Vertiefte Berufsorientierung

Kreistag sichert Übergangsmanager an Mittelschulen bis 2026

Individuell, maßgeschneidert, persönlich und erfolgreich – das sind die überzeugenden Vorteile der sieben Übergangsmanager*innen, die an zehn Mittelschulen im Landkreis Würzburg tätig sind. Sie unterstützen die Schüler*innen der Vorabgangs- und Abgangsklassen an den Mittelschulen, um sie auf den Übergang von der Schule in den Beruf vorzubereiten.

Jährlich lässt sich der Landkreis Würzburg diese Begleitung rund 380.000 Euro kosten – als einziger bayerischer Landkreis. Alle anderen Städte und Landkreise sind 2012, als die Landesregierung das bislang erfolgreiche Projekt nach fünf Jahren eingestellt hatte, auf ein standardisiertes modulares Programm der Agentur für Arbeit umgestiegen. Das kostet die Städte und Landkreise keine eigenen Mittel.

Unsicherheit bei Planung abgewendet

Nun beschloss der Kreistag des Landkreises Würzburg in seiner Sitzung vom 13. Juli 2020, dass die Finanzierung der Übergangsmanager bis zum Ende der Wahlperiode 2026 gesichert sein soll. Sonst müsste die freiwillige Leistung jedes Jahr neu auf den Prüfstand, was Unsicherheiten bei den Schulen, Schüler*innen und den Übergangsmanager*innen selbst nach sich zöge. Der Kreistag wünscht sich zur Qualitätssicherung eine regelmäßige Berichterstattung der beiden Träger über die Erfolge der vertieften Berufsorientierung im Jugendhilfe-Ausschuss, da die finanziellen Mittel aus dem Budget der Jugendhilfe kommen.

Angebot an mehreren Schulen

Die vertiefte Berufsorientierung findet derzeit an den Schulen in Gaukönigshofen, Gerbrunn, Höchberg, Margetshöchheim, Ochsenfurt, Rimpar, Unterpleichfeld/Estenfeld, Veitshöchheim, und Waldbüttelbrunn statt. Das Angebot wird durch die Handwerkskammer Service GmbH und vom Beruflichen Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH durchgeführt.

Eberth: Unverzichtbare Begleitung

„Gerade in der jetzt durch die Corona-Pandemie schlingernden Wirtschaftslage ist diese Begleitung auf dem Weg ins Berufsleben unverzichtbar“, betont Landrat Thomas Eberth. Mittelschüler*innen seien zum einen der wichtigste Pool für Auszubildende in den Handwerksbetrieben, benötigten jedoch oft Unterstützung bei der Entscheidung für den richtigen Beruf, bei Bewerbungsschreiben oder der Suche nach Praktikumsplätzen. Auch auf Vorstellungs- oder Telefongespräche werden die Schüler*innen durch die Übergangsmanager, die direkt an den Schulen ihre Büros haben und so jederzeit präsent sein können, vorbereitet.

Direkter Kontakt zu Betrieben

Die Übergangsmanager*innen knüpfen Kontakte zu den Betrieben vor Ort und setzen sich auch mit den Eltern zusammen, wo dies nötig erscheint. Zudem organisieren sie bei Bedarf Ausbildungsbörsen, übergangsbezogene Elternsprechtage und Betriebserkundungen.

Bei einem Gespräch mit Vertreter*innen der HWK-Service GmbH Würzburg im Landratsamt betonte Landrat Thomas Eberth, wie wichtig den Kreisrät*innen die sichere finanzielle Basis für die vertiefte Berufsorientierung an den Mittelschulen ist.

Handwerk: Positives Signal

HWK-Service GmbH Geschäftsführerin Daniela Fritz und Geschäftsbereichsleiter Bastian Münchmeyer betonen: „Dieser Beschluss des Kreistages ist ein sehr positives Signal und ein Zeichen der hohen Wertschätzung der Tätigkeit der Übergangsmanager an den Mittelschulen, die mit großem Einsatz seit vielen Jahren die Schüler bei ihrer Berufsorientierung unterstützen und deren Übergang von der Schule in den Beruf begleiten. Unser großer Dank gilt dem Kreistag und dem Landrat.“ 

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Angebot an mehreren Schulen

Die vertiefte Berufsorientierung findet derzeit an den Schulen in Gaukönigshofen, Gerbrunn, Höchberg, Margetshöchheim, Ochsenfurt, Rimpar, Unterpleichfeld/Estenfeld, Veitshöchheim, und Waldbüttelbrunn statt. Das Angebot wird durch die Handwerkskammer Service GmbH und vom Beruflichen Fortbildungszentrum der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH durchgeführt.

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Direkter Kontakt zu Betrieben

Die Übergangsmanager*innen knüpfen Kontakte zu den Betrieben vor Ort und setzen sich auch mit den Eltern zusammen, wo dies nötig erscheint. Zudem organisieren sie bei Bedarf Ausbildungsbörsen, übergangsbezogene Elternsprechtage und Betriebserkundungen.

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