Wallfahrer spenden 2.800 Euro

Spende für das Juliusspital Hospiz

Wallfahrer der Bruderschaft zum Heiligen Kreuz Würzburg spenden 3700 Euro beim Opfergang der Wallfahrer in der Klosterkirche am Kreuzberg

Am 20. August startete die Bruderschaft zum Heiligen Kreuz Würzburg in der Neumünsterkirche in Würzburg zu ihrer diesjährigen fünftägigen Wallfahrt zum Kreuzberg. Schon seit 1647 veranstaltet die Bruderschaft diese Wallfahrt zum Heiligen Berg der Franken. Die diesjährige Wallfahrt stand unter dem Leitwort dem Leitwort „Der Weg mit Jesus ist Weg zum Leben.”

Mit dazu gehört für die Bruderschaft auch immer der obligatorische Opfergang der Wallfahrer. Dieser erfolgt traditionell in der Klosterkirche am Kreuzberg vor Aufbruch der Pilger auf den Rückweg nach Würzburg.
Dabei unterstützten die Mitglieder der Bruderschaft mit ihrer Spende jedes Jahr einen sozialen Zweck.

In diesem Jahr spendeten die Wallfahrer den Betrag von 2.800 Euro. Samt weiteren privaten Einzelspenden ergab sich insgesamt ein Spendenerlös von 3.700 Euro. Den Gesamtbetrag überreichten Präfektin Barbara Schebler und Wallfahrtsleiter Michael Seufert in Rimpar im Anschluss an die Schlussandacht zur diesjährigen Wallfahrt an Sibylla Baumann als Leiterin des stationären Hospizes der Stiftung Juliusspital.

Finanzierung einer Steh- und Aufstehhilfe

Seit 2013 betreibt das Juliusspital dieses Hospiz mit inzwischen zwölf Betten im Würzburger Stadtteil Sanderau. Hier werden Menschen aufgenommen, die an einer unheilbaren Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium leiden, wo der Zustand sich weiter verschlechtert und die Lebenserwartung begrenzt ist.

Der Träger eines stationären Hospizes ist per Gesetz dazu verpflichtet ist, fünf Prozent der jährlichen Betriebskosten selbst zu schultern, im Fall des Juliusspitales-Hospizes sind dies jährlich zwischen 60. 000 und 70.000 Euro.

Mit ihrer Spende finanziert die Bruderschaft eine Steh- und Aufrichthilfe. Dieses Hilfsmittel ermöglicht es dem Gast, sicher und bequem in den aufrechten Stand zu kommen. „Mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen, festen Boden unter den Füßen zu spüren, ist ein Bedürfnis von uns Menschen und für uns im Hospiz ein hohes Anliegen, auch sehr geschwächten Gästen diesen Bedarf erfüllen zu können“, sagt Sibylla Baumann, die Leiterin des Hospizes der Stiftung Juliusspital.

Die Bruderschaft zum Hl. Kreuz ist eine geistliche Gemeinschaft. In ihr sind Frauen, Männer und zahlreiche Jugendliche vereinigt, um gemeinsam in gleichen Anliegen zu beten. Die Bruderschaft zählt derzeit rund 2.000 Mitglieder, die in und um Würzburg, aber auch weiter entfernt, vereinzelt auch im Ausland, leben.

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