Für zwei weitere Jahre zertifiziert:

Würzburg bleibt Fairtrade-Landkreis

Im Februar 2016 hat der Verein Transfair den Landkreis Würzburg erstmals mit dem Prädikat „Fairtrade-Landkreis“ ausgezeichnet. Da der Titel nur für zwei Jahre vergeben wird, muss sich die Kreisverwaltung immer wieder neu bewerben und dabei ihre Bemühungen um einen fairen Handel und nachhaltige Produktverwendung nachweisen. Im Herbst 2021 war diese Bewerbung erneut erfolgreich. Der Landkreis Würzburg wurde nun zum dritten Mal rezertifiziert und darf den Titel „Fairtrade-Landkreis“ für weitere zwei Jahre tragen.

Die Gemeinden Erlabrunn, Gerbrunn, Rimpar, Thüngersheim und Waldbüttelbrunn haben sich erstmals um eine Zertifizierung als Fairtrade-Kommune beworben. Dort laufen die Bewerbungen noch. Güntersleben, Ochsenfurt, Randersacker, Reichenberg, Rottendorf und Veitshöchheim sind aktuell Träger des Zertifikats und stehen damit für den fairen Umgang mit Erzeugerinnen und Erzeugern und eine nachhaltige Handelskette ein. 

„Mittlerweise hat der Landkreis Würzburg durch den Impuls aus Güntersleben viele ‚Fairtrade‘-Nachahmer gefunden. Immer mehr Menschen sind für die Themen der Wertschöpfungs- und Handelsketten sensibilisiert“, freut sich Landrat Thomas Eberth. Und das Thema ziehe noch viel weitere Kreise, betont er. Auch die Ideen von Müllvermeidung, Unverpackt- und Eine-Welt-Läden sowie der Ökomodellregion würden daran anknüpfen.

Acht Kitas, neun Weltläden, zwölf Schulen und mehr als 100 Geschäfte

Längst bewiesen ist, dass der faire Handel nicht nur für die Verwaltungen ein wichtiges Kriterium ist. Neben dem Ausschenken von fair gehandeltem Kaffee während der Kreistagssitzungen – um nur einen Punkt von vielen zu nennen – gibt es ein vielfältiges und nachhaltiges Angebot im Landkreis Würzburg: Acht Kitas, zwölf Schulen, 14 Vereine und mehr als 100 Geschäfte und gastronomische Betriebe übernehmen in alltäglichen Entscheidungen und Einkäufen Verantwortung für fair und nachhaltig gehandelte Produkte. Im Oktober 2021 öffnete in Rimpar beispielsweise der neunte Eine-Welt-Laden im Landkreis Würzburg.

Landrat Thomas Eberth freut sich über die Etablierung des Nachhaltigkeitsgedankens und ist stolz, dass der Begriff „Fairtrade“ längst nicht nur auf der verliehenen Urkunde steht, die der Landkreis am 19. Februar 2022 in Empfang nehmen durfte. „Ich bin dankbar dafür, dass viele Menschen im Landkreis Würzburg ihren Beitrag für ein faires und nachhaltiges Miteinander und mit der Natur leisten wollen und sich dafür auch ehrenamtlich engagieren“, so der Landrat.

„Als Fairtrade Landkreis möchten wir auch seitens der Verwaltung diesen Gedanken unermüdlich vorantreiben, weiter an uns arbeiten, aber auch andere sensibilisieren und Vorbild sein. Wenn alle dabei am gleichen Strang ziehen, können wir nachhaltige Arbeits- und Lebensbedingungen weltweit schaffen und nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.“

Der Fairtrade-Landkreis Würzburg

Der Landkreis Würzburg darf seit Februar 2016 den Titel "Fairtrade-Landkreis" führen, weil er "auf kommunaler Ebene ein Zeichen für gerechtere Handelsbeziehungen setzt", so der Verein Transfair im Rahmen der Preisverleihung.

