Mit Ideen aus der Krise

Würzburg bringt Handel und Service in Fahrt

Zwei Monate nach Ausbruch des neuartigen Coronavirus in Wuhan wurden im März 2020 die ersten Fälle von zwei an Covid-19 erkrankten Personen vom Gesundheitsamt mitgeteilt. Bald danach fuhr das öffentliche Leben auch in Würzburg nach und nach herunter: Schulen und Kitas mussten schließen, Freizeit- und Vergnügungsstätten ebenso wie Restaurants, Hotels, körpernahe Dienstleister und Einzelhandel.

Der erneute Shutdown führte dazu, dass viele Unternehmen mit hohen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben und inzwischen mit Existenzängsten konfrontiert sind. Um dem Handel, der Gastronomie und den Dienstleistungsunternehmen unter die Arme zu greifen, gab es in Würzburg zahlreiche lokale Hilfsleistungen. Insbesondere das Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ e.V. setzt sich seit fast einem Jahr ganz besonders für die ansässigen Unternehmen ein und rief eine beträchtliche Anzahl von Kooperationen und Initiativen für die Würzburger Geschäfte ins Leben.

Innovation mit nachhaltigem Touch

Leuchtturmprojekt für Würzburg als Einkaufsstadt und die lokalen Unternehmen ist WüLivery, ein 100% emissionsfreier und nachhaltiger Same-Day-Lieferservice. Gemeinsam mit der Stadt Würzburg und dem Logistikpartner „Radboten“, wurde am 27. November 2020 das Projekt gestartet, medienwirksam amsoegannten Black Friday.

Erst einkaufen, dann liefern lassen

Ursprünglich war die Idee hinter WüLivery, dass sich Kunden ihre während des Einkaufsbummels angesammelten Tüten noch am gleichen Tag bequem an die Haustür – oder Touristen an die Hotelrezeption – liefern lassen können, wenn sie danach noch ins Theater, Restaurant oder Kino gehen wollen. Daneben all jene zu unterstützen, die mit Rad oder ÖPNV in der City unterwegs sind und größere Besorgungen nach Hause bringen müssen. Jedoch war durch die Einschränkungen und Maßnahmen, welche die Corona-Pandemie mit sich brachte, schnell klar, dass WüLivery gerade in dieser Zeit an Relevanz gewinnen wird.

100 Unternehmen nutzen Service von WüLivery

So ist es nun möglich, sich während des Lockdowns bestellte Ware auch von geschlossenen lokalen Geschäften noch am Tag der Bestellung emissionsfrei liefern zu lassen. Mittlerweile nutzen ca. 100 Würzburger Unternehmen den Service von WüLivery und es wurden seit Start über 4000 Bestellungen ausgeliefert. Durch die Unterstützung der Stadt Würzburg war es möglich, WüLivery für Unternehmen und Kunden noch attraktiver zu machen: Ein Zuschuss ermöglicht Lieferungen im Stadtgebiet Würzburg bis auf weiteres für nur 2 Euro statt 4,50 Euro.

Digitale Positionierung und gesteigerte Online-Sichtbarkeit

Auch das Gemeinschaftsprojekt City Blog Würzburg ist eine großartige Aktion des Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ mit inzwischen ca. 300 teilnehmenden Unternehmen aus Würzburgs Zentrum, den Stadtteilen und dem Umland. Ziel des im März 2020 gemeinsam mit dem Medienhaus krick.com aufgelegten Blogs ist die klare digitale Positionierung und gesteigerte Online-Sichtbarkeit der stationären Händler, Gastronomen und Dienstleister. Lokale Unternehmen können mit wenig eigenem Aufwand und fast ohne KnowHow digital entdeckt werden. Hierzu wird die Reichweite regionaler und überregionaler Blogger und Influencer genutzt und über deren Hebelwirkung in den sozialen Medien das Bild der Einkaufsstadt Würzburg präsentiert und gestärkt. Besonders in unseren außergewöhnlichen Zeiten sind die digitale Präsenz und Auffindbarkeit wichtiger denn je.

Vielefältige Initiativen prägen das Stadtmarketing

Neben diesen beiden Premiumprojekten unterstützt „Würzburg macht Spaß“ die lokalen Unternehmen noch mit einer ganzen Fülle weiterer Aktionen und Projekte:

