Photovoltaikanlagen Stenger GmbH

Photovoltaik, eine lohnenswerte Investition

Als Experte für schlüsselfertige, hocheffiziente Photovoltaik­anlagen hat sich die Firma Photovoltaikanlagen Stenger GmbH aus Krommenthal (Lkrs. Main-Spessart), einen Namen gemacht. In den letzten ­Jahren­ ­spezialisierte sich die Firma vermehrt auf großindustrielle Anlagen, mit denen jährliche Renditen im zweistelligen Prozentbereich bei einer staatlich garantierten Laufzeit von 20 Jahren erzielt werden.

Herr Stenger, Sie planen und installieren für Kunden schlüsselferti­ge PV-Anlagen. Was genau bedeutet das?

Michael Stenger: Für unsere Kunden planen und installieren wir PV-Anlagen, die genau auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst sind. Je nach der zur Verfügung stehenden Fläche, ob Dach, Fassade oder Freifläche, wird jede Anlage kundenspezifisch geplant und ausgelegt. Hier binden wir den Kunden von Beginn an in den Planungsprozess mit ein und reagieren auf die entsprechenden Anforderungen und Wünsche. Aufgrund unserer 15jährigen Firmengeschichte können wir hierbei auf eine große Erfahrung zurückgreifen und jedem Kunden seine Ideallösung bieten.

Es herrscht immer wieder die Meinung, dass sich eine PV-Anlage aufgrund der stark ge­­sun­kenen Förderung finanziell nicht mehr lohnt. Wie beurteilen Sie diese Aussage?

Stenger: Da wir mit unserer Firma auch selbst auf angemieteten Dach- oder Freiflächen in PV-Anlagen investieren, kann ich diese Aussage widerlegen. Eine Photovoltaikanlage ist nach wie vor eine lohnende Investition, die ohne Weiteres eine Rendite von 7 bis 15 Prozent pro Jahr abwerfen kann. Dies erscheint bei der aktuellen Zinssituation sicherlich etwas übertrieben, wenn nicht gar unglaubwürdig, ist aber mit entsprechenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen, welche für jedes unserer Projekte individuell erstellt und beigelegt werden, zu belegen. Auf unserer Website www.photovoltaikanlagen-stenger.de finden Sie beispielsweise zwei Musterrechnungen, aus denen Sie eine durchschnittliche Rendite entnehmen können. Grundsätzlich lässt sich sagen: je höher die Eigenverbrauchsquote, desto rentabler die PV-Anlage. Bei den aktuellen PV-Preisen beträgt der Gestehungspreis einer kWh-Strom bei Großanlagen etwa 7 bis 8 Cent inkl. der anteilig zu zahlenden EEG-Umlage. Dieser Preis ist für die gesamte Laufzeit der Anlage von mindestens 20 bis 25 Jahre gedeckelt. Das ist doch deutlich weniger als die 17 bis 20 Cent, die heute in etwa im gewerblichen Bereich für Strom bezahlt werden. Und hier stehen die Tendenzen klar auf steigende Preise. Und was neben dem finanziellen Aspekt nicht vergessen werden sollte, ist natürlich auch der beachtliche Beitrag in den Umweltschutz, den man mit solch einer Anlage leistet. Sollte ein interessierter Leser übrigens eine Dach- oder eine Freifläche zur Verfügung haben, möchte aber die Investition in eine PV-Anlage nicht selbst stemmen, kann er uns gerne ansprechen. Wir sind immer auf der Suche nach weiteren Flächen, um diese anzumieten.

Viele Unternehmen haben zusätzlich zur Wirtschaftlichkeit weitere Bedenken im Bereich PV-Technik. Stichworte wie „Brandschutz“, „Statik“, oder „undichte Dächer“ sind immer wieder ein Thema.

Stenger: Ich kann verstehen, dass viele Unternehmer und Flächenbesitzer besorgt an das Thema Photovoltaik herangehen, da die Presse in den letzten Jahren nicht die Beste PR für diese Art der Energieerzeugung geleistet hat und oft auch nur von den „negativen Vorfällen“ berichtet. Obwohl es mittlerweile ca. 1,6 Mio. PV-Anlagen in Deutschland gibt, ist die Zahl der „Vorfälle“ allerdings verschwindend gering.

Beim Thema Brandschutz hat sich in den letzten Jahre sehr viel getan. Die Feuerwehren werden auf diesem Sektor intensiv geschult und ausgerüstet, zusätzlich natürlich zu den bautechnischen Voraussetzungen, die eine Anlage im Brandschutz erfüllen muss und stetig verbessert wird.

Hinsichtlich der Statik oder möglicher undichter Dächer kann ich ebenfalls Entwarnung geben. Wir hatten in 15 Jahren noch kein einziges Dach, welches durch eine PV-Anlage undicht wurde. Und das bei über hunderttausend installierten Modulen.

Sie haben sich auf den großindustriellen Sektor spezialisiert. Was versteht man hierunter?

Stenger: Nach den Anfangsjahren, die wir überwiegend im Privatkundengeschäft verbracht haben, sind ab 2009 immer mehr Anfragen aus dem Gewerbekundenbereich mit großen Produktions- und Lagerstätten gekommen. Da jedes Unternehmen mit den Herausforderungen wächst, haben auch wir uns diesen gestellt und nach und nach immer größere Anlagen geplant und realisiert. Wir sind quasi in die Anforderungen der großindustriellen Anlagen hineingewachsen. Anfangs lagen die realisierten Projekte noch im zwei- bzw. unteren dreistelligen kWp-Bereich, mittlerweile planen und installieren wir Anlagen im MWp-Bereich. Für WISAG realisieren wir z.B. momentan eine der größten Aufdachanlagen Deutschlands in der Nähe von Dresden mit einer Leistung von 2.000 kWp. Das sind etwa 6500 Module. Wir haben uns im Gewerbekundenbereich etabliert und genießen einen guten Ruf. Das zeugt von der hohen Qualität, die unsere Anlagen bei Kunden wie Engelbert Strauss, der Hunger Unternehmensgruppe oder Schaeffler liefern. Für viele dieser Großunternehmen haben wir anschließend über die Jahre an weiteren Standorten PV-Anlagen installiert. Das zeigt, dass unsere Kunden von uns überzeugt sind.

Wie wird sich Ihrer Meinung nach die PV-Technik in den nächsten Jahren entwickeln?

Stenger: Aus meiner Sicht ist die Technik schon heute absolut ausgereift und wird sich in den kommenden Jahren mit den technologischen Weiterentwicklungen perfekt ergänzen. Themen wie die Elektromobilität oder dezentrale Energieversorgung sind hier beispielhaft zu nennen. Viele Unternehmen haben Fachkräftemangel und suchen gezielt nach Möglichkeiten, ihr Unternehmen für Mitarbeiter interessant zu machen. Eine Idee ist hierbei, die Fahrzeugflotte auf E-Autos umzustellen und den Mitarbeitern die Möglichkeit einzuräumen günstigen Photovoltaikstrom zu tanken. Ergänzend dazu ist die Nutzung der Autobatterie als Speicher für das Wohnhaus ein sehr spannendes Thema. Die Liste der Möglichkeiten und aktuellen Forschungsprojekten ließe sich hier noch um einiges erweitern, allerdings würde dies leider den Rahmen des Interviews sprengen.

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