BayBG

Zahl der Beteiligungspartner steigt auf 497 Unternehmen

Foto BayBG

BayBG in Unterfranken bei 36 Unternehmen engagiert.

Die BayBG Bayerische Beteiligungsgesellschaft mbH, München, hat sich in ihrem Geschäftsjahr 2013/2014 bei 99 Unternehmen (Vorjahr: 93) mit 41,7 Mio. Euro (Vorjahr: 44,1 Mio. Euro) neu mit Beteiligungskapital engagiert. Die Zahl der Beteiligungsunternehmen stieg damit auf 497 Unternehmen (Vorjahr: 481), in die die BayBG insgesamt 315,1 Mio. Euro (Vorjahr: 321,5 Mio. Euro) investiert hat, so die BayBG bei der Vorstellung ihrer Jahresbilanz in München (09.04.).

In Unterfranken ist die BayBG aktuell bei 36 Unternehmen aller Branchen engagiert, darunter der Automobilzulieferer IFSYS Integrated Feeding Systems GmbH, Großbardorf, das Modedesigunternehmen ottoundehrlich GmbH, Giebelstadt, oder die va-Q-tec AG, Würzburg. 

„Insgesamt setzt sich der Trend zunehmender Neuabschlüsse weiter fort. Belief sich die Zahl der Neuengagements 2010 noch auf 78 Unternehmen, sind es jetzt 99 neue Engagements“, resümierte Sonnfried Weber, Sprecher der BayBG-Geschäftsführung, : „Auch der etwas kleinere Mittelstand entdecke Beteiligungskapital immer mehr als Finanzierungsalternative für sich. Im Durchschnitt ist die BayBG, die stille und offene Beteiligungen von 10.000 Euro bis zu 7 Mio. Euro anbietet, mit 630.000 Euro pro Beteiligungsunternehmen engagiert, bei zwei Drittel der Unternehmen überschreitet das Engagement nicht die 500.000-Euro-Grenze. Das zeige die konsequente Mittelstandsorientierung der BayBG, deren Beteiligungsnehmer mit circa 50.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 8,9 Mrd. Euro realisieren. „Diese Zahlen belegen nicht nur die betriebswirtschaftliche, sondern auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der BayBG“, betont Weber.

Keine Konkurrenz zu Banken

Auch wenn die Banken derzeit Kredite sehr offensiv vergeben, sieht sich die BayBG nicht als unmittelbare Konkurrenz zu den Kreditinstituten, sondern als Partner. „Beteiligungskapital ist kein Kredit, es hat eine ganz andere Qualität. Es steht ohne dingliche Sicherheiten im Risiko, erhöht die Bonität der Unternehmen und verringert so das Risiko der Banken. Somit werden mit Beteiligungskapital vielfach erst die Voraussetzungen für einen Kredit geschaffen. „Diese Vorteile wissen Unternehmen wie Banken zu schätzen“, so Weber und zitiert die GfK-Imagestudie 2014, die eine rekordverdächtige Kundenzufriedenheit zum Ergebnis hatte: 75 Prozent würden die BayBG sofort weiterempfehlen, nur 2 Prozent äußerten sich kritisch. „Das ist einer der besten Werte“, so die GfK, „den wir jemals gemessen haben“.

Der Schwerpunkt der BayBG-Engagements lag auch im vergangenen Jahr wieder auf der Finanzierung von Wachstumsprojekten, z.B. Kapazitätserweiterungen, die Einführung neuer Produkte oder die Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie. Rund die Hälfte, über 20 Mio. Euro, der Neuengagements entfielen auf solche Wachstumsfinanzierungen. So engagierte sich die BayBG bei der niederbayerischen HAIX GmbH, Mainburg, deren Sicherheitsschuhe u.a. die Feuerwehr von Manhattan bei ihren Einsätzen trägt.

Rekordjahr für den Bereich Unternehmensnachfolge

Ein Rekordjahr hat der Bereich Unternehmensnachfolge realisiert, der insbesondere für Management-Buy-outs (MBO) oder Management-Buy-ins (MBI) steht: 9 Mio. Euro wurden neu in mehrere Unternehmen investiert, z.B. in die Oberpfälzer PEKU Folien GmbH, Neumarkt. Die BayBG realisierte ebenso Venture Capital-Investments, so zum Beispiel bei dem oberbayerischen Arzneimittelhersteller AMW GmbH, Warngau.

Neben den Neuengagements vermeldet die BayBG auch einige erfolgreiche Exits. So hat zum Beispiel die an der London Stock Exchange gelistete Vectura Group plc das Medizintechnikunternehmen Activaero gekauft. Die BayBG war 2005 der erste institutionelle Investor bei dem Start-up-Unternehmen.

Die BayBG biete auch in Zukunft mit ihrer industrie- und bankenneutralen Aufstellung eine langfristige, krisenunabhängige Finanzierung, so Weber. Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2014/2015 hätten sich zufriedenstellend entwickelt, die BayBG rechne daher auch für das laufende Jahr mit Neuabschlüssen von rund 40 Mio. Euro.

Die BayBG

Die BayBG ist einer der größten Beteiligungskapitalgeber für den Mittelstand. Sie ist aktuell bei rund 500 Unternehmen mit über 300 Mio. Euro engagiert. Mit ihren Beteiligungen und Venture Capital Investments ermöglicht die BayBG Start-ups und mittelständischen Unternehmen die Umsetzung von Innovations- und Wachstumsvorhaben, die Regelung eines Gesellschafterwechsels oder der Unternehmensnachfolge, die Optimierung der Kapitalstruktur sowie die Umsetzung von Turnaround-Projekten. Neben der LfA Förderbank Bayern zählen Sparkassen, Privat- und Genossenschaftsbanken sowie Kammern und Verbände zu den Gesellschaftern der BayBG.

www.baybg.de

Im Bild (v.l.) Dr. Sonnfried Weber, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Peter Pauli.