  • Gemeinsam mit der icue medienproduktion und Theo Faulhaber Getränke wurde die Gutscheinwelt Würzburg ins Leben gerufen. Hier wird den ca. 40 teilnehmenden Unternehmen aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung kostenfrei eine Plattform geboten, auf der sie per PayPal oder Sofortüberweisung Gutscheine absetzen und sich so während der Krise schnell und komfortabel Liquidität schaffen können.
  • Medienpartner MainPost und Funkhaus Würzburg 2000 Citygutscheine à 10 Euro an die hiesige Bevölkerung mit dem Ziel, auf den Einkaufsstandort aufmerksam zu machen und der heimischen Wirtschaft beim Neustart zu helfen. Die Gutscheine können in über 220 Würzburger Geschäften und Lokalen eingelöst werden und ziehen einen durchschnittlichen Zusatzumsatz von etwa 18 Euro nach sich.
  • Gemeinsam mit der Firma „Livinguard“ lancierte „Würzburg macht Spaß“ im vergangenen Sommer die Kampagne „Würzburg virenfrei“ und verschenkte sog. Care-Kits im Wert von 150.000 Euro mit Gesichtsmasken, Handschuhen, T-Shirts und Schürzen aus virensicherem Material an 50 Würzburger Unternehmen.
  • Während des vergangenen wie auch des aktuellen Lockdowns fragt „Würzburg macht Spaß“ regelmäßig die Öffnungszeiten bzw. Erreichbarkeiten der Würzburger Unternehmen und die derzeit angeboten Services wie click&collect, to-go, Lieferservices, Reparaturservices etc. ab. Die so gesammelten Informationen werden an die Medienpartner zur Veröffentlichung weitergeleitet als auch auf der Website des Stadtmarketing veröffentlicht.
  • Über seinen Newsletter informiert „Würzburg macht Spaß“ nicht nur regelmäßig über die aktuellen unternehmensrelevanten Entscheidungen und Neuregelungen von Bundes- und Staatsregierung zur Corona-Pandemie, sondern vermittelt über seine Kontakte auch dringend benötigtes und auf dem Markt oft kaum verfügbares Hygienematerial von Herstellern und Importeuren zu den Unternehmen. Neben Desinfektionsmitteln, -sprays, -tüchern, Hygieneduschen und Gesichtsschutz organisierte das Stadtmarketing z.B. im April 2020 40.000 FFP2-Masken für den Katastrophenschutz und ganz aktuell nach dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, dass das Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel ab dem 18.01.2021 verpflichtend sei, innerhalb von nur zwei Tagen 60.000 FFP2-Masken für Unternehmen und deren Mitarbeiter im Wirtschaftsraum Würzburg zum Selbstkostenpreis.
  • Nicht zuletzt ruft „Würzburg macht Spaß“ die Bevölkerung über seine Social-Media-Kanäle und Medienarbeit regelmäßig zur Unterstützung der lokalen Unternehmen durch Einkauf und Bestellung im Wirtschaftsraum Würzburg unter Beachtung der jeweils gültigen Hygieneund Abstandsregeln auf, mahnt jedoch zugleich über seinen Vorstandssitz im Stadtmarketing-Berufsverband AKCS die Bayerische Staatsregierung, LockdownEntscheidungen auszudifferenzieren und für schnelle, unbürokratische und ankommende Überbrückungshilfen zu sorgen, um ein Sterben der heimischen Unternehmen und damit ein Aussterben der Innenstädte zu verhindern.
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Der erneute Shutdown führte dazu, dass viele Unternehmen mit hohen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben und inzwischen mit Existenzängsten konfrontiert sind. Um dem Handel, der Gastronomie und den Dienstleistungsunternehmen unter die Arme zu greifen, gab es in Würzburg zahlreiche lokale Hilfsleistungen. Insbesondere das Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ e.V. setzt sich seit fast einem Jahr ganz besonders für die ansässigen Unternehmen ein und rief eine beträchtliche Anzahl von Kooperationen und Initiativen für die Würzburger Geschäfte ins Leben.

Innovation mit nachhaltigem Touch

Leuchtturmprojekt für Würzburg als Einkaufsstadt und die lokalen Unternehmen ist WüLivery, ein 100% emissionsfreier und nachhaltiger Same-Day-Lieferservice. Gemeinsam mit der Stadt Würzburg und dem Logistikpartner „Radboten“, wurde am 27. November 2020 das Projekt gestartet, medienwirksam amsoegannten Black Friday.

Erst einkaufen, dann liefern lassen

Ursprünglich war die Idee hinter WüLivery, dass sich Kunden ihre während des Einkaufsbummels angesammelten Tüten noch am gleichen Tag bequem an die Haustür – oder Touristen an die Hotelrezeption – liefern lassen können, wenn sie danach noch ins Theater, Restaurant oder Kino gehen wollen. Daneben all jene zu unterstützen, die mit Rad oder ÖPNV in der City unterwegs sind und größere Besorgungen nach Hause bringen müssen. Jedoch war durch die Einschränkungen und Maßnahmen, welche die Corona-Pandemie mit sich brachte, schnell klar, dass WüLivery gerade in dieser Zeit an Relevanz gewinnen wird.

100 Unternehmen nutzen Service von WüLivery

So ist es nun möglich, sich während des Lockdowns bestellte Ware auch von geschlossenen lokalen Geschäften noch am Tag der Bestellung emissionsfrei liefern zu lassen. Mittlerweile nutzen ca. 100 Würzburger Unternehmen den Service von WüLivery und es wurden seit Start über 4000 Bestellungen ausgeliefert. Durch die Unterstützung der Stadt Würzburg war es möglich, WüLivery für Unternehmen und Kunden noch attraktiver zu machen: Ein Zuschuss ermöglicht Lieferungen im Stadtgebiet Würzburg bis auf weiteres für nur 2 Euro statt 4,50 Euro.

