Martina Hemrich

Mit Coaching zum Traumjob

In seinem persönlichen Traumjob arbeiten zu können ist für uns alle eine schöne Vorstellung. Die Realität sieht jedoch in vielen Fällen anders aus. Denn das Berufsleben besteht nicht nur darin, seine Träume zu verwirklichen – an erster Stelle steht für die Meisten von uns das Geldverdienen. Damit der Beruf nicht nur eine pekuniäre Angelegenheit bleibt, sondern zur Berufung wird, verrät Martina Hemrich von der Würzburger Personalberatung Beckhäuser Personal & Lösungen, wie Coaching den Weg zum Traumjob ebnen kann.

  1. In welchen Fällen empfehlen Sie ein Coaching?
    Coaching empfiehlt sich immer, wenn sich ein Wunsch nach Veränderung einstellt. Dies merken wir, wenn wir uns längere Zeit mit einer Situation unwohl fühlen, unzufrieden sind, gereizt und dünnhäutig reagieren, oder – im Extremfall – sogar körperlich krank werden. So lange sollte man jedoch nicht warten, um sich Unterstützung durch eine*n Coach zu gönnen oder selbst etwas an der Situation zu ändern. Unzufriedenheit ist ein recht guter Indikator, denn sie zeigt uns, dass der innere Frieden gestört ist. Dann ist es Zeit für Klärung.
  2. Woran erkenne ich, was das richtige Coaching für mich ist und welcher Coach zu mir passt?
    Wichtig ist, dass der/die Coach Ihnen liegt. Also, dass die Chemie zwischen Ihnen stimmt. Das merken Menschen schnell selbst. Es bedeutet jedoch nicht, dass zwischen Coach und Coachee immer Friede Freude Eierkuchen-Stimmung herrscht. Ein*e Coach wird Sie fordern, indem sie auch mal unbequeme Fragen stellt und Erkenntnisse so auf den Punkt bringt, dass Sie künftig mit mehr Klarheit damit umgehen können.
  3. Wie kann man sich auf ein Coaching vorbereiten?
    Führen Sie ein Tagebuch. Notieren Sie Gedanken, Gefühle und Erlebnisse, die Sie im Alltag beschäftigen. Im Coaching-Setting vergessen Coachees oft, was sie außerhalb belastet.
  4. Wie spielt sich ein Coaching ab bzw. welche Schritte geht man während des Prozesses?
    Meist gestalte ich das Coaching wie einen klassischen Projekt-Prozess: Ist-Analyse („Was ist das Problem?“) – Soll-Analyse („was wünschen Sie sich statt des Problems?“) – Intervention (Einsatz einer geeigneten Coaching-Methode) – Abschluss („Haben wir das Ziel erreicht?“ mit evtl. Inspirationen für zur Integration der neuen Verhaltensweise). Die Auswahl der geeigneten Coachingmethode hängt dabei von mehreren Komponenten ab: mit wem mache ich das Coaching? Wie geht es diesem Menschen gerade? Welche Bedürfnisse hat er gerade? Welches Thema bringt sie mit? Was will sie erreichen? Um dabei flexibel auf die Coachees reagieren zu können, braucht es einen gut bestückten Werkzeugkoffer mit einer großen Auswahl an Coaching-Methoden.
    Ganz besonders viel Aufmerksamkeit richte ich auf die Zieldefinition (Soll-Analyse). Ein gutes Ziel ist beim Coaching schon die halbe Miete. Die Zieldefinition nimmt bei meiner Arbeit oft die erste Sitzung in Anspruch. Der Weg hin zum Ziel ergibt sich dann leichter. Auch ist es mir sehr wichtig, ein einmal definiertes Ziel immer wieder zu überprüfen: Ziele können sich im Laufe eines Coaching-Prozesses verändern. Das ist auch in Ordnung. Meine Aufgabe ist es, das durch meine Arbeit aufzudecken und dabei zu unterstützen, dass das Ziel wirklich zu Ihnen passt.
  5. Was ist Ihr persönliches Lieblings-/Spezialgebiet?
    Hilfe zur Selbsthilfe ist mein größtes Anliegen. Ich wende eine Vielzahl von Methoden an, die meine Coachees auch ohne mich für sich selbst nutzen können. Schließlich ist jede Person die Expertin für ihre Anliegen. Auch im Hinblick auf den nächsten beruflichen Schritt.
  6. Was war bisher Ihr größter Coaching-Erfolg?
    Eine unbequeme Frage ist das;-). Man könnte meinen, ein Coach hätte sie sich ausgedacht. Es mag paradox klingen, aber es ist für mich immer ein großer Erfolg, wenn meine Coaching-Kund*innen nach wenigen Terminen mit mir ihren Weg wieder selbstständig fortsetzen. Meine Begleitung hat ihnen dann die passenden Inspirationen und Impulse gegeben, um selbstbewusst mit ihren eigenen Ideen für eine Veränderung, ob beruflich oder privat, weitergehen zu können. Darüber freue ich mich dann jedes Mal.

Wissenswertes zur Person

Martina Hemrich ist Business Coach & Wirtschaftsmediatorin. Sie verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung, Beraterin und Trainerin in der Verlags- und IT-Branche. Weiterbildungen absolvierte sie zum Systemischen Business Coach, NLP- Master und in der Wirtschaftsmediation (BMWA zertifizierte Ausbildung). Außerdem ist sie Kommunikations- und Führungskompetenztrainerin. Sie bietet Beratung, Training und Coaching zum Umgang mit Konflikten und Mitarbeiterführung an.

