Tagen in Mainfranken

Höhenrausch im Mainfrankentourismus?

2018 war erneut ein gutes Jahr für die mainfränkische Tourismusbranche, wie neue Zahlen der amtlichen Statistik belegen: die Region erreichte mit rund 6,3 Millionen Übernachtungen ein leichtes Plus von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Vergleicht man die Übernachtungszahlen in den Landkreisen, zeigen sich bei den grundlegenden Strukturen im regionalen Tourismus nur geringfügige Veränderungen. „Positiv fällt insbesondere auf, dass vor allem in Landkreisen mit einer geringeren Bettenauslastung die regional höchsten Zuwächse an Gästeübernachtungen registriert wurden. Man könnte also sagen, dass auch Orte außerhalb der touristischen Zentren am Boom teilhaben“, erläutert Dr. Christian Seynstahl, Referent für Regionalentwicklung bei der IHK Würzburg-Schweinfurt.

Tourismus in den mainfränkischen ­Landkreisen

Die meisten Übernachtungen in den mainfränkischen Landkreisen weist die Statistik für das Jahr 2018 erneut für Bad Kissingen aus (2,2 Millionen), danach folgen die Stadt Würzburg (1,0 Millionen) und der Landkreis Rhön-Grabfeld (0,8 Millionen.). Alle Landkreise und kreisfreien Städte verzeichnen eine kräftige Zunahme bei den Übernachtungen. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Ergebnissen der IHK-Konjunkturumfrage zu Jahresbeginn 2019 wider.

Unter den befragten mainfränkischen Tourismusbetrieben herrscht insgesamt eine gute Stimmung. Der IHK-Konjunkturklimaindikator für das Tourismusgewerbe, der die aktuellen Lagebeurteilungen der mainfränkischen Touristiker sowie deren Erwartungen für den weiteren Jahresverlauf in einem Wert zusammenfasst, liegt mit 117 Punkten deutlich im positiven Bereich. Vor einem Jahr (Jahresbeginn 2018) war der Indikator bei 128 Punkten gelegen, die Erwartungen für die kommenden Monate sind im Vergleich also weniger optimistisch.

Nach Einschätzung von IHK-Konjunkturreferentin Elena Fürst lässt sich die weiterhin optimistische Stimmung im mainfränkischen Tourismusgewerbe auf das anhaltend günstige Konsumklima zurückführen. „Dank weiterhin günstiger Rahmenbedingungen durch hohe Beschäftigtenzahlen, sichere Arbeitsplätze, Lohn- und Rentenerhöhungen sowie das niedrige Zinsniveau verfügen die privaten Haushalte über Ausgabenspielräume für Konsumzwecke“, erklärt Fürst. Davon profitiere natürlich auch der Tourismus. Zudem gelte Deutschland in Zeiten internationaler Unruhen als sicheres Urlaubsland und würde so für Besucher aus dem Ausland interessant. „Mainfranken profitiert insgesamt von dieser Entwicklung“, so Fürst abschließend.

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