Finanzhilfen für Unternehmen

Weg ist frei für die Corona-Überbrückung des Bundes

Wie das Bayerische Wirtschaftsministerium bekannt gibt, hat der Bund den Weg für die Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Betriebe freigemacht. Unternehmen können über ihre Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer Leistungen von bis zu 150.000 Euro für die Monate Juni bis August beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass der Umsatz im April und Mai im Vergleich zum Vorjahr um mindestens 60 Prozent zurückgegangen ist. Ab heute können sich Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer für die Antragsplattform des Bundes registrieren und dort ab 10. Juli die Anträge stellen.

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Mit der Corona-Soforthilfe haben wir dafür gesorgt, dass die Unternehmen trotz weggebrochener Umsätze liquide bleiben. Es muss nun alles darangesetzt werden, dass den Betrieben nicht zu einem späteren Zeitpunkt die Luft ausgeht. Die Wirtschaft ist zwar nahezu vollständig wieder hochgefahren, viele Betriebe rechnen aber weiterhin mit erheblichen Umsatzeinbußen. Genau hier wird die Überbrückungshilfe mit den Finanzmitteln des Bundes ansetzen." Die Abwicklung der Hilfen übernimmt für alle Antragsberechtigten in Bayern die IHK für München und Oberbayern. Hubert Aiwanger: "Die Kammern haben einen kurzen Draht zu den Betrieben und sind deshalb bei dieser Aufgabe der richtige Partner. “

Vollständig digitales Verfahren

Ziel der Überbrückungshilfe ist es, Freiberuflern sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen aus allen Wirtschaftsbranchen, die von Corona-bedingten Auflagen oder Schließungen betroffen sind, für die Monate Juni bis August 2020 Liquidität zu gewähren und dadurch ihre Existenz zu sichern.   „Das mit knapp 25 Milliarden Euro dotierte Überbrückungshilfe-Programm des Bundes ist eine wichtige finanzielle Unterstützung für viele kleine und mittelständische Unternehmen, deren Liquidität in Folge der Corona-Krise überproportional gelitten hat“, begrüßt IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn das Hilfsprogramm. „Zur Vorbereitung der Anträge und zur Abklärung von Fragen sollten sich potenzielle Antragsteller umgehend mit ihren Steuerberatern in Verbindung setzen und ein Beratungsgespräch vereinbaren, damit die Überbrückungshilfe zügig beantragt werden kann“, rät der IHK-Chef. In Bayern steht schätzungsweise ein Ausschüttungsvolumen von rund 4,6 Milliarden Euro zur Verfügung, in Mainfranken rechnen wir mit einem maximal möglichen Ausschüttungsvolumen von 650 Millionen Euro“, so Jahn.        

Wer ist antragsberechtigt?  

Die Antragsberechtigung setzt voraus, dass der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vergleichsmonaten April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.  

Was ist förderfähig?  

Förderfähig sind Fixkosten des Unternehmens wie etwa Mieten und Pachten, Zinsaufwendungen für Kredite, Leasingkosten, Ausgaben für Instandhaltung, Wartung einschließlich EDV, Grundsteuern sowie Lizenzgebühren und Versicherungen. Personalaufwendungen, die nicht vom Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 Prozent der Fixkosten gefördert, auch Kosten für Auszubildende sind förderfähig.  

Antrag nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich

Wirtschaftsministerium und IHK machen darauf aufmerksam, dass die Antragstellung bei der IHK ausschließlich durch einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich ist. Dieser muss den Umsatzeinbruch und die förderfähigen Betriebskosten bestätigen. Prof. Dr. Hartmut Schwab, Präsident der Steuerberaterkammer München: „Wir Steuerberater nehmen die uns übertragenen Aufgaben entschlossen an und sichern damit ab, dass Steuergelder wirklich nur da ankommen, wo sie auch hingehören. Die ordnungsgemäße Prüfung der Umsatzrückgänge erfordert Fachkenntnis und Erfahrung, die wir Steuerberater haben. Als Organ der Steuerrechtspflege können Steuerberater auch die Existenz und Identität der antragsstellenden Unternehmen bestätigen. Der Gesetzgeber setzt hier zu Recht auf das Gütesiegel „Steuerberater“. Der Missbrauch von Fördergeldern wird dadurch wirksam verhindert.“

Schnelle Bereitstellung

Michael Gschrei, Landespräsident der Wirtschaftsprüferkammer Bayern: „Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer werden mit der Antragsstellung und Abrechnung bei der Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen eine wichtige Funktion übernehmen. Damit will der Staat sicherstellen, dass die zur Verfügung gestellten Gelder auch dort schnell ankommen, wo sie benötigt werden. Der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer steht für diese Aufgaben bereit, um Unternehmen und Selbstständige zu unterstützen.“

Anträge bis 31. August möglich

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen. Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat für bis zu drei Monate. Bei Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten beträgt der Erstattungsbetrag maximal 3.000 Euro pro Monat für bis zu drei Monate, bei Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten maximal 5.000 Euro pro Monat für bis zu drei Monate. Die Anträge müssen bis spätestens 31. August gestellt werden.

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer können sich ab 8. Juli unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren und die Anträge einreichen.

