Eindrucksvoller Nachmittag im Weltall

Kürnacher gewinnen Dorfhelden-Wette

Ein schwebender Astronaut, der auf dem Mond landet und die Kürnacher Fahne hisst, hunderte von Sternen und Planeten, fliegende Satelliten, ein großes schwarzes Loch, eine begehbare und fahrtaugliche Mondkapsel, ein großer Meteoritenschauer sowie hunderte von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Alien-Kostümen oder als „Men in Black“ verkleidet, verwandelten mitten im Sommer den Festplatz an der Höllberghalle in Kürnach zu einem großen Weltraumbahnhof.

Unter dem Motto „Eine Wette, ein Dorf, ein Ziel“ hat der Fernsehsender TV-Mainfranken die Kürnacher Dorfgemeinschaft in Erinnerung an 50 Jahre Mondlandung und dem offiziellen Tag des Ufos herausgefordert, innerhalb von 5 Stunden diese galaktischen Aufgaben zu erfüllen. Bereits um 10:00 Uhr fanden sich schon etliche Kürnacherinnen und Kürnacher, die Kinder der Kindergärten sowie Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Kirchberg ein. Bürgermeister Thomas Eberth begrüßte die zahleichen Helferinnen und Helfer und erinnerte an historische Ereignisse wie z. B. die Mondlandung vor 50 Jahren, die erste Veröffentlichung des Sterntalermärchens vor 200 Jahren und viele weitere Punkte der Vergangenheit, die Gegenstand der Wette sein könnten.

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Als dann die Wette verkündet wurde, war zur Bewältigung eine organisatorische Meisterleistung notwendig. Die Kinder des Kindergartens kümmerten sich um die Sterne und Planeten sowie um die Aufgabe, mindestens 250 Aliens darzustellen. Dabei wurde gebastelt, gemalt, getöpfert und geknetet. Auch die Grundschule war beim Basteln von Sternen, Planeten und Satelliten involviert. Die Klassenräume verwandelten sich in Satelliten- und Sternenfabriken. Rektor Stefan Baumann erläuterte: „Schon vor Bekanntgabe der Wettaufgaben waren die Kinder voller Erwartung. Jetzt haben sie richtig engagiert losgelegt.“

Die schwierigere Aufgabe war die Nachbildung eines großen schwarzen Loches. Dafür zeichnete sich Jürgen Krümpel, Vorsitzender der Schautanzgruppe, verantwortlich. Er versuchte mit mehreren Helferinnen und Helfern kreativ die Aufgabe umzusetzen. 3. Bürgermeister Edgar Kamm erklärte sich mit einigen Helfern bereit, die Mondkapsel zur Landung auf dem Mond nachzubauen. Die Herausforderung eines begehbaren Raumschiffes wurde von Peter Ockfen, Vorsitzender des KSV’s, mit Helferinnen und Helfern angenommen. Im Bauhof wurde innerhalb von wenigen Stunden ein fahrbereites und begehbares Raumschiff mit Cockpit-Technik, Bildschirmen, Raketenantrieb und entsprechenden Navigationssystemen errichtet.

Bürgermeister Eberth zeigte sich stolz und begeistert von der Kreativität der Dorfgemeinschaft. „Von den Kindern des Kindergartens bis hin zu den Rentnerinnen und Rentnern waren alle engagiert und mit Freude dabei. Dass wir die Aufgaben so meistern, macht glücklich und stolz“, so der Bürgermeister.

Die Wettaufgabe, dass Bürgermeister Eberth als Astronaut schwerelos auf dem Mond eine Kürnachflagge hisst, brauchte zur Umsetzung eine weitere gute Idee. Zusätzlich sollten dabei alle Anwesenden den 80er Jahre Hit „Major Tom“ auf dem Festplatz singen. Ulli Müller erklärte sich sofort bereit, den Chor zu koordinieren und setzte sogar noch eins drauf. Sie dichtete den Originaltext für Kürnach und die Dorfhelden-Wette um und studierte diesen vor Ort mit den begeisterten Sängerinnen und Sängern ein.

Trotz des Wachstums steht die Dorfgemeinschaft fest zusammen

Ab 10:00 Uhr wurde also losgelegt und versucht, die Wette zu gewinnen. Etwas nervös war Bürgermeister Eberth, ob um 15:00 Uhr wirklich über 250 verkleidete „Men in Black“ und 250 Aliens auf dem Festplatz erscheinen würden. Auch der Nachbau der Mondlandschaft und die Schwerelosigkeit bereitete etwas Kopfzerbrechen.

