Modernisierung Heizkraftwerk

Neuer Generator soll Energiewende in Würzburg vorantreiben

Das Heizkraftwerk an der Friedensbrücke wird derzeit umfangreich modernisiert. Dies stellt einen weiteren Meilenstein zur Reduzierung von CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz in Würzburg dar. Am 30. Juli erfolgte als weiterer Höhepunkt im Projekt die Anlieferung und Montage des neuen Generators der bereits in der vorigen Woche angelieferten und montierten neuen Turbine.

Mit der Montage des Generators erfolgte die letzte Schwermontage im Würzburger Heizkraftwerk für das Jahr 2020. Im Jahr 2021 werden die Schwermontagen im Rahmen der Modernisierung der Gasturbine I dann fortgesetzt.

Energie-Gigant macht Strom aus Dampf 

Der am Donnerstag angelieferte Generator wandelt die mechanische Energie, welche von der Dampfturbine erzeugt wird, in elektrischen Strom um. Mittels einer Traverse wurde der 42 Tonnen schwere Generator vom Schwertransporter in das HKW gehoben. Bei einer Länge von 5,49 Metern, einer Breite von 3,00 Metern und einer Höhe von 2,60 Metern verfügt er über eine Leistung von 36.000 kVA und eine Spannung von 10.500 Volt.

Die Inbetriebnahme der Turbinenanlage wird voraussichtlich im Dezember 2020 stattfinden.

Hocheffiziente Anlage

Das Heizkraftwerk an der Friedensbrücke übernimmt bei der Integration der erneuerbaren Energien in Würzburg und der Region eine wichtige Aufgabe: Die hocheffizienten Gas- und Dampfturbinen-Anlagen, die nach dem umweltfreundlichen Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten, leisten seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen.

Maßnahmen laufen bis 2021

Bis 2021 steht eine umfassende Modernisierung der Turbinen- und Kesselanlagen sowie der Einbau eines großen Wärmespeichers im Kraftwerk an. Geplant ist dabei unter anderem eine Modernisierung der Gasturbine GT I, der Einbau einer Entnahme-Gegendruck-Dampfturbine sowie die Integration eines Wärmespeichers, mit dem sich Fernwärme zwischenspeichern lässt.

Die Investitionen für die Modernisierung des HKW belaufen sich auf 43 Millionen Euro.

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Maßnahmen laufen bis 2021

Bis 2021 steht eine umfassende Modernisierung der Turbinen- und Kesselanlagen sowie der Einbau eines großen Wärmespeichers im Kraftwerk an. Geplant ist dabei unter anderem eine Modernisierung der Gasturbine GT I, der Einbau einer Entnahme-Gegendruck-Dampfturbine sowie die Integration eines Wärmespeichers, mit dem sich Fernwärme zwischenspeichern lässt.

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