Alle Informationen zur Überbrückungshilfe und den Antragsbedingungen sind online verfügbar unter

www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona

www.ihk-muenchen.de/ueberbrueckungshilfe

IHK-Überbrückungshilfe-Hotline Bayern: 089/5116-1111

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Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger: "Mit der Corona-Soforthilfe haben wir dafür gesorgt, dass die Unternehmen trotz weggebrochener Umsätze liquide bleiben. Es muss nun alles darangesetzt werden, dass den Betrieben nicht zu einem späteren Zeitpunkt die Luft ausgeht. Die Wirtschaft ist zwar nahezu vollständig wieder hochgefahren, viele Betriebe rechnen aber weiterhin mit erheblichen Umsatzeinbußen. Genau hier wird die Überbrückungshilfe mit den Finanzmitteln des Bundes ansetzen." Die Abwicklung der Hilfen übernimmt für alle Antragsberechtigten in Bayern die IHK für München und Oberbayern. Hubert Aiwanger: "Die Kammern haben einen kurzen Draht zu den Betrieben und sind deshalb bei dieser Aufgabe der richtige Partner. “

Vollständig digitales Verfahren

Ziel der Überbrückungshilfe ist es, Freiberuflern sowie kleinen und mittelständischen Unternehmen aus allen Wirtschaftsbranchen, die von Corona-bedingten Auflagen oder Schließungen betroffen sind, für die Monate Juni bis August 2020 Liquidität zu gewähren und dadurch ihre Existenz zu sichern.   „Das mit knapp 25 Milliarden Euro dotierte Überbrückungshilfe-Programm des Bundes ist eine wichtige finanzielle Unterstützung für viele kleine und mittelständische Unternehmen, deren Liquidität in Folge der Corona-Krise überproportional gelitten hat“, begrüßt IHK-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Ralf Jahn das Hilfsprogramm. „Zur Vorbereitung der Anträge und zur Abklärung von Fragen sollten sich potenzielle Antragsteller umgehend mit ihren Steuerberatern in Verbindung setzen und ein Beratungsgespräch vereinbaren, damit die Überbrückungshilfe zügig beantragt werden kann“, rät der IHK-Chef. In Bayern steht schätzungsweise ein Ausschüttungsvolumen von rund 4,6 Milliarden Euro zur Verfügung, in Mainfranken rechnen wir mit einem maximal möglichen Ausschüttungsvolumen von 650 Millionen Euro“, so Jahn.        

Wer ist antragsberechtigt?  

Die Antragsberechtigung setzt voraus, dass der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber den Vergleichsmonaten April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei Unternehmen, die nach April 2019 gegründet worden sind, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.  

Was ist förderfähig?  

Förderfähig sind Fixkosten des Unternehmens wie etwa Mieten und Pachten, Zinsaufwendungen für Kredite, Leasingkosten, Ausgaben für Instandhaltung, Wartung einschließlich EDV, Grundsteuern sowie Lizenzgebühren und Versicherungen. Personalaufwendungen, die nicht vom Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 Prozent der Fixkosten gefördert, auch Kosten für Auszubildende sind förderfähig.  

Antrag nur über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich

Wirtschaftsministerium und IHK machen darauf aufmerksam, dass die Antragstellung bei der IHK ausschließlich durch einem vom Antragsteller beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer möglich ist. Dieser muss den Umsatzeinbruch und die förderfähigen Betriebskosten bestätigen. Prof. Dr. Hartmut Schwab, Präsident der Steuerberaterkammer München: „Wir Steuerberater nehmen die uns übertragenen Aufgaben entschlossen an und sichern damit ab, dass Steuergelder wirklich nur da ankommen, wo sie auch hingehören. Die ordnungsgemäße Prüfung der Umsatzrückgänge erfordert Fachkenntnis und Erfahrung, die wir Steuerberater haben. Als Organ der Steuerrechtspflege können Steuerberater auch die Existenz und Identität der antragsstellenden Unternehmen bestätigen. Der Gesetzgeber setzt hier zu Recht auf das Gütesiegel „Steuerberater“. Der Missbrauch von Fördergeldern wird dadurch wirksam verhindert.“

Schnelle Bereitstellung

Michael Gschrei, Landespräsident der Wirtschaftsprüferkammer Bayern: „Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer werden mit der Antragsstellung und Abrechnung bei der Corona-Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen eine wichtige Funktion übernehmen. Damit will der Staat sicherstellen, dass die zur Verfügung gestellten Gelder auch dort schnell ankommen, wo sie benötigt werden. Der Berufsstand der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer steht für diese Aufgaben bereit, um Unternehmen und Selbstständige zu unterstützen.“

Anträge bis 31. August möglich

Antragsberechtigt sind Unternehmen und Organisationen aller Branchen. Die maximale Höhe der Überbrückungshilfe beträgt 50.000 Euro pro Monat für bis zu drei Monate. Bei Unternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten beträgt der Erstattungsbetrag maximal 3.000 Euro pro Monat für bis zu drei Monate, bei Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten maximal 5.000 Euro pro Monat für bis zu drei Monate. Die Anträge müssen bis spätestens 31. August gestellt werden.

Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüfer können sich ab 8. Juli unter www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de registrieren und die Anträge einreichen.

Alle Informationen zur Überbrückungshilfe und den Antragsbedingungen sind online verfügbar unter

www.stmwi.bayern.de/ueberbrueckungshilfe-corona

www.ihk-muenchen.de/ueberbrueckungshilfe

IHK-Überbrückungshilfe-Hotline Bayern: 089/5116-1111

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