Als dann um 14:00 Uhr eine Liveschaltung zu den Medientagen nach Nürnberg erfolgte, war der Bürgermeister schon etwas entspannter. Denn der Platz an der Höllberghalle hatte sich da bereits zum Weltall mit Planeten, Satelliten und Sternen verwandelt und die Arbeiten lagen gut im Zeitplan. Punkt 15:00 Uhr war es dann soweit. Der Festplatz war gefüllt mit zahlreichen Kürnacherinnen und Kürnachern, die sich an der Dorfwette beteiligten. Über 1.000 Menschen machten aktiv mit und unterstützten die Dorfwette.

Kurz nach 15:00 Uhr schwebte dann Bürgermeister Thomas Eberth in einem selbstgebastelten Weltraumanzug, begleitet von Klängen des „Major Tom Liedes“, schwerelos auf dem Mond und steckte für alle sichtbar die Weltraumfahne der Gemeinde Kürnach in die Mondlandschaft. Jetzt stand fest, dass die Dorfhelden-Wette gewonnen war und die 3.000 Euro Wetteinsatz der Arbeit der Vereine und Verbände, der Kindergärten und der Schule zugutekommen. Margarete Gutknecht vom dm-Markt am Wachtelberg in Kürnach überreichte den Scheck voller Stolz offiziell an Bürgermeister Eberth. „Meine Heimatgemeinde hat das Weltall gerockt und ich bin froh, die Siegerprämie an die Gemeinde Kürnach überreichen zu dürfen“, so Frau Gutknecht.

Natürlich wurde anschließend der Sieg der Wette im Distelhäuser Biergarten entsprechend gefeiert. Bei Bratwurst im Brötchen und kühlen Getränken feierten Aliens, Astronauten und „Men in Black“, musikalisch begleitet von der Kürnacher Gruppe BrässBändl, auf dem Festplatz. Klar ist, dass dieser Spaß sicherlich bei vielen und gerade bei den Kindern, lange in Erinnerung bleiben wird. Auch das Aufräumen nach der Wette wurde von vielen begleitet. Am Ende musste natürlich dann noch das Team des Bauhofes und der Höllberghalle ran.

„Die Kürnacherinnen und Kürnacher sind Dorfhelden 2019. Trotz des Wachstums der Gemeinde Kürnach steht die Dorfgemeinschaft fest zusammen, ist kreativ, kann anpacken und Zeit opfern, wenn es gilt“, so Bürgermeister Eberth begeistert. Noch Tage danach hörte man den Liedtext: „…gründlich durchgecheckt steht sie da und wartet auf den Start, alles klar… jeder ist im Stress, doch Thomas E. macht einen Scherz, dann hebt er ab und….“.

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Unter dem Motto „Eine Wette, ein Dorf, ein Ziel“ hat der Fernsehsender TV-Mainfranken die Kürnacher Dorfgemeinschaft in Erinnerung an 50 Jahre Mondlandung und dem offiziellen Tag des Ufos herausgefordert, innerhalb von 5 Stunden diese galaktischen Aufgaben zu erfüllen. Bereits um 10:00 Uhr fanden sich schon etliche Kürnacherinnen und Kürnacher, die Kinder der Kindergärten sowie Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Kirchberg ein. Bürgermeister Thomas Eberth begrüßte die zahleichen Helferinnen und Helfer und erinnerte an historische Ereignisse wie z. B. die Mondlandung vor 50 Jahren, die erste Veröffentlichung des Sterntalermärchens vor 200 Jahren und viele weitere Punkte der Vergangenheit, die Gegenstand der Wette sein könnten.

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Die schwierigere Aufgabe war die Nachbildung eines großen schwarzen Loches. Dafür zeichnete sich Jürgen Krümpel, Vorsitzender der Schautanzgruppe, verantwortlich. Er versuchte mit mehreren Helferinnen und Helfern kreativ die Aufgabe umzusetzen. 3. Bürgermeister Edgar Kamm erklärte sich mit einigen Helfern bereit, die Mondkapsel zur Landung auf dem Mond nachzubauen. Die Herausforderung eines begehbaren Raumschiffes wurde von Peter Ockfen, Vorsitzender des KSV’s, mit Helferinnen und Helfern angenommen. Im Bauhof wurde innerhalb von wenigen Stunden ein fahrbereites und begehbares Raumschiff mit Cockpit-Technik, Bildschirmen, Raketenantrieb und entsprechenden Navigationssystemen errichtet.

