Finanzierungsrunde

Würzburger Startup Scoutbee sammelt 4 Millionen Euro Kapital ein

Das Würzburger Startup Scoutbee hat in einer Finanzierungsrunde 4 Millionen Euro eingesammelt. Zu den Investoren gehören die Risikokapitalgeber Holtzbrinck Ventures und 42CAP, ebenso wie der US-amerikanische Fond Toba Capital und „Business Angels“ wie Michael Mücke und Roland Enzinger.

„Das eingesammelte Kapital fließt in die technologische Weiterentwicklung des Produkts und die Eröffnung eines Standortes in den USA“, teilte das Nachwuchsunternehmen mit. Das 2015 gegründete Startup hat sich auf KI-basierte Beschaffungslösungen für Unternehmen spezialisiert. „Mit Scoutbee haben wir eine Plattform entwickelt, die Unternehmern einen transparenten und zentralisierten Zugriff auf ihre eigene Lieferkette bietet und somit den strategischen Einkauf digitalisiert“, erklärt Mitbegründer und Entwickler Gregor Stühler. Anders ausgedrückt ist die Plattform eine Art globale Suchmaschine, mit der Unternehmen passende Lieferanten finden und das Ausschreibungsverfahren digital abwickeln können. 

9 Millionen Suchprofile

Hierzu hat Scoutbee nach eigener Angabe inzwischen 4 Milliarden Datensätze aggregiert und über 9 Millionen Profile für die Suche geschaffen. Bei der Bewältigung dieser enormen Datenmengen setzt Scoutbee auf eine eigens entwickelte Künstliche Intelligenz namens „ARTIMIS“. Zu den Nutzern des Systems der Würzburger gehören unter anderem der Autobauer Audi und der Industriekonzern Bosch Rexroth. Das Startup erwirtschaftet laut eigener Aussage bereits siebenstellige Umsätze.

Geführt wird das Nachwuchsunternehmen von Gregor Stühler, Lee Galbraith (ehemaliger Lidl-Executive) sowie dem Supply-Chain-Experten Professor Christian Heinrich und dem ehemaligen Rocket-Venture-Direktor Fabian Heinrich.

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