Tagen in Mainfranken

Mainfranken: Ein Treffer für Treffen

Mainfranken verfügt über ein reichhaltiges Reservoir an Optionen für Tagungsveranstalter. Dahinter steckt eine lange Geschichte.

Es muss eine ziemliche Schau gewesen sein, damals am 12. August vor 892 Jahren. Draußen vor den Mauern Würzburgs. Hatten doch zwei herzögliche Staufer, Konrad und Heinrich, beschlossen, ihrem Erzrivalen, dem in der Stadt festsitzenden König Lothar, mit einer großen Gaudi auf der Nase herumzutanzen. Das, wie damals üblich, international besetzte Ritterturnier, das sie aus diesem Anlass veranstalteten, war ein Event für die Geschichtsbücher: Was hier anno 1127 als Premiere auf deutschem Boden über die Reitwiese ging, beeindruckte das Publikum so sehr, dass es schon 1132 eine Neuauflage gab. Die war so perfekt organisiert, dass man sie kurzerhand zum Standard für Ritterturniere im Heiligen Römischen Reich erklärte.

Mittendrin im Land

Mit einigen Unterbrechungen haben sich Stadt und Region den Ruf einer einladenden Eventlocation bis heute bewahrt. Nur kommen nicht mehr Ritter zu den Tagungen und Meetings am Main, sondern Unternehmer, Führungskräfte und Wissenschaftler. Auch der Dresscode, Dreiteiler statt Rüstung, und die Mittel der Auseinandersetzung, Powerpoint statt Lanzenspitze, haben sich gewandelt. Was damals wie heute den Reiz des Ortes ausmachte, bewährt sich bis heute: die verkehrsgünstige Lage im Herzen des Landes und des Kontinents – mit deutlich aufsteigender Tendenz seit Mauerfall und deutscher Einheit.

Austausch von Wissen und Ideen

Das „Würzburger Ritterturnier“ allein jedoch reicht nicht aus, um die Anziehungskraft Mainfrankens für Besucher aus aller Herren Länder zu begründen, die sich hier kurz- oder längerfristig zusammenfanden. Seit ihrer Gründung etwa hat sich die Universität Würzburg als Magnet für Wissenschaftler der verschiedensten Disziplinen erwiesen – und als Ort zum Austausch von Wissen und Ideen seine Rolle gefunden. Auch der fürstbischöfliche Hof als politisches Machtzentrum war von Beginn an Treffpunkt für Entscheider und Meinungsmacher.

Verkehrsknoten mit Folgen

Dazu kommen der grenzüberschreitende Handel und Warenverkehr über den Main, der seit jeher die Region mit anderen Kulturen und Gesellschaften verband. Flussübergänge wie Ochsenfurt und Schweinfurt waren nicht nur für die lokale Bevölkerung von Bedeutung, sondern zogen Überland-verkehre quer durch Europa an – und wurden damit auch zu Orten der Begegnung und der Geselligkeit. Dazu kamen die vielen Landgasthöfe entlang der Verkehrsrouten. Beste Voraussetzungen also, um auf diesem Boden eine florierende Tagungswirtschaft entstehen zu lassen.

Wein macht Marketing

Genauso wie auf diesem Boden auch ein weitbekannter Wein reifte, der – Regionalmarketing in seinem Ursprung – die guten Adressen Mainfrankens dort bekannt machte, wo Geld, Zeit und Anlass vorhanden waren, sich auf Reisen zu begeben und „en route“ ein paar gleichgesinnte Freunde zu treffen. Ob das nun in Klöstern oder auf Burgen und Schlössern stattfand, spielt keine Rolle. Aber als Grundstock für eine lebendige Tagungsszene war es wegweisend.

Lockruf der Bäderwelten

Mit den drei bayerischen Staatsbädern in Bad Kissingen, Bad Brückenau und Bad Bocklet entstanden weitere Anziehungspunkte für eine Gesellschaft, die zunehmend Abwechselung und Ausgleich zum rapiden technischen Fortschritt und zu den ersten aufkeimenden Anzeichen eines gestressten Lebens suchte. Angelegt unter gesundheitlichen Vorzeichen erwiesen sich die Bäder gleichwohl schon bald auch als Treffpunkte für Vertreter von Kunst und Kultur und brachten damit jenes Leben auf die Bühne, das als „Begleitprogramm“ noch heute jede Tagung in Mainfranken schmückt.

