Konjunkturbericht

Regionales Handwerk zeigt weiterhin wirtschaftliche Stärke

Gerade erst berichtete das Statistische Bundesamt, dass die deutsche Wirtschaft nach wie vor schwächelt. Im großen Wirtschaftsbereich Handwerk ist das nicht so. Der unterfränkische Blick: Die regionalen Handwerksbetriebe sind mit ihrer aktuellen Geschäftslage sehr zufrieden. 94,6 % der Unternehmen bewerten sie mit gut und befriedigend. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das lediglich einen leichten Rückgang um 1 Prozentpunkt. „Die Konjunktur im Handwerk läuft immer noch auf einem sehr hohem Niveau“, so die Einordnung von Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken.

Im aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer für Unterfranken zum 2. Quartal 2019 bewerten 94,6 % der unterfränkischen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Das bedeutet einen leichten Rückgang von 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahresquartal. „Das Geschäftsklima ist sehr hoch – noch immer. Die Handwerksbetriebe sind Garant für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region. Und sie lassen sich nicht von düsteren Prognosen beeinflussen“, weiß Ludwig Paul. Die Auftragsreichweite der Betriebe ist weiter gestiegen und liegt jetzt bei durchschnittlich 12,9 Wochen. Ebenso bleibt die durchschnittliche Kapazitätsauslastung mit 83,3 % auf einem sehr hohen Niveau. „Beides sind Indikatoren für die gute Gesamtbeurteilung der Geschäftslage“, so der Hauptgeschäftsführer. Zudem ist die Nachfrage, also die Auftragseingänge vermehrt konstant geblieben oder gar gestiegen.

Weiterhin Optimismus

Für die Geschäftslage im 3. Quartal 2019 gehen 83,3 % der Handwerksbetriebe davon aus, dass sie gleich bleiben wird. 11,7 % rechnen gar mit einer weiteren Verbesserung, nur 5 % mit einer Verschlechterung. Insgesamt gehen die unterfränkischen Handwerksunternehmer mit einer guten Portion Optimismus ins 3. Quartal. „Diesen Optimismus erkennen wir bereits das gesamte Jahr. Die meisten Handwerksbetriebe sind sehr gut aufgestellt, das wissen sie. Deshalb wird auch die Zukunft positiv gesehen“, sagt Ludwig Paul.

Bauhandwerke treiben Konjunktur weiter an

Die Unternehmen aus den Bereichen Bau und Ausbau, die zusammen fast die Hälfte aller unterfränkischen Handwerksbetriebe bilden, bleiben weiterhin die Antreiber der guten konjunkturellen Lage im unterfränkischen Handwerk. Im Bauhauptgewerbe bewerteten 97,8 %, im Ausbaugewerbe 96,4 % ihre Geschäftslage im 2. Quartal als gut oder befriedigend. Regionale UnterschiedeDer Blick auf die drei unterfränkischen Regionen zeigt seit längerem wieder ein nicht ganz so homogenes Bild: In der Region Main-Rhön waren die Unternehmen im 2. Quartal mit ihrer aktuellen Geschäftslage am zufriedensten: 97,7 % bewerteten sie als gut oder befriedigend. Näher zusammen liegen die Regionen Würzburg und Bayerischer Untermain: In der Region Untermain sind es 92,2 % der Betriebe, die ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend bewerteten, in der Region Würzburg 94 %. Ludwig Paul: „Die regionalen Unterschiede sind eine Momentaufnahme. Über den gesamten Jahresdurchschnitt werden wir wieder ein homogenes Bild haben.“

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Im aktuellen Konjunkturbericht der Handwerkskammer für Unterfranken zum 2. Quartal 2019 bewerten 94,6 % der unterfränkischen Handwerksbetriebe ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Das bedeutet einen leichten Rückgang von 1 Prozentpunkt im Vergleich zum Vorjahresquartal. „Das Geschäftsklima ist sehr hoch – noch immer. Die Handwerksbetriebe sind Garant für eine wirtschaftliche Weiterentwicklung der Region. Und sie lassen sich nicht von düsteren Prognosen beeinflussen“, weiß Ludwig Paul. Die Auftragsreichweite der Betriebe ist weiter gestiegen und liegt jetzt bei durchschnittlich 12,9 Wochen. Ebenso bleibt die durchschnittliche Kapazitätsauslastung mit 83,3 % auf einem sehr hohen Niveau. „Beides sind Indikatoren für die gute Gesamtbeurteilung der Geschäftslage“, so der Hauptgeschäftsführer. Zudem ist die Nachfrage, also die Auftragseingänge vermehrt konstant geblieben oder gar gestiegen.

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