Bebauungsplanverfahren startet

Kürnach arbeitet weiter an einem Ärztezentrum

Wo derzeit noch meterhoher Mais steht, sollen 2020 schon Baumaschinen und Kräne arbeiten und sich bereits im Jahr 2021 Ärztinnen und Ärzte um ihre Patienten kümmern. Geht es nach dem Willen der Gemeinde Kürnach kann neben dem EDEKA-Markt, nördlich der Wohnbebauung des Neuen Bergs, ein verkehrstechnisch günstig gelegenes medizinisches Zentrum mit Dienstleistungen und Wohnungen entstehen.

Daher startet die Gemeinde jetzt das Bebauungsplanverfahren für diesen Bereich. Der Bebauungsplan „Ärzte- und Dienstleistungszentrum mit Wohnbebauung an der Pleichfelder Straße“ soll, bei einer Gesamtfläche von 1,29 ha, in einem Mischgebiet ein Ärztezentrum mit Praxen, Dienstleistungsgebäuden und auch Geschosswohnungsbau ermöglichen. „Ziel ist es, auf möglichst kleiner Fläche die gesundheitliche Versorgung Kürnachs und der Region zu stärken, die Ansiedlungen von medizinischen und weiteren Dienstleistungen zu ermöglichen und barrierefreien, attraktiven Geschosswohnungsbau zu schaffen“, erläutert Bürgermeister Thomas Eberth. Um dieses Bauvorhaben zu verwirklichen, hat die Gemeinde seit Monaten kompetente Partner an der Hand, die sich um die Themen Architektur, Städtebau und um die Suche nach Ärztinnen und Ärzten kümmern.

Rainer Düsel von der Würzburger Projektentwicklungsfirma allobjekt Gewerbeimmobilien GmbH & Co. KG ist sich sicher, dass dieser Standort erfolgreich sein wird. „Mit dem EDEKA-Markt, mit der Bushaltestelle vor der Tür, den Kreisstraßen WÜ2 und WÜ26 und mit den überregionalen Straßen der Umgebung, ist dieser Standort für ca. 30.000 Menschen innerhalb von 15 bis 20 Minuten gut zu erreichen. Es gibt keine bessere Lage“, so Düsel. Auch Bürgermeister Eberth betont: „Sowohl mit dem PKW als auch mit dem vertakteten ÖPNV können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums aber eben auch Patienten und Nutzer die Gebäude perfekt und ohne große Belastung für die einheimische Bevölkerung erreichen. Die Synergieeffekte mit dem Einzelhandel sind weitere Bonbons, die den Standort stärken. Auch die Wohnlage ist aufgrund der geringen Entfernung von wenigen Minuten zum Ortszentrum mit Gastronomie und Unternehmen perfekt“, erläutert der Bürgermeister weiter.

Interessierte Ärztinnen und Ärzte sind gesucht

Um die Ärzteansiedlung kümmert sich Rainer Marold von der Würzburger Firma Anton Kern GmbH, der ein ausgewiesener Experte in den Bereichen Praxisstandorte, Planung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Praxen und Praxisorganisation ist. Auch er betont, dass der Standort für ein kleines Gesundheitszentrum optimal ist. „Allgemeinmediziner, Apotheker, Augenärzte, Gynäkologen, Fachärzte für Innere Medizin, Kieferorthopäden, Kinderärzte, Orthopäden, Radiologen oder andere Fachrichtungen könnten dort langfristig und zukunftssicher eine Praxis nach ihren Wünschen gestalten und die Region sowie diesen Versorgungsbereich stärken“, ist sich Marold sicher. „Auch über medizinnahe Dienstleistungen können Synergieeffekte erzeugt werden“, weiß Rainer Düsel. Von der Neugründung bis zur Praxisverlagerung ist in den neuen, hellen und barrierefrei gestalteten Gebäuden mit Parkplätzen vor der Tür alles möglich. Es sollen Miet- oder Eigentumsflächen von 80 bis 600 Quadratmeter mit frei planbaren Räumen für die Umsetzung der Ideen der Ärztinnen und Ärzte entstehen. Auch über die Gründung eines gemeindlichen medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) wird nachgedacht.

„Der Gemeinderat hat sich keine Denkverbote zur Stärkung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung gegeben“, so Bürgermeister Thomas Eberth. Das städtebauliche Konzept orientiert sich an der beim Bebauungsplan Pleichfelder Straße/EDEKA begonnenen Zäsur der städtebaulichen Gliederung im Gegensatz zum Altort Pleichfelder Straße. Die nördliche Bebauungsgrenze nimmt die Gebäudeflucht der Einzelhandelsbebauung auf und bildet so einen kontinuierlichen Siedlungsrand gegenüber der freien Landschaft. Die Staffelgeschossbauten mit Gründächern sollen eine stärkere Verdichtung gegenüber der aufgelockerten, südlichen Bebauung ermöglichen. Die Wohnbebauung soll die stark vorhandene Nachfrage nach Wohnraum mit decken und ein attraktives Wohnen ermöglichen. Die Kürnacher Standardthemen mit Bodendenkmäler und Feldhamster wurden bereits aktiv angegangen und ein Konzept für entsprechenden Ersatz sowie Population stärkende Kompensationsmaßnahmen entwickelt.

„Wenn wir nun weitere interessierte Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Dienstleistungen finden, steht dem Baubeginn nur noch die Abarbeitung des Bebauungsplanverfahrens im Wege“, sind sich die Gemeinde sowie ihre Partner einig. Bei einem vor Ort Termin wurde das weitere Vorgehen sowie die nächsten Schritte besprochen. Interessenten können sich jederzeit bei der Gemeinde Kürnach (kuernach.de) melden. 