Bürgermeister Eberth zeigte sich stolz und begeistert von der Kreativität der Dorfgemeinschaft. „Von den Kindern des Kindergartens bis hin zu den Rentnerinnen und Rentnern waren alle engagiert und mit Freude dabei. Dass wir die Aufgaben so meistern, macht glücklich und stolz“, so der Bürgermeister.

Die Wettaufgabe, dass Bürgermeister Eberth als Astronaut schwerelos auf dem Mond eine Kürnachflagge hisst, brauchte zur Umsetzung eine weitere gute Idee. Zusätzlich sollten dabei alle Anwesenden den 80er Jahre Hit „Major Tom“ auf dem Festplatz singen. Ulli Müller erklärte sich sofort bereit, den Chor zu koordinieren und setzte sogar noch eins drauf. Sie dichtete den Originaltext für Kürnach und die Dorfhelden-Wette um und studierte diesen vor Ort mit den begeisterten Sängerinnen und Sängern ein.

Trotz des Wachstums steht die Dorfgemeinschaft fest zusammen

Ab 10:00 Uhr wurde also losgelegt und versucht, die Wette zu gewinnen. Etwas nervös war Bürgermeister Eberth, ob um 15:00 Uhr wirklich über 250 verkleidete „Men in Black“ und 250 Aliens auf dem Festplatz erscheinen würden. Auch der Nachbau der Mondlandschaft und die Schwerelosigkeit bereitete etwas Kopfzerbrechen.

Als dann um 14:00 Uhr eine Liveschaltung zu den Medientagen nach Nürnberg erfolgte, war der Bürgermeister schon etwas entspannter. Denn der Platz an der Höllberghalle hatte sich da bereits zum Weltall mit Planeten, Satelliten und Sternen verwandelt und die Arbeiten lagen gut im Zeitplan. Punkt 15:00 Uhr war es dann soweit. Der Festplatz war gefüllt mit zahlreichen Kürnacherinnen und Kürnachern, die sich an der Dorfwette beteiligten. Über 1.000 Menschen machten aktiv mit und unterstützten die Dorfwette.

Kurz nach 15:00 Uhr schwebte dann Bürgermeister Thomas Eberth in einem selbstgebastelten Weltraumanzug, begleitet von Klängen des „Major Tom Liedes“, schwerelos auf dem Mond und steckte für alle sichtbar die Weltraumfahne der Gemeinde Kürnach in die Mondlandschaft. Jetzt stand fest, dass die Dorfhelden-Wette gewonnen war und die 3.000 Euro Wetteinsatz der Arbeit der Vereine und Verbände, der Kindergärten und der Schule zugutekommen. Margarete Gutknecht vom dm-Markt am Wachtelberg in Kürnach überreichte den Scheck voller Stolz offiziell an Bürgermeister Eberth. „Meine Heimatgemeinde hat das Weltall gerockt und ich bin froh, die Siegerprämie an die Gemeinde Kürnach überreichen zu dürfen“, so Frau Gutknecht.

Natürlich wurde anschließend der Sieg der Wette im Distelhäuser Biergarten entsprechend gefeiert. Bei Bratwurst im Brötchen und kühlen Getränken feierten Aliens, Astronauten und „Men in Black“, musikalisch begleitet von der Kürnacher Gruppe BrässBändl, auf dem Festplatz. Klar ist, dass dieser Spaß sicherlich bei vielen und gerade bei den Kindern, lange in Erinnerung bleiben wird. Auch das Aufräumen nach der Wette wurde von vielen begleitet. Am Ende musste natürlich dann noch das Team des Bauhofes und der Höllberghalle ran.

„Die Kürnacherinnen und Kürnacher sind Dorfhelden 2019. Trotz des Wachstums der Gemeinde Kürnach steht die Dorfgemeinschaft fest zusammen, ist kreativ, kann anpacken und Zeit opfern, wenn es gilt“, so Bürgermeister Eberth begeistert. Noch Tage danach hörte man den Liedtext: „…gründlich durchgecheckt steht sie da und wartet auf den Start, alles klar… jeder ist im Stress, doch Thomas E. macht einen Scherz, dann hebt er ab und….“.

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