Schülerfirma besuchte Landrat

Mit veganem Handgel für mehr Hygiene im Alltag

Gerade bei steigenden Corona-Fallzahlen sind die sogenannten AHA+L-Regeln so wichtig wie nie zuvor: Abstand halten, Hygiene, Alltagsmaske, Lüften. Doch unterwegs ist es mitunter schwierig, sich beispielsweise die Hände zu waschen. Die Schülerfirma „Care to go“ hat eine innovative Lösung entwickelt.-

Die Schülerinnen und Schüler der Fachakademie für Ernährungs- und Versorgungsmanagement der Klara-Oppenheimer-Schule in Würzburg haben sich dazu entschieden, das Problem der Hygiene-Versorgung "zum Mitnehmen" anzugehen. Sie wollen dazu ein Hygiene-Handgel mit Partnern auf dem Markt zu bringen, das mehrere Kriterien erfüllt: Es soll nachhaltig sein, die Umwelt schützen und eben auch desinfizieren. Das Besondere an der Firma: Obwohl das Geschäft von Schüler*innen geführt wird, sind die Strukturen wie bei einer richtigen Firma aufgebaut. Es gibt eine Marketingabteilung, den Vertrieb, die Öffentlichkeitsarbeit und zum Beispiel auch die Produktion.

Zeitgemäße Produktgestaltung

Das Gel ist vegan, enthält kein Mikroplastik und ist tierversuchsfrei. Außerdem kooperiert „Care to go“ mit Share, einer deutschen Konsumgütermarke mit Produkten in den Bereichen Lebensmittel, Getränke und Körperpflege, und spendet mit jedem verkauften Handreinigungsgel für Flüchtlingsfamilien in Flüchtlingslagern in Bangladesch.

Investoren für Startkapital gesucht

„Eine sehr schöne Aktion, bei der jeder auch noch etwas Gutes tun kann“, zeigte sich Landrat Thomas Eberth beeindruckt. Er hat mit Paula Zachow und Anna Hufnagel von der „Care to go“-Finanzabteilung kürzlich eine Delegation der Schülerfirma im Landratsamt willkommen geheißen. Bevor jedoch Geld verdient werden kann, wird ein Startkapital benötigt. Dieses soll durch den Verkauf von Anteilscheinen zu je zehn Euro erreicht werden. Landrat Thomas Eberth kaufte gleich fünf der Scheine und erwarb einen kleinen Vorrat des Gels für seine Mitarbeiter*innen. „Unternehmerisches Handeln, Verantwortung für Umwelt und Finanzen, Marketing und Produktion – alles echt durchgeführt und dann noch für einen guten Zweck, das ist gelebtes Lernen und schult für das Leben“, freute sich der Landrat. Er bedankte sich bei den Schülerinnen für den schulischen beziehungsweise geschäftlichen Besuch und wünschte Ihnen für die weitere Laufbahn alles Gute.

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Zeitgemäße Produktgestaltung

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