Wissenschaft funktioniert grenzübergreifend

Uni Würzburg besorgt wegen Kooperationen mit Ukraine und Russland

Die Universität Würzburg unterhält Kooperationen mit Universitäten in der Ukraine und in Russland. Die Universitätsleitung verfolgt die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine deshalb mit großer Sorge.

In Reaktion auf die aktuelle Lage in der Ukraine hat sich die Leitung der Julius-Maximilians-Universität heute in einem Statement geäußert:

„Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist entsetzt über den unbegründeten militärischen Angriff Russlands gegen die Ukraine. Wir sind zutiefst besorgt über die humanitären, politischen und ökonomischen Folgen, die dieser Angriff für die Ukraine, aber auch für uns alle, hat und noch haben wird. Unsere besondere Sorge gilt den Studierenden, Wissenschaftskolleginnen und -kollegen und Alumni der JMU an den ukrainischen Universitäten. 

Die JMU unterhält seit Jahren enge Kontakte mit der Ukraine, darunter mit der Ukrainian Catholic University, der Ivan Franko National University of Lyiv (Lemberg) und der Taras Shevchenko National University of Kyiv (Kiew). Wir prüfen aktuell, wie wir unseren ukrainischen Freunden und Partnern helfen können und stehen hierfür in engem Kontakt mit der Landesregierung.

Wissenschaft funktioniert grenzübergreifend, und die daraus resultierenden Kontakte tragen zu Aufklärung, interkulturellem Verständnis, Völkerverständigung und Frieden bei. Aus diesem Grund kooperiert die JMU weltweit und unterhält auch gute Beziehungen zu Partneruniversitäten in Russland.

In Anbetracht der militärischen Entwicklungen gilt unsere Solidarität unmittelbar den Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine. Gleichwohl wollen wir den Kontakt zu unseren russischen Partnern wenn möglich nicht abbrechen lassen. Wir gehen davon aus, dass die Verantwortlichen für die Krise anderswo zu verorten sind und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in beiden Ländern Opfer, nicht Täter sind.“

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Wissenschaft funktioniert grenzübergreifend

Uni Würzburg besorgt wegen Kooperationen mit Ukraine und Russland

Die Universität Würzburg unterhält Kooperationen mit Universitäten in der Ukraine und in Russland. Die Universitätsleitung verfolgt die aktuellen Entwicklungen in der Ukraine deshalb mit großer Sorge.

In Reaktion auf die aktuelle Lage in der Ukraine hat sich die Leitung der Julius-Maximilians-Universität heute in einem Statement geäußert:

„Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist entsetzt über den unbegründeten militärischen Angriff Russlands gegen die Ukraine. Wir sind zutiefst besorgt über die humanitären, politischen und ökonomischen Folgen, die dieser Angriff für die Ukraine, aber auch für uns alle, hat und noch haben wird. Unsere besondere Sorge gilt den Studierenden, Wissenschaftskolleginnen und -kollegen und Alumni der JMU an den ukrainischen Universitäten. 

Die JMU unterhält seit Jahren enge Kontakte mit der Ukraine, darunter mit der Ukrainian Catholic University, der Ivan Franko National University of Lyiv (Lemberg) und der Taras Shevchenko National University of Kyiv (Kiew). Wir prüfen aktuell, wie wir unseren ukrainischen Freunden und Partnern helfen können und stehen hierfür in engem Kontakt mit der Landesregierung.

Wissenschaft funktioniert grenzübergreifend, und die daraus resultierenden Kontakte tragen zu Aufklärung, interkulturellem Verständnis, Völkerverständigung und Frieden bei. Aus diesem Grund kooperiert die JMU weltweit und unterhält auch gute Beziehungen zu Partneruniversitäten in Russland.

In Anbetracht der militärischen Entwicklungen gilt unsere Solidarität unmittelbar den Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine. Gleichwohl wollen wir den Kontakt zu unseren russischen Partnern wenn möglich nicht abbrechen lassen. Wir gehen davon aus, dass die Verantwortlichen für die Krise anderswo zu verorten sind und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in beiden Ländern Opfer, nicht Täter sind.“

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