Veranstaltung der vbw

Sieben Felder für mehr Attraktivität

Woher wird er einmal kommen, der Strom für Bayern? Foto: kflGALORE / iStock / thinkstock
Wirtschaft stellt zentrale Infrastrukturthemen für Unterfranken vor. Fieber: „Weiterentwicklung der Infrastruktur von herausragender Bedeutung für Standort und Wettbewerbsfähigkeit“

Bei ihrer Veranstaltung „Infrastruktur – Prioritäten in Unter-franken“ hat die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. die Bedeutung einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung der Infrastruktur für die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts betont. Zudem wurde ein Papier mit dem Entwicklungsbedarf auf den sieben wichtigsten Infrastrukturfeldern vorgestellt. Wolfgang Fieber, Vorstandsvorsitzender der vbw Bezirksgruppe Unterfranken, stellte fest: „Die unterfränkische Infrastruktur hat wertvolle Stärken, die allerdings regelmäßig zu überprüfen und auszubauen sind, um die Position des Regierungsbezirks und seiner Unternehmen im globalen Wettbewerb zu sichern. Die Entwicklung der Infrastruktur bleibt eine Daueraufgabe.“ Für Unterfranken sind vor allem die Bereiche Bildungsinfrastruktur, digitale Netze und Energie von sehr hoher Relevanz.

Hotsport für Künstliche Intelligenz

Ein zentraler Schwerpunkt der Infrastrukturmaßnahmen in Unterfranken liegt auf der Stärkung des Erfolgsfaktors Bildung. „Im Hochschulbereich haben der i-Campus der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt sowie die Entwicklung des Hochschulstandorts Würzburg zum Hotspot für Künstliche Intelligenz (KI) oberste Priorität. Ein wichtiges Projekt ist außerdem die Einrichtung einer internationalen Schule für die Region Aschaffenburg“, so Fieber.

Digitaler "Bestwert in Bayern"

Erfolgreich vorangetrieben wurde der Ausbau der digitalen Netze. „In Unterfranken haben überdurchschnittlich viele Haushalte Zugang zu schnellem Internet. Für über 96 Prozent stehen Anschlüsse mit bis zu 30 Mbit/s zur Verfügung. Das ist Bestwert in Bayern. 92 Prozent können auf bis zu 50 Mbit/s zugreifen und 80 Prozent sogar auf 100 Mbit/s“, sagte Fieber und ergänzte: „Darauf dürfen wir uns aber nicht ausruhen, weil der Bedarf der Unternehmen stark zunimmt. Als Basis für eine erfolgreiche digitale Transformation muss bis 2025 eine flächendeckende Glasfaserinfrastruktur verfügbar und das 5G-Netz vollständig ausgebaut sein.“

Plädoyer für den SuedLink

Die vbw fordert zudem eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung. „Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch ist in Unterfranken auf knapp 42 Prozent gestiegen. Wir dürfen beim Ausbau der dezentralen Energieversorgung nicht nachlassen“, sagte Fieber. Das Gleiche gilt für den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur. „Vor allem der Bau des SuedLinks ist erforderlich, um die Stromversorgung in Bayern abzusichern.“

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Die vbw fordert zudem eine sichere, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung. „Der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtstromverbrauch ist in Unterfranken auf knapp 42 Prozent gestiegen. Wir dürfen beim Ausbau der dezentralen Energieversorgung nicht nachlassen“, sagte Fieber. Das Gleiche gilt für den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur. „Vor allem der Bau des SuedLinks ist erforderlich, um die Stromversorgung in Bayern abzusichern.“

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