Liquiditätshilfen in Vorbereitung

Sparkassen halten die Finanzinfrastruktur aufrecht

Die Schalterhalle einer Sparkasse. Foto: Sparkasse
Die Sparkassen stehen auch in einer verschärften Corona-Krise für eine stabile Bargeldversorgung und Zahlungsverkehrsinfrastruktur. Das betont Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern: „Auf die 64 bayerischen Sparkassen in den bayerischen Regionen ist Verlass. Alle wichtigen Finanztrankaktionen können weiter wie immer abgewickelt werden. Das gilt z.B. für Bargeldverfügungen und Überweisungen.“

Die Corona-Krise sei für uns alle eine Herausforderung. Die Sparkassen als Hausbanken arbeiten bereits im Hochbetrieb, um sich darauf vorzubereiten, dass sie die Mittel aus dem Förderprogramm für Liquiditäts- und Kredithilfen für ihre betroffenen Gewerbe- und Firmenkunden schnell und reibungslos weitergeben können, sobald die Umsetzung startet.

Nicht jede Geschäftsstelle kann geöffnet bleiben

Netzer erläuterte, dass die 64 Sparkassen dabei den Betrieb ihrer 2.195 personenbesetzten Geschäftsstellen nicht überall vollständig aufrechterhalten können. Wo Mitarbeiter wegen fehlender Kinderbetreuung oder z.B. als Urlaubsrückkehrer wegen vorbeugender Quarantänemaßnahmen ausfallen, müssten bei wenigen Sparkassen auch einzelne Geschäftsstellen geschlossen werden. Bislang ist das aber der Ausnahmefall.

SB-Filialen bleiben in Betrieb

Die 553 Selbstbedienungsfilialen laufen flächendeckend im Normalbetrieb. Netzer dazu: „Wenn eine Geschäftsstelle vorübergehend geschlossen ist oder ihre Öffnungszeiten eingeschränkt hat, heißt das nicht, dass man seine Bankgeschäfte nicht tätigen kann. In Zeiten, in denen wir alle die persönlichen Kontaktpunkte reduzieren, gewinnt das Onlinebanking an Bedeutung. Auch unsere Kundenservicecenter für das Telefonbanking haben ihre Kapazitäten aufgestockt. Zudem werden bereits viele Beratungen telefonisch durchgeführt – auch aus dem Homeoffice der Mitarbeiter heraus.“

Kontaktlose Bezahlung "besonders hygienisch"

Überall dort, wo noch persönlicher Kundenkontakt stattfindet, achten die Sparkassen auf die nötige Distanz- und Hygienemaßnahmen. Was das Bezahlen vor Ort angeht, ergänzte Netzer: „Die Bargeldversorgung ist weiterhin gesichert. Doch gerade jetzt empfehlen wir auch Kartenzahlungen bzw. sogar das kontaktlose Bezahlen mit der SparkassenCard, mit einer Kreditkarte oder mit dem Smartphone.“ Kontaktlose Kartenzahlungen sind bis 25,00 € ohne PIN-Eingabe am Terminal möglich, mobile Zahlungen mit Hilfe des Fingerabdrucks bzw. der Face ID am eigenen Smartphone - und damit unter besonders hygienischen Bedingungen machbar.

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Liquiditätshilfen in Vorbereitung

Sparkassen halten die Finanzinfrastruktur aufrecht

Die Schalterhalle einer Sparkasse. Foto: Sparkasse
Die Sparkassen stehen auch in einer verschärften Corona-Krise für eine stabile Bargeldversorgung und Zahlungsverkehrsinfrastruktur. Das betont Dr. Ulrich Netzer, Präsident des Sparkassenverbands Bayern: „Auf die 64 bayerischen Sparkassen in den bayerischen Regionen ist Verlass. Alle wichtigen Finanztrankaktionen können weiter wie immer abgewickelt werden. Das gilt z.B. für Bargeldverfügungen und Überweisungen.“

Die Corona-Krise sei für uns alle eine Herausforderung. Die Sparkassen als Hausbanken arbeiten bereits im Hochbetrieb, um sich darauf vorzubereiten, dass sie die Mittel aus dem Förderprogramm für Liquiditäts- und Kredithilfen für ihre betroffenen Gewerbe- und Firmenkunden schnell und reibungslos weitergeben können, sobald die Umsetzung startet.

Nicht jede Geschäftsstelle kann geöffnet bleiben

Netzer erläuterte, dass die 64 Sparkassen dabei den Betrieb ihrer 2.195 personenbesetzten Geschäftsstellen nicht überall vollständig aufrechterhalten können. Wo Mitarbeiter wegen fehlender Kinderbetreuung oder z.B. als Urlaubsrückkehrer wegen vorbeugender Quarantänemaßnahmen ausfallen, müssten bei wenigen Sparkassen auch einzelne Geschäftsstellen geschlossen werden. Bislang ist das aber der Ausnahmefall.

SB-Filialen bleiben in Betrieb

Die 553 Selbstbedienungsfilialen laufen flächendeckend im Normalbetrieb. Netzer dazu: „Wenn eine Geschäftsstelle vorübergehend geschlossen ist oder ihre Öffnungszeiten eingeschränkt hat, heißt das nicht, dass man seine Bankgeschäfte nicht tätigen kann. In Zeiten, in denen wir alle die persönlichen Kontaktpunkte reduzieren, gewinnt das Onlinebanking an Bedeutung. Auch unsere Kundenservicecenter für das Telefonbanking haben ihre Kapazitäten aufgestockt. Zudem werden bereits viele Beratungen telefonisch durchgeführt – auch aus dem Homeoffice der Mitarbeiter heraus.“

Kontaktlose Bezahlung "besonders hygienisch"

Überall dort, wo noch persönlicher Kundenkontakt stattfindet, achten die Sparkassen auf die nötige Distanz- und Hygienemaßnahmen. Was das Bezahlen vor Ort angeht, ergänzte Netzer: „Die Bargeldversorgung ist weiterhin gesichert. Doch gerade jetzt empfehlen wir auch Kartenzahlungen bzw. sogar das kontaktlose Bezahlen mit der SparkassenCard, mit einer Kreditkarte oder mit dem Smartphone.“ Kontaktlose Kartenzahlungen sind bis 25,00 € ohne PIN-Eingabe am Terminal möglich, mobile Zahlungen mit Hilfe des Fingerabdrucks bzw. der Face ID am eigenen Smartphone - und damit unter besonders hygienischen Bedingungen machbar.

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