Stadt Schweinfurt

Schweinfurt bleibt „Fairtrade-Stadt“

Schweinfurt bleibt „Fairtrade-Stadt“

Vier weitere Jahre darf die Stadt diesen Titel tragen, der sie als sozial verantwortlich handelnd ausweist.

„Ich freue mich sehr über den Titel“, sagt Oberbürgermeister Sebastian Remelé, „schließlich zertifiziert er unsere Anstrengungen, die wir gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern hin zu einer nachhaltig und sozial handelnden Kommune der Zukunft unternehmen.“

Die Lokale Agenda 21 der Stadt Schweinfurt, die auf lokaler Ebene nachhaltiges Handeln fördert, hatte bereits vor zwei Jahren etliche Einzelhändler, Schulen, Gastronomen, Kirchen und Vereine vom fairen Handel überzeugt. So wurden die Kriterien des Vereins Transfair e. V. erfüllt, der den Titel verleiht. Im Juni 2013 erhielt Schweinfurt erstmals den Titel, zunächst für zwei Jahre.

Für die diesjährige Titelerneuerung hat die Lokale Agenda mit ihrer Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft“ und ihrer Steuerungsgruppe FairTradeTown die bisherigen Partner erneut aufgesucht. Gemeinsam wurde die Fortführung des fairen Handels und die Einhaltung der Titel-Kriterien vereinbart.

Eindeutige Kriterien für "Fairtrade"

Erforderlich ist unter anderem, dass bei den Stadtratssitzungen Fair-trade-Kaffee verwendet wird. In lokalen Einzelhandelsgeschäften müssen jeweils mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants zwei Fair-Trade-Produkte ausgeschenkt werden. Auch in öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Vereinen oder Kirchen müssen Fair-Trade-Produkte verwendet und entsprechende Bildungsaktivitäten angeboten werden.

Hier punktet Schweinfurt: 16 Einzelhändler, 11 Gastronomiebetriebe, 9 Schulen und 7 Kirchengemeinden beteiligen sich. Alle teilnehmenden Partner sind im „FairFührer“ der Lokalen Agenda aufgeführt. Erhältlich ist das Druckwerk in der Geschäftsstelle der Lokalen Agenda im Zentrum am Schrotturm. In Deutschland erfüllen inzwischen über 340 Kommunen die Kriterien für den Titel Fair-Trade-Stadt.

Bildunterschrift:

Freuen sich über die Titelverlängerung für Schweinfurt als Fairtrade-Stadt (v.l.n.r.): Angelika Sprafke, Roland Merz (Leiter AG Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft), Angela Merz (Leiterin Steuerungsgruppe Fairtrade und Mitglied in der AG Nachhaltigkeit), Peter Spath, Sorya Lippert (Sprecherin der Lokalen Agenda 21), OB Sebastian Remelé, Katja Romeis (Geschäftsstelle Lokale Agenda 21), Corina Büttner (Leiterin Amt für soziale Leistungen), Konrad Dirkes, Jürgen Montag (Sozialreferent). (Foto: Stadt Schweinfurt)

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Die Lokale Agenda 21 der Stadt Schweinfurt, die auf lokaler Ebene nachhaltiges Handeln fördert, hatte bereits vor zwei Jahren etliche Einzelhändler, Schulen, Gastronomen, Kirchen und Vereine vom fairen Handel überzeugt. So wurden die Kriterien des Vereins Transfair e. V. erfüllt, der den Titel verleiht. Im Juni 2013 erhielt Schweinfurt erstmals den Titel, zunächst für zwei Jahre.

Für die diesjährige Titelerneuerung hat die Lokale Agenda mit ihrer Arbeitsgruppe „Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft“ und ihrer Steuerungsgruppe FairTradeTown die bisherigen Partner erneut aufgesucht. Gemeinsam wurde die Fortführung des fairen Handels und die Einhaltung der Titel-Kriterien vereinbart.

Eindeutige Kriterien für "Fairtrade"

Erforderlich ist unter anderem, dass bei den Stadtratssitzungen Fair-trade-Kaffee verwendet wird. In lokalen Einzelhandelsgeschäften müssen jeweils mindestens zwei Produkte aus fairem Handel angeboten und in Cafés und Restaurants zwei Fair-Trade-Produkte ausgeschenkt werden. Auch in öffentlichen Einrichtungen, Schulen, Vereinen oder Kirchen müssen Fair-Trade-Produkte verwendet und entsprechende Bildungsaktivitäten angeboten werden.

Hier punktet Schweinfurt: 16 Einzelhändler, 11 Gastronomiebetriebe, 9 Schulen und 7 Kirchengemeinden beteiligen sich. Alle teilnehmenden Partner sind im „FairFührer“ der Lokalen Agenda aufgeführt. Erhältlich ist das Druckwerk in der Geschäftsstelle der Lokalen Agenda im Zentrum am Schrotturm. In Deutschland erfüllen inzwischen über 340 Kommunen die Kriterien für den Titel Fair-Trade-Stadt.

Bildunterschrift:

Freuen sich über die Titelverlängerung für Schweinfurt als Fairtrade-Stadt (v.l.n.r.): Angelika Sprafke, Roland Merz (Leiter AG Nachhaltigkeit in der regionalen Wirtschaft), Angela Merz (Leiterin Steuerungsgruppe Fairtrade und Mitglied in der AG Nachhaltigkeit), Peter Spath, Sorya Lippert (Sprecherin der Lokalen Agenda 21), OB Sebastian Remelé, Katja Romeis (Geschäftsstelle Lokale Agenda 21), Corina Büttner (Leiterin Amt für soziale Leistungen), Konrad Dirkes, Jürgen Montag (Sozialreferent). (Foto: Stadt Schweinfurt)

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