Aktionstag gegen den Schmerz

Uniklinikum Würzburg: Infotag zu neuen Therapieangeboten bei chronischen Schmerzen

Am Mittwoch, den 5. Juni 2019, findet der bundesweite „Aktionstag gegen den Schmerz“ statt. Das Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin des Uniklinikums Würzburg stellt in diesem Jahr neue Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen in den Mittelpunkt. Multiprofessionelle Experten widmen sich in kostenlosen Kurzvorträgen Themen wie invasive Methoden, alternative Verfahren, Schmerz und Psyche sowie Cannabis bei chronischen Schmerzen.

Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Bei sechs Millionen davon sind die Schmerzen so ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. „Entsprechend hoch ist das Informationsbedürfnis“, sagt Prof. Dr. Heike Rittner, die Leiterin der Schmerztagesklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW), und fährt fort: „Deshalb nutzen wir den diesjährigen bundesweiten ‚Aktionstag gegen den Schmerz‘, um vor allem über aktuelle Therapieangebote zu berichten.“ 

Multiprofessionelle Kurzvorträge

Das Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZIS) des UKW veranstaltet am Mittwoch, den 5. Juni 2019, einen öffentlichen Informationstag, der sich an alle Interessierten richtet. Zwischen 15:00 und 18:00 Uhr gibt es im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) an der Oberdürrbacher Straße ein dichtes Programm von multiprofessionellen Kurzvorträgen. Prof. Claudia Sommer aus der Neurologischen Klinik und Poliklinik Würzburg wird als neue Präsidentin der Deutschen Schmerzgesellschaft über Forschungsentwicklungen und Bündnisse mit Patientenvertreterinnen sprechen. Darüber hinaus werden Fragen thematisiert wie: Wann helfen invasive Methoden? Wann lohnt sich Cannabis bei chronischen Schmerzen? Welche aktuellen Ideen gibt es zum Zusammenhang von Schmerz und Psyche? Welche neuen alternativen Verfahren bietet das ZIS?

Außerdem wird die Versorgungsforschungsstudie „PAIN 2020“ vorgestellt. Hierbei können Versicherte der Barmer Ersatzkasse neben einer multiprofessionellen Einschätzung ihrer Beschwerden von einem von zwei neuen, ambulanten Therapieprogrammen profitieren.

Infostände in der Magistrale und „Café Schmerz“

Ergänzend dazu wird in der Magistrale des ZOM ein „Marktplatz“ aufgebaut mit Infoständen zu Themen wie Transkutane elektrische Nervenstimulation, Schmerzstudien, Aromapflege und Palliativmedizin. Im „Café Schmerz“ stehen außerdem Ärztinnen und Ärzte aus Anästhesie, Neurologie, Neurochirurgie und Psychosomatik für eine individuelle Beratung zur Verfügung. In den Räumen der Physiotherapie werden am Milonzirkel Übungen bei chronischen Schmerzen demonstriert.

Der Besuch des Infonachmittags ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. 

Über den „Aktionstag gegen den Schmerz“

Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Tumorschmerzen – Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Viele von ihnen sind nach Einschätzung der Deutschen Schmerzgesellschaft unterversorgt. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die in diesem Fall nach wie vor unzureichenden Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems zu lenken, veranstaltet die Deutsche Schmerzgesellschaft jährlich den bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“.

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Rund 23 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter chronischen Schmerzen. Bei sechs Millionen davon sind die Schmerzen so ausgeprägt, dass sie sich im Alltag und im Berufsleben beeinträchtigt fühlen. „Entsprechend hoch ist das Informationsbedürfnis“, sagt Prof. Dr. Heike Rittner, die Leiterin der Schmerztagesklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW), und fährt fort: „Deshalb nutzen wir den diesjährigen bundesweiten ‚Aktionstag gegen den Schmerz‘, um vor allem über aktuelle Therapieangebote zu berichten.“ 

Multiprofessionelle Kurzvorträge

Das Zentrum für interdisziplinäre Schmerzmedizin (ZIS) des UKW veranstaltet am Mittwoch, den 5. Juni 2019, einen öffentlichen Informationstag, der sich an alle Interessierten richtet. Zwischen 15:00 und 18:00 Uhr gibt es im Hörsaal des Zentrums für Operative Medizin (ZOM) an der Oberdürrbacher Straße ein dichtes Programm von multiprofessionellen Kurzvorträgen. Prof. Claudia Sommer aus der Neurologischen Klinik und Poliklinik Würzburg wird als neue Präsidentin der Deutschen Schmerzgesellschaft über Forschungsentwicklungen und Bündnisse mit Patientenvertreterinnen sprechen. Darüber hinaus werden Fragen thematisiert wie: Wann helfen invasive Methoden? Wann lohnt sich Cannabis bei chronischen Schmerzen? Welche aktuellen Ideen gibt es zum Zusammenhang von Schmerz und Psyche? Welche neuen alternativen Verfahren bietet das ZIS?

Außerdem wird die Versorgungsforschungsstudie „PAIN 2020“ vorgestellt. Hierbei können Versicherte der Barmer Ersatzkasse neben einer multiprofessionellen Einschätzung ihrer Beschwerden von einem von zwei neuen, ambulanten Therapieprogrammen profitieren.

Infostände in der Magistrale und „Café Schmerz“

Ergänzend dazu wird in der Magistrale des ZOM ein „Marktplatz“ aufgebaut mit Infoständen zu Themen wie Transkutane elektrische Nervenstimulation, Schmerzstudien, Aromapflege und Palliativmedizin. Im „Café Schmerz“ stehen außerdem Ärztinnen und Ärzte aus Anästhesie, Neurologie, Neurochirurgie und Psychosomatik für eine individuelle Beratung zur Verfügung. In den Räumen der Physiotherapie werden am Milonzirkel Übungen bei chronischen Schmerzen demonstriert.

Der Besuch des Infonachmittags ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. 

Über den „Aktionstag gegen den Schmerz“

Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen, Tumorschmerzen – Millionen Menschen in Deutschland leiden an chronischen Schmerzen. Viele von ihnen sind nach Einschätzung der Deutschen Schmerzgesellschaft unterversorgt. Um die öffentliche Aufmerksamkeit auf die in diesem Fall nach wie vor unzureichenden Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems zu lenken, veranstaltet die Deutsche Schmerzgesellschaft jährlich den bundesweiten „Aktionstag gegen den Schmerz“.

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