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In Unterfranken ist die BayBG aktuell bei 36 Unternehmen aller Branchen engagiert, darunter der Automobilzulieferer IFSYS Integrated Feeding Systems GmbH, Großbardorf, das Modedesigunternehmen ottoundehrlich GmbH, Giebelstadt, oder die va-Q-tec AG, Würzburg. 

„Insgesamt setzt sich der Trend zunehmender Neuabschlüsse weiter fort. Belief sich die Zahl der Neuengagements 2010 noch auf 78 Unternehmen, sind es jetzt 99 neue Engagements“, resümierte Sonnfried Weber, Sprecher der BayBG-Geschäftsführung, : „Auch der etwas kleinere Mittelstand entdecke Beteiligungskapital immer mehr als Finanzierungsalternative für sich. Im Durchschnitt ist die BayBG, die stille und offene Beteiligungen von 10.000 Euro bis zu 7 Mio. Euro anbietet, mit 630.000 Euro pro Beteiligungsunternehmen engagiert, bei zwei Drittel der Unternehmen überschreitet das Engagement nicht die 500.000-Euro-Grenze. Das zeige die konsequente Mittelstandsorientierung der BayBG, deren Beteiligungsnehmer mit circa 50.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 8,9 Mrd. Euro realisieren. „Diese Zahlen belegen nicht nur die betriebswirtschaftliche, sondern auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der BayBG“, betont Weber.

Keine Konkurrenz zu Banken

Auch wenn die Banken derzeit Kredite sehr offensiv vergeben, sieht sich die BayBG nicht als unmittelbare Konkurrenz zu den Kreditinstituten, sondern als Partner. „Beteiligungskapital ist kein Kredit, es hat eine ganz andere Qualität. Es steht ohne dingliche Sicherheiten im Risiko, erhöht die Bonität der Unternehmen und verringert so das Risiko der Banken. Somit werden mit Beteiligungskapital vielfach erst die Voraussetzungen für einen Kredit geschaffen. „Diese Vorteile wissen Unternehmen wie Banken zu schätzen“, so Weber und zitiert die GfK-Imagestudie 2014, die eine rekordverdächtige Kundenzufriedenheit zum Ergebnis hatte: 75 Prozent würden die BayBG sofort weiterempfehlen, nur 2 Prozent äußerten sich kritisch. „Das ist einer der besten Werte“, so die GfK, „den wir jemals gemessen haben“.

Der Schwerpunkt der BayBG-Engagements lag auch im vergangenen Jahr wieder auf der Finanzierung von Wachstumsprojekten, z.B. Kapazitätserweiterungen, die Einführung neuer Produkte oder die Umsetzung einer Internationalisierungsstrategie. Rund die Hälfte, über 20 Mio. Euro, der Neuengagements entfielen auf solche Wachstumsfinanzierungen. So engagierte sich die BayBG bei der niederbayerischen HAIX GmbH, Mainburg, deren Sicherheitsschuhe u.a. die Feuerwehr von Manhattan bei ihren Einsätzen trägt.

Rekordjahr für den Bereich Unternehmensnachfolge

Ein Rekordjahr hat der Bereich Unternehmensnachfolge realisiert, der insbesondere für Management-Buy-outs (MBO) oder Management-Buy-ins (MBI) steht: 9 Mio. Euro wurden neu in mehrere Unternehmen investiert, z.B. in die Oberpfälzer PEKU Folien GmbH, Neumarkt. Die BayBG realisierte ebenso Venture Capital-Investments, so zum Beispiel bei dem oberbayerischen Arzneimittelhersteller AMW GmbH, Warngau.

Neben den Neuengagements vermeldet die BayBG auch einige erfolgreiche Exits. So hat zum Beispiel die an der London Stock Exchange gelistete Vectura Group plc das Medizintechnikunternehmen Activaero gekauft. Die BayBG war 2005 der erste institutionelle Investor bei dem Start-up-Unternehmen.

Die BayBG biete auch in Zukunft mit ihrer industrie- und bankenneutralen Aufstellung eine langfristige, krisenunabhängige Finanzierung, so Weber. Die ersten Monate des Geschäftsjahres 2014/2015 hätten sich zufriedenstellend entwickelt, die BayBG rechne daher auch für das laufende Jahr mit Neuabschlüssen von rund 40 Mio. Euro.

Die BayBG

Die BayBG ist einer der größten Beteiligungskapitalgeber für den Mittelstand. Sie ist aktuell bei rund 500 Unternehmen mit über 300 Mio. Euro engagiert. Mit ihren Beteiligungen und Venture Capital Investments ermöglicht die BayBG Start-ups und mittelständischen Unternehmen die Umsetzung von Innovations- und Wachstumsvorhaben, die Regelung eines Gesellschafterwechsels oder der Unternehmensnachfolge, die Optimierung der Kapitalstruktur sowie die Umsetzung von Turnaround-Projekten. Neben der LfA Förderbank Bayern zählen Sparkassen, Privat- und Genossenschaftsbanken sowie Kammern und Verbände zu den Gesellschaftern der BayBG.

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Im Bild (v.l.) Dr. Sonnfried Weber, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer Peter Pauli.

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