „Lehrgeld“ im übertragenen Sinne. Sie fördern die berufliche Entwicklung und ebenso die persönliche Reife. 

Eine Ausbildung oder einen Job bei Profiroll Schuricht zu haben hat einen großen Vorteil: Kein Mitarbeiter ist bei uns eine „Nummer“. „Mein Anspruch ist es, auf jeden Mitarbeiter persönlich einzugehen,“ meint der Juniorchef. Er stellt dabei hohe Ansprüche an sich und sein Team.

Aus Fehlern zu lernen ist wertvoll

Noch etwas ist ihm wichtig: Daniel Schuricht will Azubis und Praktikanten ermutigen selbständig zu arbeiten, auch wenn dann Fehler passieren – vor, während und nach der Lehre. Frei nach dem Motto: Erfolg im Beruf ist wichtig, doch aus manchen Fehlern lernen wir am meisten. Allzu gerne stellt er Menschen „mit Köpfchen und Geschick“ ein - unabhängig vom Alter. „Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig und sind interessiert an Menschen, die auch Verantwortung übernehmen“. Dafür braucht es – das weiß er selbst am besten – auch eine Bereitschaft zur Fehlertoleranz. „Wenn der Mitarbeiter Angst vor Strafen hat, lähmt dies sein eigenständiges Arbeiten und Entscheidungen zu treffen“.

Auch Senioren sind bei Profiroll Schuricht willkommen! Was ihn so erfreut: „Die Mitarbeiter im Alter von 60 oder mehr haben andere Wertvorstellungen und ein besonders Zugehörigkeitsgefühl zu unserer Firma. Zwei unserer Teilzeitkräfte wohnen in Veitshöchheim und kommen bei ihren Spaziergängen öfter mal auf ein „Hallo“ kurz bei uns rein“. Wenn das kein Indiz für eine hohe Identifikation mit dem Familienbetrieb ist?

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