Digitale Positionierung und gesteigerte Online-Sichtbarkeit

Auch das Gemeinschaftsprojekt City Blog Würzburg ist eine großartige Aktion des Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“ mit inzwischen ca. 300 teilnehmenden Unternehmen aus Würzburgs Zentrum, den Stadtteilen und dem Umland. Ziel des im März 2020 gemeinsam mit dem Medienhaus krick.com aufgelegten Blogs ist die klare digitale Positionierung und gesteigerte Online-Sichtbarkeit der stationären Händler, Gastronomen und Dienstleister. Lokale Unternehmen können mit wenig eigenem Aufwand und fast ohne KnowHow digital entdeckt werden. Hierzu wird die Reichweite regionaler und überregionaler Blogger und Influencer genutzt und über deren Hebelwirkung in den sozialen Medien das Bild der Einkaufsstadt Würzburg präsentiert und gestärkt. Besonders in unseren außergewöhnlichen Zeiten sind die digitale Präsenz und Auffindbarkeit wichtiger denn je.

Vielefältige Initiativen prägen das Stadtmarketing

Neben diesen beiden Premiumprojekten unterstützt „Würzburg macht Spaß“ die lokalen Unternehmen noch mit einer ganzen Fülle weiterer Aktionen und Projekte:

  • Gemeinsam mit der icue medienproduktion und Theo Faulhaber Getränke wurde die Gutscheinwelt Würzburg ins Leben gerufen. Hier wird den ca. 40 teilnehmenden Unternehmen aus Handel, Gastronomie und Dienstleistung kostenfrei eine Plattform geboten, auf der sie per PayPal oder Sofortüberweisung Gutscheine absetzen und sich so während der Krise schnell und komfortabel Liquidität schaffen können.
  • Medienpartner MainPost und Funkhaus Würzburg 2000 Citygutscheine à 10 Euro an die hiesige Bevölkerung mit dem Ziel, auf den Einkaufsstandort aufmerksam zu machen und der heimischen Wirtschaft beim Neustart zu helfen. Die Gutscheine können in über 220 Würzburger Geschäften und Lokalen eingelöst werden und ziehen einen durchschnittlichen Zusatzumsatz von etwa 18 Euro nach sich.
  • Gemeinsam mit der Firma „Livinguard“ lancierte „Würzburg macht Spaß“ im vergangenen Sommer die Kampagne „Würzburg virenfrei“ und verschenkte sog. Care-Kits im Wert von 150.000 Euro mit Gesichtsmasken, Handschuhen, T-Shirts und Schürzen aus virensicherem Material an 50 Würzburger Unternehmen.
  • Während des vergangenen wie auch des aktuellen Lockdowns fragt „Würzburg macht Spaß“ regelmäßig die Öffnungszeiten bzw. Erreichbarkeiten der Würzburger Unternehmen und die derzeit angeboten Services wie click&collect, to-go, Lieferservices, Reparaturservices etc. ab. Die so gesammelten Informationen werden an die Medienpartner zur Veröffentlichung weitergeleitet als auch auf der Website des Stadtmarketing veröffentlicht.
  • Über seinen Newsletter informiert „Würzburg macht Spaß“ nicht nur regelmäßig über die aktuellen unternehmensrelevanten Entscheidungen und Neuregelungen von Bundes- und Staatsregierung zur Corona-Pandemie, sondern vermittelt über seine Kontakte auch dringend benötigtes und auf dem Markt oft kaum verfügbares Hygienematerial von Herstellern und Importeuren zu den Unternehmen. Neben Desinfektionsmitteln, -sprays, -tüchern, Hygieneduschen und Gesichtsschutz organisierte das Stadtmarketing z.B. im April 2020 40.000 FFP2-Masken für den Katastrophenschutz und ganz aktuell nach dem Beschluss der Bayerischen Staatsregierung, dass das Tragen von FFP2-Masken im öffentlichen Nahverkehr und im Einzelhandel ab dem 18.01.2021 verpflichtend sei, innerhalb von nur zwei Tagen 60.000 FFP2-Masken für Unternehmen und deren Mitarbeiter im Wirtschaftsraum Würzburg zum Selbstkostenpreis.
  • Nicht zuletzt ruft „Würzburg macht Spaß“ die Bevölkerung über seine Social-Media-Kanäle und Medienarbeit regelmäßig zur Unterstützung der lokalen Unternehmen durch Einkauf und Bestellung im Wirtschaftsraum Würzburg unter Beachtung der jeweils gültigen Hygieneund Abstandsregeln auf, mahnt jedoch zugleich über seinen Vorstandssitz im Stadtmarketing-Berufsverband AKCS die Bayerische Staatsregierung, LockdownEntscheidungen auszudifferenzieren und für schnelle, unbürokratische und ankommende Überbrückungshilfen zu sorgen, um ein Sterben der heimischen Unternehmen und damit ein Aussterben der Innenstädte zu verhindern.
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