85 Schüler durchliefen ein dreitägiges Projekt

Orientierungscamp zum Thema Studium, Beruf und MINT

Die FHWS zeigte den Gymnasiasten Stärken, Interessen und Inhalte auf für ihre persönliche Studien- und Berufsauswahl.

Deutschland ist rohstoffarm und reich an ausgebildeten und studierten Fachkräften. Den jungen Schulabsolventen stehen über 33.000 Studiengänge sowie eine sehr breit gefächerte Berufswelt mit 350 Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung. Um im Rahmen der sogenannten BUS-Phase in der schulischen Oberstufe eine erste Berufs- und Studienorientierung zu geben, durchliefen 85 Schüler des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums in Schweinfurt ein Orientierungs-Camp „OrCa“, das die Hochschule Würzburg-Schweinfurt für den Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zum 4. Mal anbot. Dieses Projekt wird im Rahmen von MINTer Aktiv vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gefördert.

In praxisorientierten Team- und Projektarbeiten, einer Reihe von Tests zur Studien- und Berufsorientierung, Vorträgen aus der Arbeits- und Studienwelt im Hochschul-Ambiente und einer Kompetenzfeststellung zum Studieneingang konnten die Teilnehmer für sich selbst herausfinden, über welche Stärken und Interessen sie verfügen, welche Inhalte sie ansprechen.

Von den Zahlen bis zur Nachhaltigkeit - alles wird besprochen

Im Zuge der Projektarbeiten erprobten sich die Schulteams an einem von zwei Themen – dem Bau eines Propellerfahrzeugs oder eines Dosenlautsprechers mit einer abschließenden Präsentation zur Konstruktion, Kostenkalkulation und zum Marketing. Zur Sprache kamen nicht nur Zahlen und Fakten, sondern darüber hinaus aus der Aspekt des Upcyclings sowie der Nachhaltigkeit. Vertreter aus der Industrie sowie aus der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer saßen im Auditorium und gaben den Schülern Tipps.

Das begleitende FHWS-Team von PROPHET stellte bei der abschließenden Evaluierung durch die Schüler fest, dass sich die Mehrheit der Schüler besser informiert und orientiert fühlt angesichts der vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten und Studienrichtungen im Anschluss an die Schule; nur wenige hätten angegeben, dass sie bereits wüssten, welchen Weg sie später beruflich einschlagen möchten.

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