UHL GmbH & Co. Stahl- und Metallbau KG

Lieselotte Schneider: Nach fast einem halben Jahrhundert bei Uhl in den verdienten Ruhestand

Die 66-jährige Seniorchefin arbeitet seit 45 Jahren ohne Unterbrechung bei Uhl GmbH & Co. Stahl- und Metallbau in Würzburg und beendet im Herbst 2019 ihre berufliche Laufbahn.

45 Jahre lang in ein- und demselben Unternehmen: Was eher nach einer Karriere im öffentlichen Dienst klingt, ist Lieselotte Schneider bei Uhl GmbH &Co. KG Stahl- und Metallbau in Würzburg gelungen. Wer wie die heute 66-Jährige vor dem Start im Familienbetrieb noch dazu in einem anderen Unternehmen gearbeitet hat, blickt auf fast 50 Jahre Beruf zurück. Wahrlich eine Ausnahme in der heutigen Zeit.

Ihre berufliche Tätigkeit begann sie bei der Firma Noell in Würzburg, dort absolvierte sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Von 1973 bis 1974, bis zur Hochzeit mit ihrem Mann Johannes Schneider, dem heutigen Geschäftsführer, war sie in der Bischöflichen Finanzkammer in Würzburg tätig. “Ich war immer im kaufmännischen Bereich, in der Finanzbuchhaltung und Lohnbuchhaltung“, resümiert Lieselotte Schneider ihren Werdegang.

Was sich bei der passionierten Tennisspielerin wie ein roter Faden durch ihre Karriere zieht, ist eine gewisse Heiterkeit und Freude, welche sie gerne in ihrem Beruf gezeigt hat. „Man sollte die Arbeit manchmal nicht zu ernst nehmen - und gelegentlich für Humor sorgen“, sagt sie noch heute.

Fragt man die Seniorchefin, wie sie den Epochenwandel – von der Schreibmaschine über den Computer bis zu Whatsapp – in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, so bringt sie diese Entwicklung auf folgenden kleinen Nenner: „Vieles im Beruf ist heute einfacher als früher, was die Abwicklung angeht. Dafür ist vieles stressiger geworden!“

„Sich auf dem auszuruhen, was man einst gelernt hat, ist zu wenig“

Nachhaltig beeinflusst haben Lieselotte Schneider auch die wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten bei Uhl. „Zu Beginn musste jeder Pfennig umgedreht werden. Unser Betrieb war in den 1970er Jahren nicht gerade auf Rosen gebettet. Es war eine schwierige Zeit, aber wir haben diese gemeistert. Diese Erfahrung hat mich mein gesamtes berufliches Leben geprägt“.

Was sie jungen Erwachsenen heute auf deren Weg mitgeben will? Sie überlegt nicht lange und antwortet: „Stillstand ist Rückschritt. Daher ist die Bereitschaft, immer wieder dazuzulernen, für mich sehr wichtig. Sich auf dem auszuruhen, was man einst gelernt und gemacht hat, ist zu wenig“.

Jetzt, im Juli, lässt sie ihre Tätigkeit bis Ende des Jahres allmählich auslaufen. Im September wird Lieselotte Schneider Großmutter. „Da verschieben sich die Prioritäten“, sagt sie. Ihr größter Wunsch, wenn es um die Zukunft geht? Auch hier zögert sie nicht mit der Antwort: „Dass die Firma immer gut dasteht – und die nachfolgende Generation unser Unternehmen gut in die Zukunft führt. Das wünsche ich mir.“

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45 Jahre lang in ein- und demselben Unternehmen: Was eher nach einer Karriere im öffentlichen Dienst klingt, ist Lieselotte Schneider bei Uhl GmbH &Co. KG Stahl- und Metallbau in Würzburg gelungen. Wer wie die heute 66-Jährige vor dem Start im Familienbetrieb noch dazu in einem anderen Unternehmen gearbeitet hat, blickt auf fast 50 Jahre Beruf zurück. Wahrlich eine Ausnahme in der heutigen Zeit.

Ihre berufliche Tätigkeit begann sie bei der Firma Noell in Würzburg, dort absolvierte sie eine Ausbildung zur Industriekauffrau. Von 1973 bis 1974, bis zur Hochzeit mit ihrem Mann Johannes Schneider, dem heutigen Geschäftsführer, war sie in der Bischöflichen Finanzkammer in Würzburg tätig. “Ich war immer im kaufmännischen Bereich, in der Finanzbuchhaltung und Lohnbuchhaltung“, resümiert Lieselotte Schneider ihren Werdegang.

Was sich bei der passionierten Tennisspielerin wie ein roter Faden durch ihre Karriere zieht, ist eine gewisse Heiterkeit und Freude, welche sie gerne in ihrem Beruf gezeigt hat. „Man sollte die Arbeit manchmal nicht zu ernst nehmen - und gelegentlich für Humor sorgen“, sagt sie noch heute.

Fragt man die Seniorchefin, wie sie den Epochenwandel – von der Schreibmaschine über den Computer bis zu Whatsapp – in den letzten Jahrzehnten erlebt hat, so bringt sie diese Entwicklung auf folgenden kleinen Nenner: „Vieles im Beruf ist heute einfacher als früher, was die Abwicklung angeht. Dafür ist vieles stressiger geworden!“

„Sich auf dem auszuruhen, was man einst gelernt hat, ist zu wenig“

Nachhaltig beeinflusst haben Lieselotte Schneider auch die wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten bei Uhl. „Zu Beginn musste jeder Pfennig umgedreht werden. Unser Betrieb war in den 1970er Jahren nicht gerade auf Rosen gebettet. Es war eine schwierige Zeit, aber wir haben diese gemeistert. Diese Erfahrung hat mich mein gesamtes berufliches Leben geprägt“.

Was sie jungen Erwachsenen heute auf deren Weg mitgeben will? Sie überlegt nicht lange und antwortet: „Stillstand ist Rückschritt. Daher ist die Bereitschaft, immer wieder dazuzulernen, für mich sehr wichtig. Sich auf dem auszuruhen, was man einst gelernt und gemacht hat, ist zu wenig“.

Jetzt, im Juli, lässt sie ihre Tätigkeit bis Ende des Jahres allmählich auslaufen. Im September wird Lieselotte Schneider Großmutter. „Da verschieben sich die Prioritäten“, sagt sie. Ihr größter Wunsch, wenn es um die Zukunft geht? Auch hier zögert sie nicht mit der Antwort: „Dass die Firma immer gut dasteht – und die nachfolgende Generation unser Unternehmen gut in die Zukunft führt. Das wünsche ich mir.“

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