Zustimmung aus der IHK

Mainfränkische Wirtschaft begrüßt vorzeitige Abschaffung der EEG-Umlage

Der Koalitionsausschuss hat sich Mitte der Woche darauf geeinigt, die EEG-Umlage auf den Strompreis bereits ab Juli 2022 abzuschaffen. Die IHK Würzburg-Schweinfurt begrüßt diese Entscheidung.

Ursprünglich war geplant, die Umlage erst ab Januar 2023 aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren und nicht mehr wie bisher über die Stromkunden. „Vor dem Hintergrund der massiv gestiegenen Strom- und Energiepreise begrüßen wir die Entscheidung des Koalitionsausschusses. Dadurch können alle mainfränkischen Unternehmen, aber auch die Privathaushalte von einem Teil der Strompreise entlastet werden“, freut sich Dr. Sascha Genders, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Die IHK-Organisation fordert schon seit Langem, die staatlich festgelegten Strompreisbestandteile – etwa Steuern und Umlagen – erheblich zu reduzieren. Deutsche Unternehmen zahlen aktuell den höchsten Strompreis in Europa. „Das setzt unsere Unternehmen gerade im internationalen Wettbewerb massiv unter Druck“, so Genders. Die Einigung sei jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Längerfristig müsse die Bundesregierung Regelungen schaffen, um mehr erneuerbare Energieträger zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung zu stellen, fordert Genders.

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Zustimmung aus der IHK

Mainfränkische Wirtschaft begrüßt vorzeitige Abschaffung der EEG-Umlage

Der Koalitionsausschuss hat sich Mitte der Woche darauf geeinigt, die EEG-Umlage auf den Strompreis bereits ab Juli 2022 abzuschaffen. Die IHK Würzburg-Schweinfurt begrüßt diese Entscheidung.

Ursprünglich war geplant, die Umlage erst ab Januar 2023 aus dem Bundeshaushalt zu finanzieren und nicht mehr wie bisher über die Stromkunden. „Vor dem Hintergrund der massiv gestiegenen Strom- und Energiepreise begrüßen wir die Entscheidung des Koalitionsausschusses. Dadurch können alle mainfränkischen Unternehmen, aber auch die Privathaushalte von einem Teil der Strompreise entlastet werden“, freut sich Dr. Sascha Genders, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Die IHK-Organisation fordert schon seit Langem, die staatlich festgelegten Strompreisbestandteile – etwa Steuern und Umlagen – erheblich zu reduzieren. Deutsche Unternehmen zahlen aktuell den höchsten Strompreis in Europa. „Das setzt unsere Unternehmen gerade im internationalen Wettbewerb massiv unter Druck“, so Genders. Die Einigung sei jedoch nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Längerfristig müsse die Bundesregierung Regelungen schaffen, um mehr erneuerbare Energieträger zu wettbewerbsfähigen Preisen zur Verfügung zu stellen, fordert Genders.

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