Zusage erhalten

Schweinfurt richtet Landesgartenschau 2026 aus

Die Landesgartenschau 2026 wird in Schweinfurt stattfinden. Bayerns Umweltminister Marcel Huber hat die Zusage jetzt per Schreiben an Oberbürgermeister Sebastian Remelé überbracht, wie die Stadtverwaltung  mitteilte.

Weiter heißt es in dem Brief, der zuständige Fachbeirat der Landesgartenschau habe einstimmig für Schweinfurt als Standort gestimmt. Das „eindrucksvolle Gesamtkonzept für die Entwicklung eines neuen Stadtteils“ habe die Experten überzeugt.   

„Die Landesgartenschau bedeutet für unsere Stadt eine große Chance“, sagte der Schweinfurter Rathauschef. Die Ausstellung werde Motor für die Entwicklung der Stadt sein und Fördertöpfe öffnen, die ansonsten nicht erreichbar gewesen wären. Auch die Schweinfurter Innenstadt, die Hotellerie und Gastronomie werde von den vielen Besuchern profitieren, so die Hoffnung des Stadtoberhaupts.

Für die Landesgartenschau soll im Westen von Schweinfurt ein neuer Park entstehen. Dieser soll langfristig „ein Treffpunkt für alle Schweinfurter“ werden und „hochwertige Freizeit- und Erholungsflächen mit vielfältigem Nutzungsangebot für umliegende Wohnquartiere und auch die Hochschule“ bieten. Der Park soll auch nach dem Ende der Landesgartenschau weiter bestehen, damit er „auf Dauer eine zentrale Anlaufstelle für alle Generationen werden kann“, wie Oberbürgermeister Remelé betonte.   

Stattfinden soll die Gartenbau-Ausstellung auf den Konversionsarealen Ledward-Barracks und Kessler Field. Die Ausstellungsfläche beträgt insgesamt rund 13,3 Hektar. Die Stadt Schweinfurt rechnet in ihrem Konzeptentwurf für die Veranstaltung mit Gesamtkosten von 12 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt soll bei 7 Millionen Euro liegen, die restlichen 5 Millionen Euro sollen durch die Förderung des Landes gedeckt werden.

Artikel teilen
nach oben