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Wo derzeit noch meterhoher Mais steht, sollen 2020 schon Baumaschinen und Kräne arbeiten und sich bereits im Jahr 2021 Ärztinnen und Ärzte um ihre Patienten kümmern. Geht es nach dem Willen der Gemeinde Kürnach kann neben dem EDEKA-Markt, nördlich der Wohnbebauung des Neuen Bergs, ein verkehrstechnisch günstig gelegenes medizinisches Zentrum mit Dienstleistungen und Wohnungen entstehen.

Daher startet die Gemeinde jetzt das Bebauungsplanverfahren für diesen Bereich. Der Bebauungsplan „Ärzte- und Dienstleistungszentrum mit Wohnbebauung an der Pleichfelder Straße“ soll, bei einer Gesamtfläche von 1,29 ha, in einem Mischgebiet ein Ärztezentrum mit Praxen, Dienstleistungsgebäuden und auch Geschosswohnungsbau ermöglichen. „Ziel ist es, auf möglichst kleiner Fläche die gesundheitliche Versorgung Kürnachs und der Region zu stärken, die Ansiedlungen von medizinischen und weiteren Dienstleistungen zu ermöglichen und barrierefreien, attraktiven Geschosswohnungsbau zu schaffen“, erläutert Bürgermeister Thomas Eberth. Um dieses Bauvorhaben zu verwirklichen, hat die Gemeinde seit Monaten kompetente Partner an der Hand, die sich um die Themen Architektur, Städtebau und um die Suche nach Ärztinnen und Ärzten kümmern.

Rainer Düsel von der Würzburger Projektentwicklungsfirma allobjekt Gewerbeimmobilien GmbH & Co. KG ist sich sicher, dass dieser Standort erfolgreich sein wird. „Mit dem EDEKA-Markt, mit der Bushaltestelle vor der Tür, den Kreisstraßen WÜ2 und WÜ26 und mit den überregionalen Straßen der Umgebung, ist dieser Standort für ca. 30.000 Menschen innerhalb von 15 bis 20 Minuten gut zu erreichen. Es gibt keine bessere Lage“, so Düsel. Auch Bürgermeister Eberth betont: „Sowohl mit dem PKW als auch mit dem vertakteten ÖPNV können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentrums aber eben auch Patienten und Nutzer die Gebäude perfekt und ohne große Belastung für die einheimische Bevölkerung erreichen. Die Synergieeffekte mit dem Einzelhandel sind weitere Bonbons, die den Standort stärken. Auch die Wohnlage ist aufgrund der geringen Entfernung von wenigen Minuten zum Ortszentrum mit Gastronomie und Unternehmen perfekt“, erläutert der Bürgermeister weiter.

Interessierte Ärztinnen und Ärzte sind gesucht

Um die Ärzteansiedlung kümmert sich Rainer Marold von der Würzburger Firma Anton Kern GmbH, der ein ausgewiesener Experte in den Bereichen Praxisstandorte, Planung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung von Praxen und Praxisorganisation ist. Auch er betont, dass der Standort für ein kleines Gesundheitszentrum optimal ist. „Allgemeinmediziner, Apotheker, Augenärzte, Gynäkologen, Fachärzte für Innere Medizin, Kieferorthopäden, Kinderärzte, Orthopäden, Radiologen oder andere Fachrichtungen könnten dort langfristig und zukunftssicher eine Praxis nach ihren Wünschen gestalten und die Region sowie diesen Versorgungsbereich stärken“, ist sich Marold sicher. „Auch über medizinnahe Dienstleistungen können Synergieeffekte erzeugt werden“, weiß Rainer Düsel. Von der Neugründung bis zur Praxisverlagerung ist in den neuen, hellen und barrierefrei gestalteten Gebäuden mit Parkplätzen vor der Tür alles möglich. Es sollen Miet- oder Eigentumsflächen von 80 bis 600 Quadratmeter mit frei planbaren Räumen für die Umsetzung der Ideen der Ärztinnen und Ärzte entstehen. Auch über die Gründung eines gemeindlichen medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) wird nachgedacht.

„Der Gemeinderat hat sich keine Denkverbote zur Stärkung der medizinischen Versorgung der Bevölkerung gegeben“, so Bürgermeister Thomas Eberth. Das städtebauliche Konzept orientiert sich an der beim Bebauungsplan Pleichfelder Straße/EDEKA begonnenen Zäsur der städtebaulichen Gliederung im Gegensatz zum Altort Pleichfelder Straße. Die nördliche Bebauungsgrenze nimmt die Gebäudeflucht der Einzelhandelsbebauung auf und bildet so einen kontinuierlichen Siedlungsrand gegenüber der freien Landschaft. Die Staffelgeschossbauten mit Gründächern sollen eine stärkere Verdichtung gegenüber der aufgelockerten, südlichen Bebauung ermöglichen. Die Wohnbebauung soll die stark vorhandene Nachfrage nach Wohnraum mit decken und ein attraktives Wohnen ermöglichen. Die Kürnacher Standardthemen mit Bodendenkmäler und Feldhamster wurden bereits aktiv angegangen und ein Konzept für entsprechenden Ersatz sowie Population stärkende Kompensationsmaßnahmen entwickelt.

„Wenn wir nun weitere interessierte Ärztinnen und Ärzte sowie medizinische Dienstleistungen finden, steht dem Baubeginn nur noch die Abarbeitung des Bebauungsplanverfahrens im Wege“, sind sich die Gemeinde sowie ihre Partner einig. Bei einem vor Ort Termin wurde das weitere Vorgehen sowie die nächsten Schritte besprochen. Interessenten können sich jederzeit bei der Gemeinde Kürnach (kuernach.de) melden. 

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