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Martina Hemrich

Mit Coaching zum Traumjob

In seinem persönlichen Traumjob arbeiten zu können ist für uns alle eine schöne Vorstellung. Die Realität sieht jedoch in vielen Fällen anders aus. Denn das Berufsleben besteht nicht nur darin, seine Träume zu verwirklichen – an erster Stelle steht für die Meisten von uns das Geldverdienen. Damit der Beruf nicht nur eine pekuniäre Angelegenheit bleibt, sondern zur Berufung wird, verrät Martina Hemrich von der Würzburger Personalberatung Beckhäuser Personal & Lösungen, wie Coaching den Weg zum Traumjob ebnen kann.

  1. In welchen Fällen empfehlen Sie ein Coaching?
    Coaching empfiehlt sich immer, wenn sich ein Wunsch nach Veränderung einstellt. Dies merken wir, wenn wir uns längere Zeit mit einer Situation unwohl fühlen, unzufrieden sind, gereizt und dünnhäutig reagieren, oder – im Extremfall – sogar körperlich krank werden. So lange sollte man jedoch nicht warten, um sich Unterstützung durch eine*n Coach zu gönnen oder selbst etwas an der Situation zu ändern. Unzufriedenheit ist ein recht guter Indikator, denn sie zeigt uns, dass der innere Frieden gestört ist. Dann ist es Zeit für Klärung.
  2. Woran erkenne ich, was das richtige Coaching für mich ist und welcher Coach zu mir passt?
    Wichtig ist, dass der/die Coach Ihnen liegt. Also, dass die Chemie zwischen Ihnen stimmt. Das merken Menschen schnell selbst. Es bedeutet jedoch nicht, dass zwischen Coach und Coachee immer Friede Freude Eierkuchen-Stimmung herrscht. Ein*e Coach wird Sie fordern, indem sie auch mal unbequeme Fragen stellt und Erkenntnisse so auf den Punkt bringt, dass Sie künftig mit mehr Klarheit damit umgehen können.
  3. Wie kann man sich auf ein Coaching vorbereiten?
    Führen Sie ein Tagebuch. Notieren Sie Gedanken, Gefühle und Erlebnisse, die Sie im Alltag beschäftigen. Im Coaching-Setting vergessen Coachees oft, was sie außerhalb belastet.
  4. Wie spielt sich ein Coaching ab bzw. welche Schritte geht man während des Prozesses?
    Meist gestalte ich das Coaching wie einen klassischen Projekt-Prozess: Ist-Analyse („Was ist das Problem?“) – Soll-Analyse („was wünschen Sie sich statt des Problems?“) – Intervention (Einsatz einer geeigneten Coaching-Methode) – Abschluss („Haben wir das Ziel erreicht?“ mit evtl. Inspirationen für zur Integration der neuen Verhaltensweise). Die Auswahl der geeigneten Coachingmethode hängt dabei von mehreren Komponenten ab: mit wem mache ich das Coaching? Wie geht es diesem Menschen gerade? Welche Bedürfnisse hat er gerade? Welches Thema bringt sie mit? Was will sie erreichen? Um dabei flexibel auf die Coachees reagieren zu können, braucht es einen gut bestückten Werkzeugkoffer mit einer großen Auswahl an Coaching-Methoden.
    Ganz besonders viel Aufmerksamkeit richte ich auf die Zieldefinition (Soll-Analyse). Ein gutes Ziel ist beim Coaching schon die halbe Miete. Die Zieldefinition nimmt bei meiner Arbeit oft die erste Sitzung in Anspruch. Der Weg hin zum Ziel ergibt sich dann leichter. Auch ist es mir sehr wichtig, ein einmal definiertes Ziel immer wieder zu überprüfen: Ziele können sich im Laufe eines Coaching-Prozesses verändern. Das ist auch in Ordnung. Meine Aufgabe ist es, das durch meine Arbeit aufzudecken und dabei zu unterstützen, dass das Ziel wirklich zu Ihnen passt.
  5. Was ist Ihr persönliches Lieblings-/Spezialgebiet?
    Hilfe zur Selbsthilfe ist mein größtes Anliegen. Ich wende eine Vielzahl von Methoden an, die meine Coachees auch ohne mich für sich selbst nutzen können. Schließlich ist jede Person die Expertin für ihre Anliegen. Auch im Hinblick auf den nächsten beruflichen Schritt.
  6. Was war bisher Ihr größter Coaching-Erfolg?
    Eine unbequeme Frage ist das;-). Man könnte meinen, ein Coach hätte sie sich ausgedacht. Es mag paradox klingen, aber es ist für mich immer ein großer Erfolg, wenn meine Coaching-Kund*innen nach wenigen Terminen mit mir ihren Weg wieder selbstständig fortsetzen. Meine Begleitung hat ihnen dann die passenden Inspirationen und Impulse gegeben, um selbstbewusst mit ihren eigenen Ideen für eine Veränderung, ob beruflich oder privat, weitergehen zu können. Darüber freue ich mich dann jedes Mal.

Wissenswertes zur Person

Martina Hemrich ist Business Coach & Wirtschaftsmediatorin. Sie verfügt über 20 Jahre Berufserfahrung als Projektleitung, Beraterin und Trainerin in der Verlags- und IT-Branche. Weiterbildungen absolvierte sie zum Systemischen Business Coach, NLP- Master und in der Wirtschaftsmediation (BMWA zertifizierte Ausbildung). Außerdem ist sie Kommunikations- und Führungskompetenztrainerin. Sie bietet Beratung, Training und Coaching zum Umgang mit Konflikten und Mitarbeiterführung an.

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