TGZ

Startschuss für Weiterbildungsoffensive „Mainfranken 4.0“

Foto Ferendino

Otto Kirchner, IHK-Präsident und Vorsitzender der TGZ-Gesellschafterversammlung, begrüßte rund 80 Gäste anlässlich der Auftaktveranstaltung des neuen Weiterbildungsprojektes „Mainfranken 4.0 – die Weiterbildungsoffensive für Ihre Zukunftssicherheit“ in der IHK in Würzburg.  Dorothee Bär,  Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, stellte die digitale Agenda der Bundesregierung vor.

„Die sogenannte vierte industrielle Revolution, sie kommt nicht erst noch auf uns zu, sie hat schon längst Einzug in unseren Alltag gehalten! Fast jeder Arbeitsplatz wird heute von informations- und kommunikationstechnischen Arbeitsmitteln begleitet oder beeinflusst.“, so Kirchner in seinem Grußwort. Das Projekt „Mainfranken 4.0“ will den regionalen Unternehmen helfen, die Digitalisierung in der Arbeitswelt zu meistern. Hier komme es besonders darauf an, die Mitarbeiter und Fachkräfte in den mainfränkischen Unternehmen im Bereich Digitalisierung fortzubilden.

Digitale Agenda

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), stellte die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung vor und ging in ihrer Rede auf die Megatrends der Digitalisierung, insbesondere Big Data, Open Data, autonomes Fahren und vernetzte Mobilität ein: „Für Deutschland als Industrie- und Exportnation mit starkem Mittelstand bietet die Digitalisierung enorme Chancen - für die Menschen und Unternehmen, auch hier bei uns in Mainfranken. Aufgabe der Politik ist es für gute Rahmenbedingungen zu sorgen. Das tun wir mit unserer Digitalen Agenda. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem flächendeckenden Breitbandausbau. Mit einem milliardenschweren Bundesförderprogramm werden unterversorgte Gebiete an das schnelle Internet angeschlossen. Damit machen wir Digitalisierung erst möglich. Wichtig ist, dass sich auch die Unternehmen gezielt auf diesen digitalen Wandel vorbereiten. Dabei unterstützen wir sie. Mit unserem „Digitalen Testfeld Autobahn“ auf der A 9 haben wir z.B. ein technologieoffenes Angebot für Industrie und Forschung geschaffen, um Anwendungen für die Mobilität 4.0 zu testen. Außerdem treten wir dafür ein, das mit Big Data verbundenen

Innovations- und Wertschöpfungspotential viel stärker zu nutzen. Deshalb haben wir erst kürzlich den ersten DATA-RUN veranstaltet, der die Vernetzung von Daten weiter vorantreiben soll. Das Ergebnis hat wieder einmal gezeigt, welches Innovationspotenzial hier in Deutschland vorhanden ist.“

Professor Dr. Rainer Thome und Professor Dr. Klaus Schilling, beide Universität Würzburg, erläuterten die Chancen von Industrie 4.0 für die mainfränkische Wirtschaft.

Mainfranken 4.0

Dr. Alexander Zöller, Geschäftsführer der TGZ Würzburg GmbH, stellte die 16 Weiterbildungsmaßnahmen des Projektes vor, die insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen in Mainfranken bei der Bewältigung der Digitalisierung unterstützen sollen. Die Kooperationspartner des Projekts „Mainfranken 4.0“ präsentierten sich mit Informationsständen.

„Mainfranken 4.0“ ist ein Projekt des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) Würzburg und der IHK Würzburg-Schweinfurt mit weiteren regionalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Es hat eine Laufzeit von knapp zwei Jahren, wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration mit rund 500.000 Euro gefördert und ermöglicht so eine kostengünstige Weiterbildung aller förderfähigen Teilnehmer.

Weitere Informationen: Frank Albert, TGZ Würzburg, Sedanstraße 27, 97082 Würzburg, Tel.: 0931 4194-282, E-Mail: frank.albert(at)wuerzburg.ihk.de,

Internet: www.tgz-wuerzburg.de.

Bildunterschrift: Bei der Auftaktveranstaltung "Mainfranken 4.0", v.l.n.r.:Rüdiger Busch, Clustermanager Nordbayern. Cluster Mechatronik und Automation e.V., Prof. Dr. Rainer Thome, Universität Würzburg, Dr. Alexander Zöller, Geschäftsführer des TGZ Würzburg, Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Otto Kirchner, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, Prof. Dr. Klaus Schilling, Universität Würzburg / Zentrum für Telematik (ZfT), (Foto: Radu Ferendino).

