Strätz FN  setzt Engagement fort

Medizintechnik für Krankenhäuser in Somalia gespendet

Strätz FN GmbH Medizintechnik mit Sitz in Estenfeld bei Würzburg unterstützt erneut Hilfsprojekte in einem Entwicklungsland. Nach Syrien im vergangenen Jahr sitzen die Adressaten diesmal in Somalia.

Mehr als eintausend Arztpraxen, Krankenhäuser und weitere medizinische Dienstleister aus Nordbayern vertrauen auf die qualifizierte Betreuung und den zuverlässigen Support des mainfränkischen Fachhändlers. Nach der Hilfsaktion für Syrien im vergangenen Frühjahr sammelte dieser erneut gebrauchte, aber voll funktionsfähige medizinische Geräte bei eben diesen Kunden ein, die gespendete Medizintechnik vorher durch Neuware ersetzt hatten. Als willkommene Spende wird diese wertvolle technische Ausstattung diesmal an Krankenhäuser in Somalia gesendet. Bewährter Organisator der Aktion ist die Flüchtlingshilfe Ruchheim aus Ludwigshafen, mit der Strätz hiermit schon zum dritten Mal kooperiert.

Mit Sorgfalt einsatzbereit gemacht

Die Lieferung aus Estenfeld umfasst 32 Geräte zur Diagnose, Behandlung und Sterilisation im Beschaffungswert von 50 bis 5.000 Euro. Bevor diese ihre wertvollen Dienste in den somalischen Kliniken antreten, mussten sie zunächst in Estenfeld angesammelt, eingelagert, überprüft und in Einzelfällen auch mit fehlenden Komponenten ergänzt werden. Ein nicht unerheblicher Aufwand, den das Estenfelder Unternehmen gerne geleistet hat. Zusätzlich sorgte Strätz FN mit der Ausstellung von Spendenbescheinigungen bzw. Spendenquittungen dafür, dass bei den abgebenden Kunden auch die Buchhaltung stimmt.

Transportwege trotz Pandemie offen

Seit mehr als 25 Jahren leistet Daniel Lessinger mit seiner Flüchtlingshilfe Ruchheim humanitäre Arbeit in vielen Krisengebieten auf der ganzen Welt. Auch wenn durch die aktuelle Pandemiesituation viele Logistikkanäle versperrt sind, fand er in seinem weitverzweigten Netzwerk passende Abnehmer und Transportwege. Im Gegensatz zum europäischen Markt ist der Bedarf in Somalia für die medizinischen Gebrauchtgeräte nicht nur unverändert gegeben, vielmehr werden diese dort sehnsüchtig erwartet. Denn im Zuge des ausgebrochenen Bürgerkriegs in Äthiopien flüchten derzeit Menschenmassen von dort nach Somalia, um sich in ihrem Nachbarland in Sicherheit zu bringen.

Nachahmer erwünscht

Thomas und Adrian Neundörfer, Geschäftsführer bei Strätz FN, engagieren sich seit Jahren, um Engpässe in Entwicklungsländern zu verbessern. "Medizintechnik, die ausgesondert oder nicht mehr gebraucht wird, kann an anderen Stellen noch große Hilfe leisten. Wir von Strätz FN erkennen diese Situationen und sprechen konkret die Abgeber bzw. Besitzer darauf an. Es wäre natürlich schön, wenn auch an anderen Stellen darüber nachgedacht wird", regen sie weitere Unterstützungsaktionen an. "In den aktuellen Zeiten zusätzlich noch humanitäre Hilfe für Standorte im Ausland zu leisten, ist nicht immer einfach. Trotz Corona darf man nicht vergessen, dass es immer noch Menschen und Länder gibt, bei denen es an allem fehlt, also schon an der Grundversorgung wie ausreichend Essen, sauberes Trinkwasser und Bekleidung. Wir sind hier in der glücklichen Situation, gut versorgt zu sein und so anderen Menschen leichter helfen zu können.“

Gemeinsam Hürden überwunden

Eine der schwierigsten Aufgaben dabei sei es, die Produkte an die Bedürftigen zu bringen. Transporte, Bürokratie, Zoll und weitere Widrigkeiten machen es kompliziert und lassen oft Frustration aufkommen. "Da sind wir schon sehr froh über die tolle Arbeit der Flüchtlingshilfe Ruchheim, die diese Hürden mit ihrer Erfahrung meistert", so die Strätz-Chefs. In der Planung haben die Neundörfers und Jakob Frank, Mitarbeiter des technischen Vertriebs bei Strätz, weitere Lieferungen nach Somalia und nach Bangladesh, wo der Bedarf ebenfalls groß ist.

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