Workshop für Landkreis-Museen

Kinder und Jugendliche neugierig auf Museumsschätze machen

Das Regionalmanagement am Landratsamt Würzburg fördert seit einigen Jahren den aktiven Austausch der lokalen Museen im Landkreis Würzburg. Ein Museumsflyer weist auf die insgesamt 19 Museen von Aub bis Zell a. Main hin und zeigt die Vielfalt, die vom Fränkischen Spitalmuseum über das Trias-Museum bis zum Wassermuseum reicht.

Auch der Internationale Museumstag bietet jedes Jahr im Mai Gelegenheit, die Schätze der Region in einem gemeinsamen Faltblatt zu bewerben und damit übergeordnete Marketing-Unterstützung zu leisten.

Doch wie machen Museumsleute gerade Kinder und Jugendliche neugierig auf eine Entdeckungsreise in vergangene Welten? Hierzu lud Michael Dröse, Leiter des Regionalmanagements, die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Landkreis-Museen zu einem Workshop „Museumspädagogik“ ins Museum für Franken auf der Würzburger Festung ein. Mitarbeiter aus fünf Museen nahmen teil und wurden von Dr. Claudia Lichte, Museumsleiterin und stellvertretender Direktorin im Museum für Franken begrüßt.

Erleben mit allen Sinnen und mit Entdeckerfreude

Museumspädagogin Veronika Genslein erläuterte anhand ihrer praktischen Museumstätigkeit eindrucksvoll den Begriff Museumspädagogik. Bei einem Rundgang durch verschiedene Ausstellungsräume konnten die Teilnehmer Museumspädagogik hautnah erleben. Es wurden u. a. Helme von Ritterrüstungen ausprobiert, ein Kettenhemd angelegt und Steinzeitwerkzeuge begutachtet. „Museumspädagogik bedeutet Erleben mit allen Sinnen und handlungsorientiertes Lernen mit Entdeckerfreude und Spaß“, erklärte Veronika Genslein.

Sie gab einen Überblick über dieses mittlerweile etablierte Angebot mit spannenden Führungen, erlebnisreichen Ferienprogrammen, kreativen Projekten und unterhaltsamen Veranstaltungen für kleine und große Besucher. Selbst Kindergeburtstage können im Museum für Franken gefeiert werden.

Zum Abschluss des Besuchs im Museum für Franken erläuterte Veronika Genslein bei einer Führung durch die Sonderausstellung KinderTräume das Konzept und den Sinn der Museumspädagogik noch einmal konkret, wies auf die Möglichkeit von Kooperationen hin und betonte, dass vielfältige Angebote und Methoden nötig sind, um museale Inhalte zielgruppengerecht zu vermitteln.

Es war ein informativer und erlebnisreicher Besuch im Museum für Franken auf der Festung Marienberg, so der Tenor aller teilnehmenden Museumsvertreter. An diesem Nachmittag wurden die Vorteile der Vernetzungsarbeit von ehrenamtlichen und professionellen Kulturangeboten sehr deutlich. Der Mehrwert für die Teilnehmer lag im Praxisbezug und den vielen neuen Anregungen für die eigene Museumsarbeit vor Ort.

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