Landrat Eberth hilft beim Einräumen der Regale

"Tante-Erla“-Dorfladen eröffnet zum „Shoppen beim Schoppen“

„Arch schö. Man kann´s fast lass´!“ Das augenzwinkernde Lob von Melanie Bankl galt Landrat Thomas Eberth (CSU) und Bürgermeister Thomas Benkert (UBE). Im „Beamten-Blaumann“ waren die prominenten Helfer aktiv beim Bestücken des Wein-Regals vor Eröffnung des Tante-Erla-Dorfladens in Erlabrunn. Der neue Dorfladen mit Café wird am 3. September eröffnet. Und in Erinnerung an die eigene Kindheit hatte der Landrat gleich noch einen Tipp parat: „Die Brausetaler für die Kinder dürfen im Sortiment auf keinen Fall fehlen!“

Einfach und doch besonders - die Namensgebung „Tante Erla“ lässt die Konzeption und Kombination vermuten, die hinter den Überlegungen von Betreiberin Melanie Bankl steckt. Ähnlich eines altbekannten Tante-Emma-Ladens, orientiert am Bedarf der Bevölkerung, hat die Betreiberin eine klare Vorstellung, wohin die Entwicklung ihres Tante-Erla-Ladens in einem ehemaligen Klassenzimmer der Grundschule gehen soll. Beruflich vertraut mit dem Einzelhandel, betritt die Mutter zweier Kinder mit der Eröffnung dennoch Neuland. Ab dem 3. September erwartet die Kundinnen und Kunden ein vielschichtiges Nahversorgungsangebot, dem Landrat Thomas Eberth „eine tolle Idee für ein Aushängeschild des Ortes“ bestätigte. Einkaufen, Kaffee trinken, kleine Leckereien sowie Gutes und Schönes aus der Region beinhaltet das Angebot, bei dem sich die Bevölkerung und neugierige oder touristische Gäste von außerhalb treffen können.

Barrierefreier Zugang zum Einkaufen und Kaffeetrinken

Vorbereitet ist der Tante-Erla-Laden zum „Shoppen beim Schoppen“ mit jeweils zwanzig Sitzplätzen im barrierefrei erreichbaren Innen- und Außenbereich.

Mit der Eröffnung des Tante-Erla-Laden endet für die Gemeinde Erlabrunn eine lange Durststrecke in der örtlichen Nahversorgung. Einen Anstoß zu dessen Verbesserung gab das Regionalmanagement am Landratsamt Würzburg im Jahr 2017. „Die Beteiligung an einer Bürgerbefragung hielt sich mit 25 Prozent allerdings in Grenzen. Dennoch hatten 85 Prozent der Rückmeldungen den Wunsch nach einer Verbesserung der Nahversorgung geäußert. Deren regelmäßige Nutzung bekundeten 62 Prozent, wobei sich 88 Prozent der Rückmeldungen regionale und frische Produkte wünschten“, erinnert sich Bürgermeister Thomas Benkert. Eine Nahversorgung auf genossenschaftlicher Basis unter Beteiligung der Bevölkerung schied nach einer weiteren Interessen-Ermittlung im Rahmen einer Bürgerversammlung aus.

Wandel in der Nahversorgung 

Selbst aktiv werden, statt auf eine weiterhin unsichere Entwicklung der Nahversorgung zu warten, lautete das Motto von Melanie Bankl. Sie ergriff die Initiative und legte im September 2019 Bürgermeister Thomas Benkert den Konzeptionsentwurf für einen etwas anderen, in Eigenregie geführten Tante-Emma-Landen vor.

Begeistert von der Initiative, und nach Absprache mit der Rechtsaufsicht am Landratsamt, signalisierte der Gemeinderat Unterstützung durch die Gemeinde. Die notwendige öffentliche Ausschreibung zum Betrieb einer Nahversorgungseinrichtung ergab mit dem Tante-Erla-Konzept jedoch nur einen Interessenten. Fortan liefen die organisatorischen und baulichen Vorbereitungen zur Umsetzung. Durch den Umzug der Bücherei in das ehemalige Rathaus wurde die Nutzung eines ehemaligen Klassenzimmers und Nebenräume in der Grundschule möglich.

