Tagungsregion Main-Spessart

Main- Spessart: Romantik, Geist und Lebensart

Im Landkreis Main-Spessart finden sich zahlreiche Orte, an denen sich Veranstaltungen mit Entdeckungen verbinden lassen.

Briefmarkensammler werden weniger, aber eines bleibt unverändert: die Nachfrage nach dem jährlichen Weihnachtsstempel aus Himmelsstadt. Wo immer ein Kind irgendwo in Deutschland einen Brief ans Christkind adressiert, sind die Chancen groß, dass er von fleißigen, ehrenamtlichen Helfern im Sonderpostamt der Gemeinde vorgelegt und abgestempelt wird. Nicht wenige Firmen nutzen die Gelegenheit, auch ihrer Weihnachtspost eine besondere Note zu verleihen.

Die Nähe zur Metropole, die Ruhe am Main

Diese besondere Note erwartet auch jene, die sich die Region Main-Spessart für ihre Tagung oder ihr Seminar aussuchen. Nicht nur wegen des märchenhaften Ambientes, das schon die Brüder Grimm gewürdigt haben, auch wegen der zahlreichen Gelegenheiten für ein ausgefallenes Begleitprogramm entdecken Unternehmen immer wieder ein passendes Ziel für ihre Veranstaltung. Die Nähe zur Metropole Frankfurt genauso wie zu den städtischen Zentren Aschaffenburg, Würzburg und Schweinfurt macht Main-Spessart zu einer naheliegenden Entscheidung, wenn man den urbanen Trubel vermeiden und dennoch auf kurzem Weg ans Ziel gelangen möchte.

Wer sich nach attraktiven Tagungsorten umsieht, wird zum Beispiel auf der Burg Rieneck fündig. Das mehr als 850 Jahre alte Gemäuer bietet Raum und Umfeld für Wochenendtagungen mit 140 Personen genauso wie für ein Wochenseminar mit 25 Personen. Die Ritterwiese, die Löwengrube oder das Plateau vor dem Gewölbekeller, „Karibik“ genannt, genießen unter Teilnehmern als After-Work-Grillplätze geradezu legendären Ruf. Modernes Gegenstück findet sich etwa in Gemünden mit der Scherenberghalle oder mit der Stadthalle Lohr, die auch für große Auftritte eine Bühne bieten.

Außergewöhnliche Orte bieten Anknüpfungspunkte für Tagungen

In der Region findet sich eine ganze Reihe außergewöhnlicher Orte, mit deren Hilfe es leichter fällt, Themen und Inhalte bei Veranstaltungsteilnehmern zu verankern. Das Isolatorenmuseum in Lohr am Main zum Beispiel ist einzigartig in Deutschland. Die Ausstellung befindet sich in einer historischen Trafostation von 1919 und wird ergänzt durch einen „Isolatorengarten“, der durch illuminierte Glasisolatoren bei Dunkelheit einen zusätzlichen Anreiz bietet. Eine Fundgrube für Menschen mit Begeisterung für Technik wiederum ist das Fahrzeug- und Technikmuseum in Neuendorf. Es zeigt liebevoll restaurierte, seltene und wertvolle Sammlerstücke und Raritäten. Wie aus dem Ei gepellt funkeln die Spitzenprodukte des Motorrad- und Automobilbaus der Vor- und Nachkriegszeit. Die Palette setzt sich fort von einer Radioabteilung über Rennboote bis hin zu verschiedenen Flugmotoren.

Wer die Inspiration durch Persönlichkeiten der Geschichte als Anknüpfungspunkt für seine Veranstaltung sucht, wird in Karlstadt fündig. Berühmte Humanisten – der Mathematiker, Geograph und Astronom Johann Schöner, die Reformatoren Andreas Bodenstein (genannt Dr. Karlstadt) und Johannes Drach sowie der Historiker Michael Beuther – wurden zwischen 1477 und 1522 hier geboren. Sie leisteten bedeutende Beiträge zur Entwicklung der Reformation und der Wissenschaft. Der „Vater der deutschen Chemie“, Johann Rudolph Glauber (1604 – 1670), und der Gesandtschaftssekretär am Hof Zar Peters des Großen, Johann Georg Korb (1662 – 1741), sind weitere Karlstadter von Rang.

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