Weiterhin hohes Konjunkturniveau

Unterfränkisches Handwerk trotzt Konjunkturschwäche

Die konjunkturelle Stimmung im unterfränkischen Handwerk hat sich zwar etwas abgeschwächt, dennoch bewerten weiterhin über 90 % der unterfränkischen Handwerksunternehmer die eigene Geschäftslage als gut oder befriedigend. Insgesamt sind 90,6 % der im Rahmen der Konjunkturanalyse der Handwerkskammer für Unterfranken befragten Betriebe mit der Konjunktur im 3. Quartal 2019 zufrieden.

Das entspricht einem Minus von 4 Prozentpunkten im Vergleich zum zweiten Quartal 2019. Dennoch profitiert das Handwerk weiterhin von einer hohen Binnennachfrage. Für das kommende 4. Quartal gehen 89,3 % der Handwerksbetriebe davon aus, dass sich ihre Geschäftslage verbessern oder gleichbleiben wird.

„Verfolgt man die die derzeitigen Diskussionen um eine angehende oder schon existierende wirtschaftliche Rezession, fällt die Einschätzung des unterfränkischen Handwerks zur eigenen Geschäftslage überaus positiv aus. Ich kann sagen: Das unterfränkische Handwerk wirkt stabilisierend innerhalb der unterfränkischen Gesamtwirtschaft“, erläutert Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. Niedrige Zinsen, die anhaltend hohe Konsumbereitschaft sowie eine hohe Baunachfrage tragen zur weiterhin guten Geschäftslage des regionalen Handwerks bei. Dies unterstreichen vor allem zwei Faktoren: Die Auftragsreichweite beträgt im Durchschnitt 11,5 Wochen und liegt damit leicht höher als im Vorjahresquartal sowie die sehr gute durchschnittliche Kapazitätsauslastung von 82 %. „Insgesamt ist die Stimmung im unterfränkischen Handwerk noch immer gut bis sehr gut“, betont Ludwig Paul.

Bau- und Ausbaugewerbe sehr zufrieden

Die Bereiche Bau und Ausbau, die zusammen in etwa die Hälfte der rund 18.500 Handwerksbetriebe in Unterfranken abbilden, bleiben die Antreiber der guten konjunkturellen Lage in Unterfranken. Im Bauhauptgewerbe sind 94,8 % mit der Geschäftslage zufrieden, im Ausbaugewerbe 94,3 %. Schwieriger präsentiert sich die Lage bei den gewerblichen Zulieferern wie Feinwerkmechaniker oder Metallbauer. Hier erkennen 80,3 % eine gute oder zufriedenstellende Konjunktur.

Regionale Unterschiede

In den einzelnen Regionen Unterfrankens zeigt sich ein differentes Bild. Spitzenreiter in der Einschätzung der aktuellen Geschäftslage im 3. Quartal ist die Region Main-Rhön mit 93,1 % an zufriedenen Betrieben. Am Bayerischen Untermain bewerteten 90,1 % der Betriebe ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. In der Region Würzburg liegt der Wert bei 88,4 %.

Erwartungen

Die unterfränkischen Handwerksbetriebe starten zudem weiterhin optimistisch in das letztes Quartal des Jahres: 89,3 % der befragten Betriebe erwarten eine gleichbleibende oder verbesserte Geschäftslage. Ludwig Paul: „Dieser Wert ist beachtlich und verdeutlicht die Konstanz der konjunkturellen Stärke im unterfränkischen Handwerk.“

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Das entspricht einem Minus von 4 Prozentpunkten im Vergleich zum zweiten Quartal 2019. Dennoch profitiert das Handwerk weiterhin von einer hohen Binnennachfrage. Für das kommende 4. Quartal gehen 89,3 % der Handwerksbetriebe davon aus, dass sich ihre Geschäftslage verbessern oder gleichbleiben wird.

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Bau- und Ausbaugewerbe sehr zufrieden

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Erwartungen

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