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„Die sogenannte vierte industrielle Revolution, sie kommt nicht erst noch auf uns zu, sie hat schon längst Einzug in unseren Alltag gehalten! Fast jeder Arbeitsplatz wird heute von informations- und kommunikationstechnischen Arbeitsmitteln begleitet oder beeinflusst.“, so Kirchner in seinem Grußwort. Das Projekt „Mainfranken 4.0“ will den regionalen Unternehmen helfen, die Digitalisierung in der Arbeitswelt zu meistern. Hier komme es besonders darauf an, die Mitarbeiter und Fachkräfte in den mainfränkischen Unternehmen im Bereich Digitalisierung fortzubilden.

Digitale Agenda

Dorothee Bär, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), stellte die „Digitale Agenda“ der Bundesregierung vor und ging in ihrer Rede auf die Megatrends der Digitalisierung, insbesondere Big Data, Open Data, autonomes Fahren und vernetzte Mobilität ein: „Für Deutschland als Industrie- und Exportnation mit starkem Mittelstand bietet die Digitalisierung enorme Chancen - für die Menschen und Unternehmen, auch hier bei uns in Mainfranken. Aufgabe der Politik ist es für gute Rahmenbedingungen zu sorgen. Das tun wir mit unserer Digitalen Agenda. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem flächendeckenden Breitbandausbau. Mit einem milliardenschweren Bundesförderprogramm werden unterversorgte Gebiete an das schnelle Internet angeschlossen. Damit machen wir Digitalisierung erst möglich. Wichtig ist, dass sich auch die Unternehmen gezielt auf diesen digitalen Wandel vorbereiten. Dabei unterstützen wir sie. Mit unserem „Digitalen Testfeld Autobahn“ auf der A 9 haben wir z.B. ein technologieoffenes Angebot für Industrie und Forschung geschaffen, um Anwendungen für die Mobilität 4.0 zu testen. Außerdem treten wir dafür ein, das mit Big Data verbundenen

Innovations- und Wertschöpfungspotential viel stärker zu nutzen. Deshalb haben wir erst kürzlich den ersten DATA-RUN veranstaltet, der die Vernetzung von Daten weiter vorantreiben soll. Das Ergebnis hat wieder einmal gezeigt, welches Innovationspotenzial hier in Deutschland vorhanden ist.“

Professor Dr. Rainer Thome und Professor Dr. Klaus Schilling, beide Universität Würzburg, erläuterten die Chancen von Industrie 4.0 für die mainfränkische Wirtschaft.

Mainfranken 4.0

Dr. Alexander Zöller, Geschäftsführer der TGZ Würzburg GmbH, stellte die 16 Weiterbildungsmaßnahmen des Projektes vor, die insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen in Mainfranken bei der Bewältigung der Digitalisierung unterstützen sollen. Die Kooperationspartner des Projekts „Mainfranken 4.0“ präsentierten sich mit Informationsständen.

„Mainfranken 4.0“ ist ein Projekt des Technologie- und Gründerzentrums (TGZ) Würzburg und der IHK Würzburg-Schweinfurt mit weiteren regionalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Es hat eine Laufzeit von knapp zwei Jahren, wird vom Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration mit rund 500.000 Euro gefördert und ermöglicht so eine kostengünstige Weiterbildung aller förderfähigen Teilnehmer.

Weitere Informationen: Frank Albert, TGZ Würzburg, Sedanstraße 27, 97082 Würzburg, Tel.: 0931 4194-282, E-Mail: frank.albert(at)wuerzburg.ihk.de,

Internet: www.tgz-wuerzburg.de.

Bildunterschrift: Bei der Auftaktveranstaltung "Mainfranken 4.0", v.l.n.r.:Rüdiger Busch, Clustermanager Nordbayern. Cluster Mechatronik und Automation e.V., Prof. Dr. Rainer Thome, Universität Würzburg, Dr. Alexander Zöller, Geschäftsführer des TGZ Würzburg, Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Otto Kirchner, Präsident der IHK Würzburg-Schweinfurt, Prof. Dr. Klaus Schilling, Universität Würzburg / Zentrum für Telematik (ZfT), (Foto: Radu Ferendino).

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