Innovation nimmt Fahrt auf

Tintenfuzzy startet zweites ferngesteuertes digitales Geschäft in Europa

Die Tintenfuzzy GmbH & Co. KG, Anbieter für Druckerverbrauchsmaterialien, hat  das zweite ferngesteuerte voll digitale Geschäft in Europa eröffnet. Kunden checken mobil ein, Mitarbeiter bedienen und verkaufen vom Home Office aus.

Im Zuge der Digitalisierung war ein Geschäft in dieser Form schon Ende 2019 angedacht, wurde aber im Chaos der Coronakrise in die zweite Jahreshälfte 2020 verzögert. Das erste digitale Ladengeschäft wurde in Würzburg Mitte 2020 eröffnet. Kunden können aus einem Sortiment von über 600 Artikeln im Geschäft der Bamberger Innenstadt ihre Druckerpatronen einkaufen, ohne dass ein Verkäufer im Laden steht.

Per Videokonferenz zum gesuchten Artikel

Der Kunde registriert sich mit seiner Mobilfunknummer an der Eingangstüre, worauf er per SMS-Mitteilung das Geschäft betreten kann. Im Gegensatz zu anderen digitalen Verkaufskonzepten, wie z.B. Automaten, muss der Kunde keine App installieren und kann sich auch mit ganz alten Handys identifizieren. Ein Mitarbeiter von Tintenfuzzy im Homeoffice oder im Zentralbüro weist dem Kunden per Videokonferenz den Weg zu den richtigen Verkaufsartikeln.

Einkaufen ohne Maske möglich

Die Bezahlung erfolgt bargeldlos. Der Kassenzettel kommt automatisch aus dem Bondrucker, ein schneller Hochleistungs-Tintenstrahldrucker kann sofort Angebote oder technische Hilfen für Kunden produzieren. Durch das neue Konzept muss während der Corona-Einschränkungen keine Maske beim Einkaufen getragen werden. Die Kaufvorgänge sind in jeder Hinsicht hygienisch und sicher. Da immer nur eine Person im Laden bedient wird, minimiert sich das Infektionsrisiko. Ein Luftreiniger, der die Luft umwälzt, tötet Bakterien und Viren mit UV-Licht ab.

Von China inspiriert

„Die Idee zum volldigitalen Laden kam mir, als ich eine Reportage über chinesische Mini-Supermärkte gesehen habe“, so Geschäftsführer Christian Lorenz. Der Softwareingenieur hat nach einem halben Jahr Vorbereitungszeit den 2003 in Würzburg eröffneten Laden nach und nach zu einer Filiale ohne Vor-Ort-Personal überführt. Das Wiederauffüllen der Regale erfolgt im Moment nach Bedarf durch einen externen Mitarbeiter. Die Reinigung des Ladens erfolgt jede Nacht durch einen Reinigungsroboter. Die Außenwerbung geschieht auf dem Schaufenster mit einer Projektionslösung. Werbeinhalte können komplett über das Internet definiert und eingespielt werden.

Aus Experiment soll Realität werden

Auch die gesamte Elektrik, wie z.B. Lichter, Lüftung, Heizung sind über das Internet per Webseite oder über eine Handy-App von Tintenfuzzy steuerbar. Das spart Ressourcen und verbessert den CO2- Abdruck des Unternehmens. „Natürlich ist die personallose Filiale erst einmal ein Experiment“, so Christian Lorenz, „der Zuspruch unserer Kunden hat uns bestärkt, diesen Weg weiterzugehen.“ Ein Laden in dieser Form gestaltet sich als Win-Win-Situation für alle.

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