Gemeinde engagiert sich finanziell

Zusätzlich zu den auf Pacht-Basis zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten stellte die Gemeinde einen auf maximal 60.000 Euro begrenzten Investitionsbetrag für die Ausstattung und Verbesserung der baulichen Substanz in Aussicht. „Dieser Betrag wurde bis zum aktuellen Stadium aber nur zu etwa zwei Drittel ausgeschöpft“, erklärt Bürgermeister Thomas Benkert. Darüber hinaus unterstützte das ALE (Amt für Ländliche Entwicklung) im Rahmen der Förderung von kleinen Infrastrukturprojekten die Verbesserung der Nahversorgung mit bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten von langlebigen Wirtschaftsgütern aus dem ELER-Programm.

Seine „aufmerksame Beobachtung dieses spannenden Nahversorgungskonzepts“ sicherte Landrat Thomas Eberth bei seiner persönlichen aktiven Hilfestellung zur Bestückung der Verkaufsregale zu. Gleichzeitig wünschte der Landrat Betreiberin Melanie Bankl neben Leidenschaft und Erfolg insbesondere die erforderliche Akzeptanz durch die Bevölkerung.

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Einfach und doch besonders - die Namensgebung „Tante Erla“ lässt die Konzeption und Kombination vermuten, die hinter den Überlegungen von Betreiberin Melanie Bankl steckt. Ähnlich eines altbekannten Tante-Emma-Ladens, orientiert am Bedarf der Bevölkerung, hat die Betreiberin eine klare Vorstellung, wohin die Entwicklung ihres Tante-Erla-Ladens in einem ehemaligen Klassenzimmer der Grundschule gehen soll. Beruflich vertraut mit dem Einzelhandel, betritt die Mutter zweier Kinder mit der Eröffnung dennoch Neuland. Ab dem 3. September erwartet die Kundinnen und Kunden ein vielschichtiges Nahversorgungsangebot, dem Landrat Thomas Eberth „eine tolle Idee für ein Aushängeschild des Ortes“ bestätigte. Einkaufen, Kaffee trinken, kleine Leckereien sowie Gutes und Schönes aus der Region beinhaltet das Angebot, bei dem sich die Bevölkerung und neugierige oder touristische Gäste von außerhalb treffen können.

Barrierefreier Zugang zum Einkaufen und Kaffeetrinken

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Selbst aktiv werden, statt auf eine weiterhin unsichere Entwicklung der Nahversorgung zu warten, lautete das Motto von Melanie Bankl. Sie ergriff die Initiative und legte im September 2019 Bürgermeister Thomas Benkert den Konzeptionsentwurf für einen etwas anderen, in Eigenregie geführten Tante-Emma-Landen vor.

Begeistert von der Initiative, und nach Absprache mit der Rechtsaufsicht am Landratsamt, signalisierte der Gemeinderat Unterstützung durch die Gemeinde. Die notwendige öffentliche Ausschreibung zum Betrieb einer Nahversorgungseinrichtung ergab mit dem Tante-Erla-Konzept jedoch nur einen Interessenten. Fortan liefen die organisatorischen und baulichen Vorbereitungen zur Umsetzung. Durch den Umzug der Bücherei in das ehemalige Rathaus wurde die Nutzung eines ehemaligen Klassenzimmers und Nebenräume in der Grundschule möglich.

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Zusätzlich zu den auf Pacht-Basis zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten stellte die Gemeinde einen auf maximal 60.000 Euro begrenzten Investitionsbetrag für die Ausstattung und Verbesserung der baulichen Substanz in Aussicht. „Dieser Betrag wurde bis zum aktuellen Stadium aber nur zu etwa zwei Drittel ausgeschöpft“, erklärt Bürgermeister Thomas Benkert. Darüber hinaus unterstützte das ALE (Amt für Ländliche Entwicklung) im Rahmen der Förderung von kleinen Infrastrukturprojekten die Verbesserung der Nahversorgung mit bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten von langlebigen Wirtschaftsgütern aus dem ELER-Programm.

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