Bausteine für den Erhalt der Auszeichnung sind unter anderem der Ausschank von fair gehandeltem Kaffee im Landratsbüro, die Ausgabe von fair gehandeltem Obst oder Schokolade bei Veranstaltungen. Schulen, Vereine und Kirchen im Landkreis verwenden zudem Fairtrade-Produkte und führen Bildungsaktivitäten rund um den fairen Handel durch. Mit diesen kleinen Beiträgen setzt die Kreisverwaltung ein stetes Zeichen, damit die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentinnen und Produzenten verbessert und deren Armut langfristig bekämpft werden kann.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
Für zwei weitere Jahre zertifiziert:

Würzburg bleibt Fairtrade-Landkreis

Im Februar 2016 hat der Verein Transfair den Landkreis Würzburg erstmals mit dem Prädikat „Fairtrade-Landkreis“ ausgezeichnet. Da der Titel nur für zwei Jahre vergeben wird, muss sich die Kreisverwaltung immer wieder neu bewerben und dabei ihre Bemühungen um einen fairen Handel und nachhaltige Produktverwendung nachweisen. Im Herbst 2021 war diese Bewerbung erneut erfolgreich. Der Landkreis Würzburg wurde nun zum dritten Mal rezertifiziert und darf den Titel „Fairtrade-Landkreis“ für weitere zwei Jahre tragen.

Die Gemeinden Erlabrunn, Gerbrunn, Rimpar, Thüngersheim und Waldbüttelbrunn haben sich erstmals um eine Zertifizierung als Fairtrade-Kommune beworben. Dort laufen die Bewerbungen noch. Güntersleben, Ochsenfurt, Randersacker, Reichenberg, Rottendorf und Veitshöchheim sind aktuell Träger des Zertifikats und stehen damit für den fairen Umgang mit Erzeugerinnen und Erzeugern und eine nachhaltige Handelskette ein. 

„Mittlerweise hat der Landkreis Würzburg durch den Impuls aus Güntersleben viele ‚Fairtrade‘-Nachahmer gefunden. Immer mehr Menschen sind für die Themen der Wertschöpfungs- und Handelsketten sensibilisiert“, freut sich Landrat Thomas Eberth. Und das Thema ziehe noch viel weitere Kreise, betont er. Auch die Ideen von Müllvermeidung, Unverpackt- und Eine-Welt-Läden sowie der Ökomodellregion würden daran anknüpfen.

Acht Kitas, neun Weltläden, zwölf Schulen und mehr als 100 Geschäfte

Längst bewiesen ist, dass der faire Handel nicht nur für die Verwaltungen ein wichtiges Kriterium ist. Neben dem Ausschenken von fair gehandeltem Kaffee während der Kreistagssitzungen – um nur einen Punkt von vielen zu nennen – gibt es ein vielfältiges und nachhaltiges Angebot im Landkreis Würzburg: Acht Kitas, zwölf Schulen, 14 Vereine und mehr als 100 Geschäfte und gastronomische Betriebe übernehmen in alltäglichen Entscheidungen und Einkäufen Verantwortung für fair und nachhaltig gehandelte Produkte. Im Oktober 2021 öffnete in Rimpar beispielsweise der neunte Eine-Welt-Laden im Landkreis Würzburg.

Landrat Thomas Eberth freut sich über die Etablierung des Nachhaltigkeitsgedankens und ist stolz, dass der Begriff „Fairtrade“ längst nicht nur auf der verliehenen Urkunde steht, die der Landkreis am 19. Februar 2022 in Empfang nehmen durfte. „Ich bin dankbar dafür, dass viele Menschen im Landkreis Würzburg ihren Beitrag für ein faires und nachhaltiges Miteinander und mit der Natur leisten wollen und sich dafür auch ehrenamtlich engagieren“, so der Landrat.

„Als Fairtrade Landkreis möchten wir auch seitens der Verwaltung diesen Gedanken unermüdlich vorantreiben, weiter an uns arbeiten, aber auch andere sensibilisieren und Vorbild sein. Wenn alle dabei am gleichen Strang ziehen, können wir nachhaltige Arbeits- und Lebensbedingungen weltweit schaffen und nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.“

Der Fairtrade-Landkreis Würzburg

Der Landkreis Würzburg darf seit Februar 2016 den Titel "Fairtrade-Landkreis" führen, weil er "auf kommunaler Ebene ein Zeichen für gerechtere Handelsbeziehungen setzt", so der Verein Transfair im Rahmen der Preisverleihung.

Bausteine für den Erhalt der Auszeichnung sind unter anderem der Ausschank von fair gehandeltem Kaffee im Landratsbüro, die Ausgabe von fair gehandeltem Obst oder Schokolade bei Veranstaltungen. Schulen, Vereine und Kirchen im Landkreis verwenden zudem Fairtrade-Produkte und führen Bildungsaktivitäten rund um den fairen Handel durch. Mit diesen kleinen Beiträgen setzt die Kreisverwaltung ein stetes Zeichen, damit die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzentinnen und Produzenten verbessert und deren Armut langfristig bekämpft werden kann.

Weitere Artikel zum Gleichen Thema
nach oben