Vorteile für die Region

Diese Ressourcen zusammengenommen schaffen einen umfangreichen Fundus an Locations und Veranstaltungsoptionen für Unternehmen aller Branchen und Größen. Das belebt das Wirtschaftsleben in Mainfranken gleich in mehrfacher Hinsicht. So bringen die Tagungsgäste von außerhalb Aufträge und Umsätze in die Region, wovon zahlreiche Dienstleister profitieren. Darüber hinaus haben aber auch hier ansässige Firmen eine größere Auswahl von Möglichkeiten in unmittelbarer Nachbarschaft, die sie für ihre Veranstaltungen nutzen können – und die Sicherheit erfahrener Anbieter gleich mit dazu.

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Mittendrin im Land

Mit einigen Unterbrechungen haben sich Stadt und Region den Ruf einer einladenden Eventlocation bis heute bewahrt. Nur kommen nicht mehr Ritter zu den Tagungen und Meetings am Main, sondern Unternehmer, Führungskräfte und Wissenschaftler. Auch der Dresscode, Dreiteiler statt Rüstung, und die Mittel der Auseinandersetzung, Powerpoint statt Lanzenspitze, haben sich gewandelt. Was damals wie heute den Reiz des Ortes ausmachte, bewährt sich bis heute: die verkehrsgünstige Lage im Herzen des Landes und des Kontinents – mit deutlich aufsteigender Tendenz seit Mauerfall und deutscher Einheit.

Austausch von Wissen und Ideen

Das „Würzburger Ritterturnier“ allein jedoch reicht nicht aus, um die Anziehungskraft Mainfrankens für Besucher aus aller Herren Länder zu begründen, die sich hier kurz- oder längerfristig zusammenfanden. Seit ihrer Gründung etwa hat sich die Universität Würzburg als Magnet für Wissenschaftler der verschiedensten Disziplinen erwiesen – und als Ort zum Austausch von Wissen und Ideen seine Rolle gefunden. Auch der fürstbischöfliche Hof als politisches Machtzentrum war von Beginn an Treffpunkt für Entscheider und Meinungsmacher.

Verkehrsknoten mit Folgen

Dazu kommen der grenzüberschreitende Handel und Warenverkehr über den Main, der seit jeher die Region mit anderen Kulturen und Gesellschaften verband. Flussübergänge wie Ochsenfurt und Schweinfurt waren nicht nur für die lokale Bevölkerung von Bedeutung, sondern zogen Überland-verkehre quer durch Europa an – und wurden damit auch zu Orten der Begegnung und der Geselligkeit. Dazu kamen die vielen Landgasthöfe entlang der Verkehrsrouten. Beste Voraussetzungen also, um auf diesem Boden eine florierende Tagungswirtschaft entstehen zu lassen.

Wein macht Marketing

Genauso wie auf diesem Boden auch ein weitbekannter Wein reifte, der – Regionalmarketing in seinem Ursprung – die guten Adressen Mainfrankens dort bekannt machte, wo Geld, Zeit und Anlass vorhanden waren, sich auf Reisen zu begeben und „en route“ ein paar gleichgesinnte Freunde zu treffen. Ob das nun in Klöstern oder auf Burgen und Schlössern stattfand, spielt keine Rolle. Aber als Grundstock für eine lebendige Tagungsszene war es wegweisend.

Lockruf der Bäderwelten

Mit den drei bayerischen Staatsbädern in Bad Kissingen, Bad Brückenau und Bad Bocklet entstanden weitere Anziehungspunkte für eine Gesellschaft, die zunehmend Abwechselung und Ausgleich zum rapiden technischen Fortschritt und zu den ersten aufkeimenden Anzeichen eines gestressten Lebens suchte. Angelegt unter gesundheitlichen Vorzeichen erwiesen sich die Bäder gleichwohl schon bald auch als Treffpunkte für Vertreter von Kunst und Kultur und brachten damit jenes Leben auf die Bühne, das als „Begleitprogramm“ noch heute jede Tagung in Mainfranken schmückt.

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